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03.11.2011, 17:04
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #1
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Ort: Wil SG
Beiträge: 27
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Rundreise dur BC und Alberta
Im Folgenden der Bereicht unserer Reise von 24.08. - 14.09.2011 durch den Westen Canada's. Montag, 22.08.2011Die Vorbereitungen für unsere lange Reise waren abgeschlossen und wir brachten die Tasche für die Südsee zu Claudia und Ferry und das restliche Gepäcke anschliessend zum Flughafen. Das Einchecken verlief ohne grosse Warteschlange und wir fuhren danach voller Erwartungen wieder nach Hause.Dienstag, 23.08.2011Endlich begann nun unsere grösste Reise, die wir bis jetzt je unternommen hatten. Mit dem Handgepäck verliessen wir um 07:10 unsere Wohnung und fuhren mit dem Bus nach Wil, wo wir den Zug zum Flughafen bestiegen. Hier durfte der obligate Ferienbesuch bei Starbucks nicht fehlen. Ohne lange Wartezeiten begaben wir uns zum Gate B07. Pünktlich um 09:50 startete der Jumbolino von City Jet Richtung Paris. Ein kurzer Fussmarsch brachte uns ohne weitere Sicherheitskontrolle zum Gate E41, wo wir das Boarding in der grossen Halle abwarteten. Medea versorgte uns noch mit Salat und Sandwiches, man weiss ja nie, welches Essen wann im Flieger serviert wird. Mit 15 Minuten Verspätung begann das Boarding der Boeing 777/200 von Air France. Bei der Bordkartenkontrolle bekamen wir eine neue Bordkarte mit den Plätzen in der 9. Reihe. Upgrade in die Businessklasse. Welche eine Überraschung. Das ist uns das letzte Mal genau vor 10 Jahren passiert. Wir genossen die Vorzüge dieser Klasse und die Zeit verging im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge. Um 15:50 setzte der Flieger in Los Angeles auf. Die Immigration ging sehr zügig über die Bühne. Beim Gepäck mussten wir etwas länger warten, aber am Ende hatten wir alle Gepäckstücke. Wer soll da noch etwas gegen Air France sagen. Der Hotelshuttle brachte uns zum Hotel Hilton Airport, wo wir das Zimmer 1128 bezogen. Das Alter des Hotels liess sich nicht übersehen, alles war etwas abgewohnt, aber sauber. Und für eine Nacht braucht man nicht mehr. Es wird sich herausstellen, dass das Bett sehr bequem war. Um 18.00 stand unsere Limousine bereit und wir starteten zur Shopping- und Besichtigungstour. Der erste Halt lag bei Macy’s im Manhatten Village. Welche Enttäuschung für Medea. Von netter Bedienung keine Spur und die gewünschten Jeans waren auch nicht vorhanden. Bei Victoria’s Secret wurde Medea fündig und wir versuchen unser Glück noch an einer anderen Adresse für die Jeans, aber wieder ohne Erfolg. Also auf zum Venice Beach. Leider hatten wir auch hier kein Glück. Nach Sonnenuntergang schliessen die Shops und wir waren fast alleine unterwegs. Da wir nun doch sehr müde waren, kürzten wir unsere Fahrt ab und liessen uns zurück zum Hotel chauffieren. An der Hotelbar genehmigten wir uns noch einen kleinen Imbiss in Form eines Hamburgers und fielen dann tot müde ins Bett.Mittwoch, 24.08.2011Durch die Zeitverschiebung waren wir schon ziemlich früh auf den Beinen und dachten, dass wir das Frühstück bei JR einnehmen möchten. Doch Hamburger sind doch nicht die gewünschte Auswahl und so genehmigten wir uns das Frühstück im Hotel. Der Shuttle brachte uns zum Flughafen zurück und wir checkten das Gepäck ein. Nach einem schnellen Prozess durch die Sicherheitskontrolle inkl. Ganzkörperscanner, verbrachten wir die Wartezeit in der Lounge von Air Canada. Hier hatten wir WIFI und erfuhren, dass der Flieger aus London 45 Minuten Verspätung hatte. Grundsätzlich war dies gut, da wir nun definitiv vor den Anderen in Vancouver ankamen. Nach einem ruhigen Flug mit toller Aussicht, erreichten wir um 14:15 Vancouver. Unsere Geduld wurde bei der Immigration auf die Probe gestellt, mussten wir doch ganze 50 Min in der Warteschlange stehen. Dafür erblickten wir während dem Warten, wie Ruedi, Mägi, Louis und Jutta die Rolltreppe herunterkamen. So wussten wir, dass auch sie nun definitiv in Vancouver angekommen sind. Bis wir uns aber begrüssen durften, wurden Medea’s Nerven nochmals auf die Probe gestellt. Aber schliesslich konnten wir unsere Begleiter für die nächsten 3 Wochen in die Arme nehmen. Ruedi und Mägi erhielten auch ein Upgrade und konnten den Flug London – Vancouver in der Businessklasse absolvieren. Der bestellte Van wartete bereits auf uns und gemeinsam fuhren wir zum Hotel Pan Pacific, wo wir rasch unsere Zimmer bezogen. Sofort danach marschierten wir zur Robson Street, um die lang geplanten Einkäufe zu tätigen. Um 19.45 fanden wir uns an unserem reservierten Tisch im The Keg ein und bestellten Spare