angemessene Vorbereitungszeit?
Diskutiere angemessene Vorbereitungszeit? im Tipps Auswandern USA Forum im Bereich Auswandern in die USA; Hallo liebes Forum,
kurz zu meiner Person:
männlich, 26 Jahre, Angestellter im IT-Bereich.
Ich lese nun schon seit einiger Zeit mit großem Interesse hier im (Reise)-Forum. Bislang
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08.01.2012, 14:43
angemessene Vorbereitungszeit?
#1
angemessene Vorbereitungszeit?
Hallo liebes Forum,
kurz zu meiner Person:
männlich, 26 Jahre, Angestellter im IT-Bereich.
Ich lese nun schon seit einiger Zeit mit großem Interesse hier im (Reise)-Forum. Bislang war Amerika nur urlaubstechnisch das Land meiner Träume. Ich habe 2011 mein Traum erfüllt und gemeinsam mit meiner Freundin eine selbstständig organisierte Mietwagenreise durchgeführt. Hat alles prima funktioniert. Unsere Erlebnisse hinsichtlich Menschen, Natur, Lebensart, usw. haben wir sehr angenehm in Erinnerung behalten.
Durch eine berufliche Veränderung bin ich nun in der Situation mir einen Rat einzuholen: Ich habe nun von meinem Chef ein Angebot erhalten mich in unsere neu gegründete US-Niederlassung versetzen zu lassen. Ich würde ein L-Visum bekommen und die Versetzung wäre zunächst zeitlich begrenzt. Wenn die Geschäfte gut laufen und mir es gut gefällt, wäre eine Verlängerung des Visums oder sogar eine Greencard möglich. Es wurde von mir keine Zusage verlangt, sondern nur eine Auskunft ob dies überhaupt in Frage kommt oder nicht.
Da ich noch jung bin, ich schon Gelegenheit hatte das Land kennenzulernen und ich auch etwas Abenteuergeist verspüre, würde ich das Vorhaben für 2-3 Jahre mit meiner Freundin wagen und habe daher meinem Chef keine Abneigung signalisiert.
Das Thema Auswanderung/Umzug ist für mich völlig neu und ich weiß, dass dies gründlichster Überlegungen, Entscheidungen und Vorbereitung bedarf. Ob ich es wirklich machen werde, steht noch nicht fest, da ich mich noch gründlicher mit der Materie beschäftigen muss und möglichst viele Umstände berücksichtigen sollte. Ein Umzug kommt nur mit meiner Freundin als zukünftige Frau in Frage, alleine gehe ich nicht.
Jetzt meine Frage: Falls es wirklich ernst wird, wie viel Zeit ist angemessen, um mit der aktiven Planung und Realisierung rechtzeitig zu beginnen? (Dinge wie: Haushaltsauflösung/Einlagerung, Verkauf/Stilllegung KFZ, Kündigung/Änderung Versicherungen, Auflösung/Stilllegung sonstiger Verträge, Wohnungssuche, Versicherung, Finanzen, Autokauf, sonstige Anträge, Formulare...) Ich dachte da etwa an ein halbes bis ganzes Jahr.
Geändert von medd (08.01.2012 um 14:45 Uhr)
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08.01.2012, 14:57
angemessene Vorbereitungszeit?
#2
Wie lange man "braucht", liegt wohl an einem persoenlich.
Ich habe aktiv alles in etwa vier Monaten erledigt.
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08.01.2012, 17:40
angemessene Vorbereitungszeit?
#3
Wir haben das als Familie in 1,5 Monaten geschafft, was willst du den in dem halben Jahr machen? Bei z.B. den Kündigungsbriefen musst du immer nur den Briefkopf ändern
. Gut bei der Wohnungskündigung hätte ein Monat mehr etwas Geld gespart.
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08.01.2012, 19:01
angemessene Vorbereitungszeit?
