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So, wir sind vor 2 Tagen zurückgekommen und ich versuche mich jetzt mal an einem Reisebericht, da ich hier im Forum viel Inspiration und Antworten auf diverse Fragen erhalten habe! Danke!
Unsere Route:
San Francisco
Highway No 1
L.A.
San Diego
Yuma
Phoenix
Grand Canyon
Monument Valley
Bryce Canyon
Zion
Las Vegas
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Boston
Washington
New York
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Bahamas
Los ging's am 3. September 2010 morgens um 05.00 in Zürich. Wir waren ganz schön aufgeregt, unsere erste USA Reise und gleich 5 Wochen! Beim Einchecken am Air Berlin Schalter der erste Schock. Irgend etwas schien nicht in Ordnung zu sein. Ich zweifelte schon an unseren nagelneuen biometrischen Pässen und bekam nach der 3. Nachfrage beim AB-Angestellten endlich eine Antwort: Es liege nicht an den Pässen, aber es sei mit diesen USA Reisen immer so eine Sache! Aha...
Nun ja, irgendwie konnte der Herr mit Hilfe seiner Kollegin uns dann doch einchecken und los ging's um 06.40 nach Düsseldorf. Dort waren dann erstmal 3 Stunden Warten angesagt, bevor es dann wiederum mit Air Berlin weiter ging nach San Francisco, wo wir um 14.30 Ortszeit angekommmen sind.
Ich hatte ja etwas Bammel vor der Einreise. Aber so schlimm war's dann gar nicht. Mein Freund Patrick und ich sind zusammen zum Beamten an den Schalter marschiert, nachdem wir ca. 20-30 Minuten angestanden sind. Erste Frage: "Are you married?" Nein. Ich dachte, jetzt kommts, jetzt müssen wir die Prozedur einzeln über uns ergehen lassen. Aber nichts dergleichen geschah. Die Fragerei war eher Smalltalk als ein Interview. Alles halb so wild. Ich fragte mich, was danach wohl noch kommt - aber das war's tatsächlich schon!
Wir nahmen das Air Train, welches uns zu unserem Hotel Bijou am Union Square gebracht hat. Das Hotel liegt gut - zum Cable Car sind es 2 Gehminuten, die Zimmer sind schön und die Angestellten Freundlich. Zum Frühstück gibt's Toast, Waffeln, Bagels, Joghurt und Müsli, Kaffee, Tee und Säfte.
Nach einer erfrischenden und belebenden Dusche - wir waren ja schon fast 24 Stunden auf den Beinen - ging's erstmal noch ein wenig raus zum Union Square. Ausserdem haben wir schon den ersten, typischen San Francisco Hügel erklommen und die ersten Cable Cars gesehen. Danach gönnten wir uns bei Carl Jun. noch einen Burger und Pommes zum Auftakt unserer hoffentlich grossartigen Reise. Und fielen dann todmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen waren wir schon relativ früh wach. Jetlag. Aber das war ja auch in Ordnung - wir hatten ja viel vor. Das Wetter war leider bedeckt und so sollte es auch den ganzen Tag beleiben. Nach dem Frühstück im Hotel ging's erstmal zum Verkaufsstand der MUNI Pässe am Union Square. Wir kauften dort 2 3-Tages Pässe und erwischten gerade noch das nächste Cable Car. Wir freuten uns wie kleine Kinder - endlich durften wir mit diesen kultigen Cable Cars mitfahren! Wir fuhren bis zur Endstation und machten uns auf den Weg zum Pier39 - ich freute mich ja auch schon die ganze Zeit auf die Seelöwen dort. Die Zeit am Pier verging schnell - es gab viel zu sehen und wir liessen uns einfach treiben.
San Francisco ist eine schöne Stadt mit viel Sehenswertem. Die Schattenseite ist aber, dass es relativ viele homeless uns Bettler hat.
Später unternahmen wir eine Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus. Es war nicht so angenehm, da es mit dem Fahrtwind zusammen wirklich relativ Frisch war. Dies war allerdings ein Grund für mich, meinen ersten Einkauf zu tätigen: Einen weissen San Francisco Pulli
Im Bus gab es einen Livekommentar von einer Frau, halt nur in Englisch, aber das war okay. Sie machte sich über uns lustig, weil wir die Golden Gate Bridge so gut wie gar nicht sehen konnten im Nebel und trotzdem recht viele Fotos davon geknipst haben. Ich hatte schon Angst, dass wir kein einziges Foto machen können, auf dem die Brugg wirklich zu sehen ist. Mal sehen, wie das Wetter morgen sein würde...
Wieder am Pier angekommen, machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Telegraph Hill - und plötzlich wurde das Wetter etwas besser, so dass wir die Aussicht dort oben wirklich geniessen konnten. Wenn wir schon dabei sind, zu wandern, machen wir doch gleich weiter und laufen die Strasse wieder herunter damit wir sie auf der anderen Seite wieder herauflaufen können - direkt zur Lobard Street. Krass, wie viele Leute unbedingt mit ihren (Miet)-Autos da runterkurven wollen!