Ribs und Steaks. Etwas vom Besten was wir je hatten. Während dem Essen besprachen wir den Ablauf des nächsten Tages, damit alle wussten, wann der Weckruf erfolgen wird. Zur Weckordonanz wurde ich erkürt. Müde kehrten wir um 22.00 ins Hotel zurück. Donnerstag, 25. August 2011Um 07:00 trafen wir uns alle im Foodcourt zum Frühstück und stärkten uns für den neuen Tag. Zu Fuss gelangten wir zum Check In der Wasserflugzeuge. Jutta ahnte absolut nichts. Selbst als ich das Gebäude von Habour Air betrat nicht. Das Check In verlief reibungslos und wir erhielten die notwendigen Unterlagen für unseren Ausflug nach Victoria Island. Um 08:40 starteten wir mit unserem 12-plätzigen Flugzeug Richtung Victoria. Was für ein Flug. Ein Höllenlärm herrschte in der kleinen Kabine und man konnte dem Piloten über die Schulter beim Fliegen zusehen. Die Aussicht war fantastisch wie auf eine Modellanlage. Nach 50 Min. erreichten wir den Hafen von Victoria. Alle Fahnen waren auf Halbmast. Der Premierminister von Canada war an Krebs gestorben. Wir hatten nun Zeit bis 12.30. Also beschlossen wir eine Kutschenfahrt durch den grössten Park von Victoria zu machen. Es war sehr relaxt und die Kutscherin zeigte uns viele alte Häuser. Alt im Sinne von Canada ( 80 – 100 Jahre). Anschliessend an die Kutschenfahrt begaben wir uns an die Haupteinkaufsstrasse und bestaunten die schönen Geschäfte. Ich telefonierte rasch mit Traveland um die Zeit für den Transfer von morgen zu fixieren. Im Irish Pub stärkten wir uns mit einem kleinen Lunch für den Nachmittag. Um 13.00 brachte uns der Bus von Pacific Coach zum Butchart Gardens. Wir hatten Zeit bis Punkt 16.00 um die wunderschöne Parkanlage zu geniessen. Es war merklich wärmer im Park als in Victoria und am Ende der Tour lechzten wir nach einem gespritzten Bier. Wir erklärten dem Mann an der Theke, wie das gemacht wird, er hat wieder was gelernt und unser Durst wurde gelöscht. Mit dem Bus gelangten wir anschliessend zum Terminal der Fähre, welche uns in einer schönen Fahrt nach Tsawwassen brachte. Wale sahen wir unterwegs leider keine, aber 2 Roben wurden noch kurz gesichtet, allerdings hatten wir keine Chance, ein Foto von ihnen zu schiessen. Mit dem Bus wurden wir direkt zum Hotel gebracht. Glücklich und müde waren wir um 19:30 wieder zurück. Wir beschlossen noch einen kleinen Imbiss an der Hotelbar einzunehmen, wobei klein wie immer in Canada relativ ist. Das Clubsandwich von Louis hätte gut wieder 2 Personen gesättigt. Wir freuen und nun auf Freitag und auf unsere Camper.Freitag 26.08.2011Heute hiess es wieder früh aufstehen. Wir wurden bereits um 08.00 vom Traveland Taxi im Hotel abgeholt. Somit wurde das Frühstück wieder auf 07.00 angesetzt. Wir benutzten nochmals den Foodcourt in der Nähe des Pan Pacific. Der Bus war überpünktlich, was uns positiv überraschte. Die Fahrt nach Langley dauerte 50 Min. und wir konnten zum ersten Mal unsere bestellten Camper sehen. Der Papierkram und die Fahrzeugübergabe erfolgten sehr rasch und schon um 11.15 konnten wir die Vermietung Richtung Superstore verlassen. Auf dem Parkplatz des Supermarktes wurden die Einkaufsverantwortlichkeiten verteilt. Die Frauen schnappten sich je einen Einkaufswagen und die Männer suchten den nächsten Liquor Store. Der sollte eigentlich ganz in der Nähe sein nach dem Beschreib der Camperver-mietung. Aber wir fanden den Laden nicht und nach Auskunft einer Dame, befand sich der Laden schon etwas weiter entfernt. Also nahmen wir Ruedi’s Camper und suchten den Store. Wir wurden dann auch fündig und mussten feststellen, dass 32 Bier günstiger sind als 30, wenn die Verpackung keine Rolle spielt. Zurück im Superstore unterstützten wir unsere Frauen und um 13:00 waren alle Einkäufe verstaut und unsere Bordkasse um 1'000 CAD ärmer. Nun hatten wir aber Hunger und bevor wir uns auf die grosse Reise machten, genehmigten wir uns im nahegelegenen Foodcourt einen Lunch.Um 13.30 hiess es Motoren an und die ersten 132 km nahmen wir mit viel Verkehr unter die Räder. Draussen war es 30 Grad war. Nach 1 ½ Stunden erreichten wir unsere Destination und erlebten die erste Überraschung. Der Campground war komplett voll. Was nun war die gute Frage. Wir entdeckten vis à vis der Strasse einen privaten Zeltplatz und bekamen dort 3 Stellplätze mit Wasser und Strom. Holz wurde auch gekauft. Am Schluss fehlte nur noch der Grill, aber die nette Platzwartin besorgte uns einen und so stand dem Lachs vom Holzfeuer nichts mehr im Wege. In der Küche herrschte noch eine gewisse Hektik, aber das wird sich schon noch legen, wenn mal alle wissen wo was ist. Das Essen war lachsmässig gut und bei einem schönen Lagerfeuer liessen wir den ersten Abend im Freien in Canada ausklingen.
