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08.12.2002, 04:53
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #1
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Paechter der Weisheit
Registriert seit: 13.03.2002
Ort: Coos Bay, OR
Beiträge: 4.481
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The ( New ) sick man of Europe
Fuer alle, die es interssiert.
Dies ist ein sehr faszinierender Artikel, der urspeuenglich im Time magazine oder Newsweek war. ich hab den schon an anderer stelle im forum erwaehnt.
der geht ueber die amerikanische sicht der wirtschaftlichen lage und aussichten in D.
Treffend und schockierend gleichzeitig http://stacks.msnbc.com/news/832888.asp?cp1=1
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08.12.2002, 05:09
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #2
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Gesperrt
Registriert seit: 12.08.2002
Beiträge: 6.290
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und leider nichts Neues, aber das will man ja in Regenland nicht wahrhaben.
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08.12.2002, 10:14
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #3
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Gesperrt
Registriert seit: 05.03.2002
Beiträge: 2.045
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Ja, interessanter Artikel: The weak men from Asia, Europa and America und wie sie sich gegenseitig runterziehen....
The danger is that weak economies in the United States, Europe and Japan feed on one another and create a collective global weakness.....
Macht wohl wirklich nicht so viel Sinn, wenn sich da der eine noch versucht am anderen festzuhalten.... :lol:
Die meisten der angesprochenen Punkte (zu hohe Versprechen von Kohl bei der Wiedervereinigung, zu strikte Arbeitsgesetze etc) machen durchaus Sinn, und man kann nur hoffen, dass daran gearbeitet wird. Aber trotzdem war's die Wiedervereinigung natuerlich wert, selbst wenn man ein paar Jahre nun nicht EU-Musterschueler ist.
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08.12.2002, 16:36
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #4
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Ehrenmitglied
Registriert seit: 25.10.2001
Ort: Nordwest Arkansas, USA
Beiträge: 5.586
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Eine "schwächere" Wirtschaft muss nicht in allen Fällen nachteilig sein. Sicher bedeutet es in vielen Fällen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, aber auf der anderen Seite eine Preisstabilität. Die Frage ist immer wieviel "Schwäche" ist vertragbar und damit verbunden, wie hoch darf eine Arbeitslosigkeit sein, um nicht politisch gefährlich zu werden.
Wenn ich aus Erfahrung sprechen darf, wird die gegenwärtige Wirtschaftslage leider noch länger anhalten. Es ist nun eine Frage, ob man sich mit dem gegenwärtigen Zustand arrangieren kann.
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09.12.2002, 02:34
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #5
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Gesperrt
Registriert seit: 12.08.2002
Beiträge: 6.290
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Zitat:
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Zitat von Karl-Heinz
Eine "schwächere" Wirtschaft muss nicht in allen Fällen nachteilig sein. Sicher bedeutet es in vielen Fällen ein Anstieg der Arbeitslosigkeit, aber auf der anderen Seite eine Preisstabilität. Die Frage ist immer wieviel "Schwäche" ist vertragbar und damit verbunden, wie hoch darf eine Arbeitslosigkeit sein, um nicht politisch gefährlich zu werden.
Wenn ich aus Erfahrung sprechen darf, wird die gegenwärtige Wirtschaftslage leider noch länger anhalten. Es ist nun eine Frage, ob man sich mit dem gegenwärtigen Zustand arrangieren kann.
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Für den wirklich arbeitswilligen Arbeitslosen freilich ist der Zustand unerträglich. Daher sollte man sich mit dem Zustand nicht arrangieren.
Das kapitalistische Wirtschaftssystem, das ich auch befürworte, geht von einer Grundsatzprämisse aus: jeder ist für sich selbst verantwortlich und seines Glückes Schmied. Aber das System soll jedem die Chance geben, durch Arbeit sein Glück zu machen.
Wenn nun das System einigen diese Chance generell verwehrt, weil es nicht genug Arbeit gibt, dann ist ein Fehler da, der behoben werden muß. Sich mit dem Fehler abzufinden wird am Ende das System in Frage stellen.
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09.12.2002, 03:08
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #6
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Ehrenmitglied
Registriert seit: 25.10.2001
Ort: Nordwest Arkansas, USA
Beiträge: 5.586
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@wolf,
vielleicht habe ich hier gut reden, aber wenn man wirklich will, braucht man in den USA nicht arbeitslos sein. Ist meist eine Frage, ob ich für peanuts arbeiten will und mir es leisten kann oder nicht - ich war jedenfalls nie in den USA arbeitslos, habe aber, wenn es schlecht wurde, und das kam immer wieder mal vor, auch vor dem größten Dreckjob nicht zurück geschreckt.
Vielleicht können das einige Leute aus dem einen oder anderen Grunde nicht. Man kann ja auch was allein auf die Beine stellen, man muss nicht immer einen "Job" haben.
Aber wie gesagt, dass ist ein schwieriges Thema und ich verstehe auf der anderen Seite Personen, die zwar arbeitswillig sind aber keine Arbeit finden können.
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09.12.2002, 04:10
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #7
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Gesperrt
Registriert seit: 12.08.2002
Beiträge: 6.290
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Zitat:
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Zitat von Karl-Heinz
@wolf,
vielleicht habe ich hier gut reden, aber wenn man wirklich will, braucht man in den USA nicht arbeitslos sein. Ist meist eine Frage, ob ich für peanuts arbeiten will und mir es leisten kann oder nicht - ich war jedenfalls nie in den USA arbeitslos, habe aber, wenn es schlecht wurde, und das kam immer wieder mal vor, auch vor dem größten Dreckjob nicht zurück geschreckt.
Vielleicht können das einige Leute aus dem einen oder anderen Grunde nicht. Man kann ja auch was allein auf die Beine stellen, man muss nicht immer einen "Job" haben.
Aber wie gesagt, dass ist ein schwieriges Thema und ich verstehe auf der anderen Seite Personen, die zwar arbeitswillig sind aber keine Arbeit finden können.
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Ja zum Glückist es hier einfacher, aber in D'land ist es sehr schwer, da die meisten einfachen Jobs abgeschafft wurden. Mich regt halt nur auf, daß die deutsche Gesellschaft sich inzwischen mit 4 Millionen Arbeitslosen abgefunden hat und sich gar nicht mehr richtig darum kümmert, diesen Menschen Arbeit zu geben.
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09.12.2002, 04:28
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The ( New ) sick man of Europe Beitrag #8
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Amerika Kenner
Registriert seit: 06.09.2002
Beiträge: 373
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Zitat:
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Zitat von wolf
Ja zum Glückist es hier einfacher, aber in D'land ist es sehr schwer, da die meisten einfachen Jobs abgeschafft wurden. Mich regt halt nur auf, daß die deutsche Gesellschaft sich inzwischen mit 4 Millionen Arbeitslosen abgefunden hat und sich gar nicht mehr richtig darum kümmert, diesen Menschen Arbeit zu geben.
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Wolf, Du bist doch nicht hoffentlich ein geheimer Gewekschafter oder SPD'ler?
Was ich in/an D absolut nicht verstehe ist diese absolute Unwilligkeit zur Veraenderung. Und da ist es auch egal, ob es SPD oder CDU.
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