An der Lombard Street nahmen wir wieder das Cable Car zurück zum Pier39, wo wir in das Street Car umstiegen und ins Finance District fuhren. Dort stiegen wir wiederum ins Cable Car und fuhren bis China Town, wo wir ausgestiegen sind, um durch dieses Viertel zu schlendern.
Danach ging's zurück zum Union Square, wo wir und bei bei Subway ein Foodlong Sub kauften, welches wir in unserem Hotelzimmer mit passendem TV Programm genossen. Heute haben wir wirklich viel gesehen - hoffentlich ist das Wetter morgen den ganzen Tag schön!
Tag 3 unserer Reise - und schon der letzte in San Francisco. Und wir hatten Glück: Bereits am Morgen früh lachte die Sonne vom Himmel. Heute würde ich doch noch mein "Schön-Wetter-Golden-Gate-Bridge-Foto" bekommen! Obwohl, die Nebelfotos haben irgendwie auch was, oder?
Nach dem Frühstück ging's wieder mit dem Cable Car zum Pier - heute konnten wir sogar mal aussen stehend mitfahren - cool! Danach kauften wir uns Tickets für eine Schifffahrt mit der Red and White Fleet für 24 Dollar pro Person. Diese Golden Gate Cruise ist absolut empfehlenswert!
Tip: Gleich morgens früh mit dem ersten Schiff losdüsen! Jeder bekommt Kopfhörer uns Sender, man kann das ganze auch in Deutsch empfangen.
Und wir sahen sogar freie Delphine! Es war echt der Hammer!
Danach waren wir noch etwas am Pier, genossen die Sonne, unternahmen eine Fahrt mit dem Streetcar und waren noch etwas Shoppen. Morgen würde es heissen, Abschied von San Francisco zu nehmen!
Heute war bereits der 6. September 2010 und wir waren etwas aus dem Häusschen, denn um 10.00 sollten wir bei Alamo an der Bush Street unseren Mietwagen abholen! Was es wohl für ein Auto sein wird?
Zu erst mussten wir allerdings mal unser gesamtes Gepäck diesen Hügel rauf schleppen - und heute war's mal richtig warm! Ganz verschwitzt um 09.30 oben angekommen dann erst mal ein Dämpfer: Eine laaaange Schlange vor der Alamo Vermietung - und das am Labor Day...na dann...,
Wir sind bestimmt 1 1/2 Stunden angestanden, bis wir endlich an der Reihe waren. Wir hatten (wie ja hier im Forum empfohlen wird) die günstigste Kategorie gebucht und ich war auch in der Hoffnung, dass diese nicht verfügbar sein würde. Allerdings haben wir uns doch dann zu einem Midcar Upgrade überreden lassen. Der Alamo Angestellte meinte, da wir ja unter anderem durch Nevada fahren und es dort sehr heiss sein werde, sei dies klüger, ansonsten hätten wir sehr warscheinlich Probleme....Irgendwie wurmt es mich schon, ich wusste ja, dass die einem ein Upgrade andrehen wollte, und trotzdem bin ich drauf eingestiegen...
Ich dachte immer, bei Mietautos kann man aus diversen Autos seiner gebuchten Kategorie eines auswählen? Bei uns war das nicht der Fall, aber vielleicht auch nur, weil es so viele Leute hatte. Auf jeden Fall erhielten wir kurz später einen weissen Chevrolet Impala, der recht komfortabel und schön zu fahren war. Das Auto hatte zu diesem Zeitpunkt 19'500 Meilen auf dem Tacho.
Nun gut, jetzt schnell aus San Francisco raus und auf den Highway No1! Bald schon fuhren wir in wenig Bewohnten Gegenden und hatten immer wieder freien Blick auf den Pazifik. Ein Gefühl von Freiheit kam auf!
In Monterey war immer noch bestes Wetter und wir entschlossen uns, den kostenpflichtigen 17 Miles Drive zu machen. Je weiter wir allerdings auf diesem Strässchen in diesem Wald fuhren, desto Nebliger wurde es. Und so sahen wir den lonely cypress tree halt nur im Nebel.
In Carmel haben wir den Drive verlassen. Carmel ist wirklich ein sehr schönes und beschauliches Nestchen, irgendwo im Wald. Ich dachte, irgendwo hinter einer Ecke daucht nächstens ein Bär auf
Im Best Western Town House Lodge fragten wir nach freien Zimmern. Für ca. 80 Dollar inkl. Frühstück gab's ein wirklich schönes Zimmer. Wir bummelten noch etwas durch diesen schönen Ort, kauften etwas zu Essen und Getränke ein und zogen uns in unsere 4 Wände zurück.