Fortsetzung folgt:
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19.04.2012, 15:36
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #2
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Amerika Tourist
Registriert seit: 12.03.2006
Beiträge: 201
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Hallo,
ich würde mich freuen, wenn's hier mit dem Bericht noch weitergehen würde ... 
Wir planen in diesem Jahr im Herbst ebenfalls eine Reise in den Westen Kanadas und da wären ein paar Tipps nicht schlecht.
Auch Fotos gegenüber sind die Forenmitglieder hier nicht abgeneigt ... 
Wäre wirklich toll, wenn eine Fortsetzung folgt!
Schöne Grüße,
Tina
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11.05.2012, 10:18
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #3
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Registriert seit: 11.05.2012
Beiträge: 13
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Dem kann ich nur zustimmen 
Werde nächstes Jahr auch nach BC fliegen und würde mich über Infos freuen
Danke
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18.05.2012, 11:31
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #4
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Registriert seit: 20.07.2011
Ort: Wil SG
Beiträge: 27
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Hier geht es endlich mal weiter, aber vorderhand noch ohne Bilder. Die sind ein rares Gut. Samstag 27.08.2011Heute konnten wir den Tag etwas gemütlicher angehen. Wieder empfang uns sonniges und warmes Wetter. Nach einem ausgiebigen Frühstück fuhren wir mit dem Truck mit allen sechs (ist schon ein bisschen illegal) zum Hells Gate, wo wir um 10.00 eintrafen. Die alte Schweizer Seilbahn brachte uns zum Frazer River hinunter. Heute betrug die Wasserhöhe 124 Fuss über dem tiefsten Punkt. Wir besichtigten die ganze Anlage, genossen einen Kaffee und fuhren um 13.00 wieder zurück. Wir hängten den 5th Wheeler an und fuhren 90km zum EC Manning National Park. Zum Glück hatten wir die Stellplätze reserviert. Der Campground war nämlich voll. Nun war Siesta angesagt. Mägi, Louis und ich umrundeten den Lighting Lake zu Fuss (90 Min) und wir sahen einen jungen Hirsch von sehr nahe. Es badeten Leute im See, aber die Wasser-temperatur betrug nur gefühlte 18°. Ruedi war am Abend für das Feuer zuständig und so genossen wir die Steaks mit Kartoffeln und Salat. Bei einem schönen Lagerfeuer liessen wir den Tag ausklingen. Nur der 5th Wheeler bereitet uns ein wenig Sorge. Die Batterien sind leer. Wieso kann ich mir nicht erklären. Wir probieren morgen mal den Slide out und die Stützen nur mit laufenden Motor zu betätigen: Vielleicht hilft das, unsere Batterie wieder in Schwung zu bringen. Sonntag, 28.08.2011Die Situation der Batterie verschlechtere sich noch mehr und wir konnten nicht mal mehr die Heizung in Betrieb nehmen. Bei 10° war das keine angenehme Angelegenheit. Nach einem Morgenessen in Halbdunkel starteten wir um 09.00 zu unserer nächsten Tagesreise. Wir dumpten noch den 5th Wheeler und fuhren bei wenig Verkehr Richtung Osten. In Princeton genehmigten wir uns einen Stopp. Die Camper bekamen etwas Diesel, die Mitreisenden einen Kaffee und Louis gefrorene Erdbeeren. Der Weg führte uns weiter über die 5a nach Merritt. Ein Kaff wie es im Buch steht. Wir beschlossen einen kleinen Lunch einzunehmen. Im Pub vom Hotel Coldwater aus dem Jahr 1908 bekamen wir unser Mittagessen. Die Temperaturen bewegten sich schon wieder nahe bei 30°. Nun waren es noch 25km bis zu unserem Tagesziel im Monck National Park. Wir hatten zum Glück einen Doppelplatz bestellt und so stellten wir den 5th Wheeler zum Navion von Louis. So hatten wir die Möglichkeit den Generator vom Navion für die Batterieaufladung des 5th Wheeler zu benützen. Mägi und Ruedi genossen ein Bad im See (gefühlte 20°). Für einen Jass war auch noch Zeit und so liessen wir den Abend gemütlich bei einem Nachtessen mit Kaffee und Schnaps ausklingen. Die warmen Decken brauchten wir in dieser Nacht nicht. Montag, 