#4
also, unser Umzug von D nach USA (2 Erwachsene, 1 16-jährige) hat 4,5 Monate Vorbereitung gebraucht.
im Einzelnen waren das:
Arbeitsplätze kündigen
Verträge kündigen (Versicherungen, Telefon, Strom ,Wasser, GEZ, Internet, Vereinsmitgliedschaften)
Wohnung verkaufen
Auto verkaufen
Hausrattransport organisieren
Freunde und Familie verabschieden
Am neuen Wohnort angekommen haben wir dann nochmal 3 Monate gebraucht um uns 'endgültig' einzurichten.
Das waren so Sachen wie:
SSN
Bankkonto
Mietwohnung für die erste Zeit
Autos kaufen
Arbeit finden
Haus kaufen
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08.01.2012, 19:12
angemessene Vorbereitungszeit?
#5

Zitat von
medd
Jetzt meine Frage: Falls es wirklich ernst wird, wie viel Zeit ist angemessen, um mit der aktiven Planung und Realisierung rechtzeitig zu beginnen? (Dinge wie: Haushaltsauflösung/Einlagerung, Verkauf/Stilllegung KFZ, Kündigung/Änderung Versicherungen, Auflösung/Stilllegung sonstiger Verträge, Wohnungssuche, Versicherung, Finanzen, Autokauf, sonstige Anträge, Formulare...) Ich dachte da etwa an ein halbes bis ganzes Jahr.
Ich bin auch mit einem L-Visum hier. Die konkrete Vorbereitung hat vielleicht 3 Monate gedauert. Die größte Arbeit war die Auflösung des Haushalts (ich habe einen Großteil verkauft oder verschenkt). Der Papierkram (Kündigungen, Visum etc.) läßt sich in einigen Wochen erledigen. Achte darauf, welchen Support Du von Deiner Firma bekommen kannst (z.B. Relocation Service, Corporate Apartment für die erste Zeit in den USA u.ä.)
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08.01.2012, 19:14
angemessene Vorbereitungszeit?
#6
Bei mir hat sich das in den vier Monaten auch darauf verteilt, den Job zu kuendigen, die richtige Umzugsfirma finden, Haushalt aussortieren, alles kuendigen usw., parallel im Internet schon mal Ausschau nach neuen Wohnmoeglichkeiten halten und "nebenher" noch im Wechselschichtdienst am Flughafen Flieger durch die Gegend zu planen und meine Trainees ausbilden
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09.01.2012, 11:38
angemessene Vorbereitungszeit?
#7
Danke
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, da habe ich nun erstmal eine Hausnummer ...
Da für mich erstmal nur ein zeitlich begrenzter Aufenthalt in Frage kommt, muss ich mich nur um die Einlagerung des Haushalts für die Rückkehr kümmern. Das Problem eines großen Umzugs, einer teilweisen Haushaltsauflösung und dem damit verbundenen Verkauf ist für mich dann nicht zutreffend. Auch den Job kündigen und einen neuen suchen ist kein Aufwand, da ich beim selben AG bleibe. Meine zukünftige Frau muss diesen Prozess jedoch durchlaufen.
Geändert von medd (09.01.2012 um 11:40 Uhr)
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09.01.2012, 11:42
angemessene Vorbereitungszeit?
#8

Zitat von
medd
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten, da habe ich nun erstmal eine Hausnummer ...
Da für mich erstmal nur ein zeitlich begrenzter Aufenthalt in Frage kommt, muss ich mich nur um die Einlagerung des Haushalts für die Rückkehr kümmern. Das Problem eines großen Umzugs, einer teilweisen Haushaltsauflösung und dem damit verbundenen Verkauf ist für mich dann nicht zutreffend. Auch den Job kündigen und einen neuen suchen ist kein Aufwand, da ich beim selben AG bleibe. Meine zukünftige Frau muss diesen Prozess jedoch durchlaufen.
Ich wuerde mir ueberlegen, ob Ihr den Hausstand nicht mitnehmen wollt. Ihr braucht ja in den USA auch Moebel, Kochutensilien usw. und den Umzug bekommt Ihr ja normalerweise bezahlt
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