29.08.2011Das Frühstück nahmen wir heute im Restaurant in Merritt ein. Zuvor mussten wir aber die Camper dumpen. Da der Druck auf der Wasserleitung etwas zu klein war, konnten wir bei Louis und Ruedi den Frischwassertank nicht füllen. Das Frühstück im Home Restaurant war super und wie üblich sehr gross. Der Weg führte uns über den Highway Nr 5 nach Kamloops, wo wir die historische Eisenbahn besichtigen wollten. Leider fuhr der Zug erst um 19.00. Das war uns dann definitiv zu spät um zu warten und wir begaben uns zum Safeway, um unsere Vorräte zu ergänzen. Wir genehmigten uns noch einen Kaffee bei Starbucks und nutzten die Gelegenheit, über WIFI nach Hause zu telefonieren. Nun lagen 120 km vor uns Richtung Clearwater. Nach Empfehlung der Camper Vermietung änderten wir unseren Plan, den North Thomson River Park anzufahren und suchten das Visitor Center in Clearwater auf, welches wir nach einem kleinen Umweg auch fanden. Wir erkundigten uns nach dem Clearlake Campground und beschlossen die 65 km dorthin zu fahren. Unterwegs kauften wir noch Holz und nach 40 km begann die Gravelroad, welche uns arg durchschüttelte. Im schönen Campground fanden wir unsere Stellplätze. Leider mussten wir feststellen, dass die Batterie des 5th Wheeler wieder im Argen lag. Wegen Regens fand das Abendessen im Camper statt. Aber dennoch konnten wir den Abend mit einem schönen Lagerfeuer abschliessen
Geändert von schmumues (18.05.2012 um 11:56 Uhr)
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18.05.2012, 11:33
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #5
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Dienstag, 30.08.2011
Der Tag begann mit Ausschlafen und dem nun schon fast obligaten Checken des Batterie-standes. Leider fiel das Resultat wieder ernüchtern aus. Wir mussten der Vermietung anrufen. Nach einem feinen Frühstück mit Omeletten beschlossen wir, dass wir die Nacht auf einem Campground mit Strom verbringen werden. Ich hatte einen gesehen, als wir zum Clearwater Lake gefahren sind. Wir suchten noch ein Telefon, da die Handys kein Netz hatten und wanderten zur Bootsvermietung. Dort gab es Internet und so kontaktierten wir Traveland. Der freundliche Mitarbeiter verwies uns auf eine RV Repair Stelle in Clearwater welche wir morgen besuchen werden. Ein 2 stündiger Fussmarsch am See entlang beendete unseren Besuch am Clearwater Lake und wir fuhren die Gravelroad zurück zum Wells Gray Golf Resort & RV Park. Hier bekamen wir 3 wunderschöne Plätze mit Strom und Wasser. Nach dem Einrichten beschlossen Medea und Jutta Siesta zu halten. Der Rest der Truppe fuhr mit dem Truck zu den Helmcken Falls und Dawson Fall. Um 18.00 wurde der Apèro serviert. Und später wurden wir von Mägi und Ruedi mit sehr feinen Steaks vom Feuer verwöhnt. Das obligate Lagerfeuer durfte nicht fehlen und schon bald kehrte Ruhe ein. Nur der Fluss war zu hören.
Mittwoch, 31.08.2011
Um 07:30 war heute Abreise, da wir in Clearwater den Trailer checken wollten, um zu sehen, woher die Batterieprobleme kamen. In einer kleinen Garage, welchem im Verzeichnis von Traveland erwähnt ist, wurden der Stromfluss und der Batteriezustand gemessen. Alles ist in bester Ordnung. Somit muss irgendein Verbraucher der Übeltäter sein. Da muss wohl ein Spezialist ran. In einer kleinen Bäckerei nehmen wir das Frühstück ein und starteten danach unsere Tagesreise zum Mount Robson National Park. In Valemount wurden die Fahrzeuge betankt und wir besuchten die Schweizer Bäckerei, welche in der Zwischenzeit ein neues Besitzerehepaar erhalten hat. Der Lunch war super und wir nahmen noch Süsses für das Nachtessen mit. In der Nähe des Tourist Office kann man zu dieser Zeit die Chinock Lachse sehen, wie sie sich den Fluss hinauf kämpfen. Es war ein einmaliges Schauspiel. Nun trennten uns nur noch 30 Km von unserem Nächtigungsziel im Robson Meadows Campground. Wir fanden 3 schöne Plätze verbrachten die Zeit bis zum Nachtessen mit Jassen und Feuermachen. Gemütlich und gesättigt liessen wir den Abend ausklingen.
Donnerstag, 01.09.2011
Unsere Weiterreise wurde schon kurz nach dem Start wieder unterbrochen. Wir mussten beim Visitor Center einen Photohalt machen, da sich der Mount Robson in seiner ganzen Pracht zeigte, was eher eine Seltenheit ist. Wir sind gespannt, wie die Fotos geworden sind. Nun lagen 90 km nach Jasper vor uns. Beim Eingang zum Jasper National Pass wurden unsere Discovery Pässe kontrolliert. Es war gut, dass wir diese uns organisiert hatten. In Jasper parkten wir auf dem RV Parking und schlenderten durch die kleine Stadt. Es mussten noch Ergänzungseinkäufe getätigt werden. Den Einkaufswagen konnten wir bis zum Camper hin mitnehmen, auf die Zusage hin, dass wir ihn auch wieder zurückbringen würden. Gegen Mittag plagte uns der Hunger und wir beschlossen, zum Whistler Campground zu fahren. Zum Glück haben wir reserviert, denn dieser war nämlich voll. Wir hatten 2 Plätze ohne Feuer und einen Platz mit Feuerstelle und Holz à Diskretion bestellt. Nach dem Lunch fuhren wir mit dem Truck zum Maligne Lake hoch (45km). Unterwegs sahen wir 2 Caribous und als wir beim See ankamen, war das Wetter wieder wie vor 4 Jahren. Windig, kalt, unfreundlich. Somit hatte niemand Lust auf eine Bootsfahrt und wir fuhren zurück zum Maligne Canyon, um die Wanderung zur 5th Bridge zu machen. Natürlich mussten wir unterwegs nochmals anhalten. Bärenalarm. Eine Mutter mit 3 Jungen genoss die reifen Beeren am Strassenrand. Beim Maligne Canyon genehmigten wir uns noch einen Kaffee, bevor es losging. Ich fuhr mit dem Truck zur 5th Bridge, um die Wanderer wieder in Empfang zu nehmen. Um die Zeit zu überbrücken, fuhr ich rasch zum Home Depot in Jasper, um nach einem Generator Ausschau zu halten. Aber die hatten nur Verlängerungskabel. Vielleicht hilft dies, um unsere Stromknappheit zu überwinden. Nach der Rückkehr war es schon Zeit für Apèro und Jutta verschwand in ihre Küche, um ein feines Risotto zu bereiten. Es war köstlich. Nur die Feuerstelle war nicht sonderlich gross, somit konnte unser Lagerfeuer keinen neuen Rekord aufstellen.
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18.05.2012, 11:34
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #6
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Freitag, 02.09.2011
Heute fuhren wir das 3. Mal über Medea’s Lieblingsstrecke seit uns das Kanadafieber gepackt hat. Aber zuerst wurde vor dem Frühstück der 12-Ender vor unserem Trailer bestaunt, der sich genüsslich niederlegte und seine Kühe im Auge behielt. Es mussten noch Einkäufe getätigt werden und so fuhren Jutta und ich noch kurz nach Jasper zurück mit dem Truck. Um 10:30 konnte es dann losgehen und wir fuhren über die alte 93a Richtung Lake Louise. Unser heutiges Ziel war der Honeymoon Lake und da wollten wir frühzeitig eintreffen, da wegen dem langen Wochenende alles auf den Rädern war. Das Wetter war bewölkt, 6° und gelegentlich regnete es ein wenig. Am Ziel angekommen mussten wir feststellen, dass es keine 3 geeignete Plätze gab, der Trailer war entweder zu gross oder aber der Boden schief. Also beschlossen wir weiter zu fahren, da es keinen Sinn hatte hier zu bleiben. Auf dem nächsten Parkplatz genossen wir die frische Baguette und den Teigwarensalat. Beim Altabsaca Gletscher wollten wir uns einen Kaffee genehmigen. Die Fahrt auf den Gletscher für CAD 70.00 schenkten wir uns, es war sowieso nicht schön und kalt. Der Verpflegungs-raum wirkte nicht einladend, somit wurde der Kaffee bis zur nächsten Tankstelle verschoben. Ich erhielt vom Info Desk einen Plan aller Campgrounds in Alberta, da wir noch nicht nach Mosquito Creek fahren wollten. Bei der Kreuzung von der 93 und der 11 gibt es eine Tankstelle und wird gönnten unseren Fahrzeugen etwas Flüssigkeit und die Mitfahrer bekamen den wohlverdienten Kaffee. Ich erkundigte mich nach freien Campplätzen und musste feststellen, dass viele schon besetzt waren und mit dem Risiko allenfalls noch etwas zu erhalten, wollten wir nicht nach Lake Louise fahren. Also bogen wir auf den Highway 11 ein und fuhren Richtung Osten mit dem Ziel, den erstbesten Campground zu benützen. Schon nach 10 km wurden wir auf einem Provinzcamp fündig. Das Parken des Trailers war ein wenig knifflig. Aber dann waren wir eingerichtet. Die obligate Jass Runde fand bei Bleiker’s statt. Wir liessen den Generator laufen und hatten so für den Trailer genügend Strom. Zum Nachtessen gab es Steaks und Gemüse. Dank dem Gratisholz (war im Preis inbegriffen) hatten wir wieder ein schönes Lagerfeuer und bedauerten die Spätankömmlinge.
Samstag, 03.09.2011
Der Himmel war stahlblau und so konnten wir einen super Tag erwarten. Nach dem Frühstück betankten wir die Fahrzeuge noch mit Frischwasser, ehe wir Richtung Lake Louise fuhren. Die Fahrt war wunderschön mit den schneebedeckten Bergen und dem blauen Himmel. Beim Bow Pass stellten wir die Fahrzeuge auf einen Parkplatz, der schon recht voll war und marschierten zum Peyto Lake. Es waren sehr viele Leute unterwegs. Als wir auf der Aussichtsplattform ankamen, überwältigte uns der Anblick. Der See schillerte in den Farben wie auf den Fotos in den Prospekten. Wir genossen den Anblick eine Zeit lang. Medea zog es nach Lake Louise. Wir platzierten unsere Fahrzeuge auf dem Moskquito Creek, wo wir die gleichen Plätze wie vor 4 Jahren belegten. Die restlichen Kilometer nach Lake Louise fuhren wir mit dem Truck. Der Parkplatz beim Einkaufszentrum war rappel voll und die Schlange für das Mittagessen im Bistro lang. Über Skype telefonierten wir mit Claudia. Nach dieser Mittagspause wollten wir nun aber zum Lake Louise hoch. Aufgrund der am Strassenrand parkierten Autos schien der Bär los zu sein. Wir parkierten den Truck in der Tiefgarage vom Fairmont Hotel und begaben uns zum See. Welch ein Anblick. Heute war wirklich unser Glückstag. Wir beschlossen eine Kanufahrt zu machen. Ruedi, Medea und ich paddelten eine halbe Stunde über den See. Das Motto war „nur nicht hineinfallen“. Die Temperatur des Sees lag bestimmt unter 10°. Nach der Paddelei genehmigten wir uns einen Drink im Saloon des Hotels, da es schien, als wären wir im Restaurant in der Lobby nicht willkommen. Jutta und Louis offerierten uns die Drinks, da sie heute ihren Hochzeitstag feierten. Nun mussten wir aber zurück, weil das nächste Highlight auf uns wartete. Zuerst war die Frage aber wegen dem Parkticket zu lösen. Aber dies war kein Problem, da wir ja Gäste des Hotels waren, konnten wir den Parkplatz gratis benutzen. Als wir abfahren wollten, kamen jede Menge Porsches an. Unter ihnen auch ein alter 356, welcher Louis mal selber fuhr. Wir mussten das Auto aus der Nähe betrachten und Louis durfte sich sogar nochmals hinter Steuer setzen. Nun aber zurück zum Campground und umziehen. Um 18.15 fuhren wir mit dem Truck zum Bow Lake, wo wir in der Num-Ti-Jah Lodge ein Nachtessen reserviert haben. Das Essen war mit wenigen Ausnahmen sehr gut. Der Gratin und der Lachs waren eher etwas gewöhnungsbedürftig. Müde fuhren wir zurück und verzichteten freiwillig auf ein Feuer.
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18.05.2012, 11:34
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #7
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Sonntag, 04.09.2011
Heute Morgen war es sehr kalt, die Autoscheiben sind gefroren. Wir haben etwas kalt in unserem Trailer, aber die Sonne scheint und der Himmel ist schon wolkenlos. Nach einem kurzen Frühstück fuhren wir auf den Campground von Lake Louise. Wir haben Glück und 2 von 3 reservierten Sites sind schon frei. So stellen wir den Camper von Mägi und Ruedi hinter den Trailer. Wir beschliessen, die Wanderung zum Lake Agnes zu machen. Jutta wollte lieber im Tal bleiben. So fuhren wir zu fünft Richtung Chateau Lake Louise. Der Verkehr war schon wieder dicht und vor dem Parking stauten sich schon die Fahrzeuge. Wir parkten wieder in der Tiefgarage des Hotels und starteten um 11.10 unseren 3.8 km langen Fussmarsch Richtung Lake Agnes. Mit ca. 400m Höhenunterschied war die Wanderung nicht ohne und wir kamen nach einer Stunde müde am Ziel an. Aber der Ausblick entschädigte uns für die Mühen und im Teehaus gönnten wir uns eine Suppe und ein Sandwich, wobei die Erkenntnis entstand, dass Jam und Ham wirklich nicht das Gleiche sind. Der Rückmarsch war in 45 Min. absolviert. Da wir keine Lust hatten auf einen Drink im Hotel, bezahlten wir CAD 10.00 für das Parking und fuhren zum Campground zurück. Bei einem Jass wollten Ruedi und ich nochmals alles geben, aber wieder einmal vergebens. Ein kurzer Besuch des Zentrums brachte auch keine neuen Erkenntnisse mehr. Heute gab es kein Feuer und so wählten wir für einmal ein Nachtessen ohne Steaks. Wir wollten noch ein wenig das Home Cinema geniessen, haben aber um 22.00 die Segel gestrichen. Nach Medea’s Dusche war das Wasser alle. Da stand wohl ein Wasserhahn zu lange offen. Na dann gibt es morgen früher Tagwache, damit wir rasch Wasser nachfüllen konnten.
Montag, 05.09.2011
Heute gab es wieder einmal Omeletten zum Frühstück. Bleiker’s mussten noch dumpen und schon bald ging es gemütlich los über die alte 1a Richtung Banff. Bei Castle Mountain machten wir einen kleinen Kaffeehalt um alte Erinnerungen an unsere Skiferien aufzuwärmen. Wir wollten die Wanderung im Johnston Canyon machen, aber der Parkplatz war mehr als voll. So fuhren wir weiter nach Banff. Wir fragten im Tunnel Mountain nach einem Platz mit Strom und unsere Reservation wurde entsprechend umgeändert. Nach einem Restenvernichtungsessen fuhren wir nach Banff runter. Waschen und Einkaufen waren die Hauptthemen. Im Safeway wurden wir fündig und rätselten über die Schilder, dass die Einkaufswagen beim Verlassen des Geländes blockiert würden. Ist ja ein netter Versuch. Wir bummelten bis 17.00 durch die belebten Strassen, bevor wir zum Campground zurückfuhren. Schnell wurde ein Feuer entfachtet um die erstandenen Filet zu braten. Welche ein Gedicht dieses Fleisch. Wir beschlossen nach dem Abendessen auf das Lagerfeuer zu verzichten, da der Trailer Stellplatz nicht so schön war. Stattdessen fuhren wir mit dem Truck zum nahe-gelegenen Golfplatz und hofften ein paar Hirsche zu sehen. Leider waren diese im Gegensatz zu 2007 nur von weiter Ferne sichtbar. Dafür hatte der Bow River mehr Wasser. Nun hiess es ab ins Bad, den Hot Springs von Banff. Obwohl sehr viele Besucher die gleiche Idee hatten, genossen wir eine halbe Stunde im 39° Grad warmem Wasser und fuhren zufrieden und müde zurück zu unserem Zeltplatz.
Dienstag, 06.09.2011
Das Wetter wurde mit der Zeit etwas langweilig. Schon wieder war der Himmel wolkenlos, und die Temperatur lag sogar etwas höher. Alle ausser mir beschlossen, mit der Gondelbahn auf den Mount Sulphur zu fahren. Wir parkten die Camper auf den ausgeschilderten Parkplätzen und mit Ruedi’s Navion fuhren sie zur Talstation der Bergbahn. Währenddessen erledigte ich die aufgetragenen Einkäufe und versuchte einen WIFI Platz zu finden. Starbucks war voll, da ich auch Power für mein Notebook brauchte. In einer Seitenstrasse wurde ich fündig, konnte die Mails checken und versuchte ein paar Fotos ins Facebook zu stellen. Dies funktionierte aber nicht so leicht. Die Spritpreise in Banff sind sehr moderat und so betankte ich den Truck, bevor der Rest wieder zum Berg zurückkam. Nun fuhren wir zum Johnston Canyon, aber auch heute war der Parkplatz mehr als voll. Gleich nebenan gibt es ein Restaurant und so verbanden wir das Angenehme mit dem Nützlichen. Food gegen Parkplatz. Nach dem Lunch wanderten alle ausser Medea zum unteren und oberen Wasserfall des Johnston Canyon. Um 14.30 fuhren wir auf dem neuen Highway Richtung Lake Louise und weiter nach Field. Wir wollten auf dem Kicking Horse Campground übernachten. Leider war dieser geschlossen und wir fanden 3 Stellplätze auf dem Monarch Campground. Leider ohne Feuerstelle. Aber in der Gegend gibt es keine Alternativen, so beschlossen wir hier zu nächtigen. Mit dem Truck machten wir noch einen Abstecher zum Emerald Lake und der Natural Bridge. Auf dem Nachhauseweg kam mir in den Sinn, dass es noch ein Seitental mit lustigen Haarnadelkurven gibt. Also wurde auch noch dieser Ausflug von allen gemacht und wir kamen dabei zum eindrücklichen 254m Tawacka Wasserfall. Bei unserer Rückkehr, sahen wir viele Leute mit Kameras herumlaufen. Eine Elk Kuh hat sich auf unseren Campground verirrt. Wir konnten das grosse Tier in aller Ruhe fotografieren. Irgendwie hatte heute niemand Lust auf ein warmes Nachtessen und so wurde ein kleiner kalter Imbiss zubereitet. In der Meinung, dass ganz British Columbia 9 Stunden Zeitverschiebung haben, war ich nun doch leicht verunsichert, da wir uns ja morgen nicht erlauben können, den Bus zum Lake O’Hara zu verpassen. Also marschierten Mägi und ich zur nahegelegenen Lodge und erkundigten uns nach der Zeit. Es war doch schon 21.00 und nicht 20.00 wie angenommen. Zum Glück haben wir das gecheckt, wir hätten den Bus voll verpasst. Nach der Neuigkeit herrschte eine hektische Aufbruchsstimmung und der Tisch war bald nur noch von Jutta, Ruedi und mir belegt.
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18.05.2012, 11:35
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Rundreise dur BC und Alberta Beitrag #8
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Ort: Wil SG
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Mittwoch, 07.09.11Heute hatten wir den Bus um 10.30 zum Lake O’Hara gebucht. Darum hiess es vor der Abfahrt und nach dem Frühstück die Fahrzeuge auf dem Parkplatz ausserhalb des Campgrounds abzustellen, da die Check out Zeit bei 11.00 lag. Der Parkplatz bei der Busstation war schon ziemlich voll, aber wozu hat man ja einen Allrad. Pünktlich um 10.30 fuhren wir mit einem vollen gelben Schulbus die 11km lange Schotterpiste zum See hoch. Zum Glück hatten wir die Fahrt vorreserviert. Die Rückfahrzeiten waren ein bisschen blöd gelegen. Zwischen 11.30 und 14.30 gab es keinen Bus und wir sollten noch 160 km fahren. Mal schauen. Nach 15 Min Fahrzeit waren wir am Ziel angekommen und wir beschlossen mit Bedauern, die Rückfahrt um 11.30 anzutreten. Wir schlenderten den See entlang und genossen die fantastische Bergwelt und den See mit seinen einmaligen Farben. Mit einem ziemlich leeren Bus fuhren wir zum Parkplatz zurück. Auf der Fahrt zu den Campern hielten wir bei den Kehrtunnels an und konnten 2 Züge bestaunen, welche sich den Berg abwärts bemühten. Wir fuhren weiter nach Golden, wo wir uns in einem schönen Restaurant einen Lunch gönnten. Beim nahegelegenen Bäcker erstanden wir noch kaltes Fleisch und natürlich frisches Brot. Kurz ausserhalb von Golden sah ich auf einem Parkplatz einen Bären, welcher sich durch die anhaltenden Fahrzeuge nicht beim Fressen stören liess. Die Fahrt führte uns weiter Richtung Revelstoke durch eine wunderschöne Landschaft zum Rogers Pass. Hier fanden wir im Glacier National Park 3 schöne aber enge Stellplätze. Nachdem der Slideout ausgefahren war, liess sich der Trailer von aussen nicht mehr öffnen und die Schlüssel waren im Innenraum. Was für ein Drama. Niemand konnte sich erklären wie das geschehen konnte. Von einem anderen Camper konnten wir mit dem Schlüssel wenigstens die Kisten öffnen. Es gibt ja einen kleinen Durchgang von der Frontkiste ins Schlafzimmer. Ich war jedoch zu breit um da durchzukriechen. Wir riefen mit der Hilfe des Parkrangers die Vermietung an. Es gab wirklich nur diesen Weg oder den teuren Dienst eines Schlüsselservices. Ein Kind musste her, aber woher nehmen wo keines war? Mägi fand 3 Spanier und erklärte diesen irgendwie unseren Notstand. Die eine Frau war ziemlich zierlich und am Schluss gelang es ihr, in das Innere des Trailers zu gelangen. Ende gut alles Gute. Das Feuer konnte entfacht werden, es gab einen Jass und die T-Bone Steaks schmeckten hervorragend. Heute konnten wir wieder einmal das Lagerfeuer mit Musik geniessen.Donnerstag, 08.09.2011Nachdem Frühstück fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein weiter Richtung Revelstoke. Die Hot Spring unterwegs liessen wir links liegen, gönnten uns hingegen einen Stop bei den Riesenbäumen wo wir einen kleinen Rundgang machten. In Revelstoke legten wir eine Pause ein und liessen das schöne Westernstädtchen auf uns einwirken. Wir beschlossen, dass wir uns Sandwiches zum Mittagessen genehmigten. Diese wurden rasch gemacht und wir fuhren mit dem Truck 24 km den Berg hoch (Skyway to the Meadows). Auf 2'000 Meter über Meer genossen wir die Blumenpracht, welche uns sehr überraschte. Eine Rangerin erklärte uns, dass bis zum 26.07. noch Schnee lag und daher die Natur sehr in Verzug war. Vom Feuerturm aus hatten wir eine gewaltige 360° Aussicht auf die Berge um Revelstoke. Nach diesem Ausflug brauchten unsere Fahrzeuge wieder etwas Futter und wir beschlossen etwas weiter als geplant zu fahren, damit wir am nächsten Tag nicht 300 km fahren müssen. Unterwegs wurde die Strasse durch eine Fähre (kostenlos) unterbrochen und die Fahrer und Beifahrerinnen genossen die 25 min Fahrt auf dem Arrow Lake. Der nächste Campground bei einer heissen Quelle war zum Glück voll. Bei uns haben die Kaninchen mehr Platz in den Ställe als hier die Camper. Manfred Linau, ein ausgewanderter Deutscher, empfahl uns den Gemeinde Campground von Nakups. Das waren noch 30km mehr. Es hatte sich aber zum Schluss gelohnt. Wir bekamen 3 Plätze mit Strom und Lagerfeuer. Der Platzwart hatte seinen ersten Tag und so mussten wir die Plätze noch ein wenig suchen. Schnell wurde ein Feuer entfacht, da die Uhr schon 18.30 zeigte. Die Filets mundeten hervorragend. Zum Kaffee gesellten sich noch Manfred und Uschi sowie unsere Nachbarn aus Alberta Bev und Shane zu uns und es wurde ein gemütlicher, langer und schöner Abend.Freitag, 09.09.2011Heute mussten wir nach dem Frühstück 220 km runterspulen. Wir bekamen etwas Verzögerung, da noch eine grössere Baustelle in Betrieb war. Um die Mittagszeit erreichten wir Castelgar und ergänzten im Safeway unsere Vorräte. Das Mittagessen wurde ebenfalls an der Take away Theke im Supermarkt bestellt. Nun hiess es nur noch einen schönen Rastplatz zu finden. Auf der Passhöhe fanden wir mit einem kleinen Umweg einen schönen Platz direkt am See, wo wir die Poulets nochmals aufwärmten und unsere Mahlzeit genossen. Nun waren es nur noch 40 km bis zu unserem Ziel. Im Texas Creek am warmen Christina Lake fanden wir 3 sehr schöne Sites. Der Ranger brachte Holz und wir mussten als Sicherheit 2 Eimer mit Wasser bereitstellen. Um uns abzukühlen, nahmen wir ein Bad im See. Wir hatten sogar noch Zeit für einen Jass bevor wir die Steaks auf den Grill schmissen. Sie mundeten hervorragend. Der Ranger kontrollierte etwas später unser Feuer und wir mussten es etwas kleiner machen. Mit dem bereitgestellten Wasser löschten wir das Feuer bevor wir ins Bett gingen.
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