Hi Folks,
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Na hier gehts ab.....vielleicht doch das falsche Forum für mich und meine Frage....
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Habe ich auch gerade festgestellt, aber da diskutieren wohl Wolfgang und Jazzlady etwas hitziger. Du kannst aber ruhig Deine Frage stellen, Yvonne, Richie und ich können ja versuchen Dir die Frage zu beantworten.
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Ich denke das es bei dem Beispielbild nicht um unterbelichtung oder Tageszeit geht.
Technische Aspekte sind bei dem Bild irrelevant.
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Soweit ich paralysed verstanden hatte, wollte er wissen, warum die Bilder, wie das Beispielbild eben auch so flau in den Farben wirkt und warum es so einen sagen wir mal "Grauschleier" hat. Wolgangs Antwort ist absolut korrekt, selbst die automatische Bildanpassung beim Zoombrowser hatte das Bild aufgehellt.
Beispielbild von Paralysed:

Zitat:
Was fehlt in diesem Bild ist die Komposition.
Um es knallhart zu sagen...als Betrachter kann ich in diesem Bild nix interessantes endecken und so geht es paralyzed wahrscheinlich auch...das Bild ist flau..Wald mit Himmel eben.
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Diese Kritik wäre relevanter, wenn paralysed vorhätte, die Bilder zu verkaufen, aber man sollte wirklich versuchen, ein Motiv interessant zu gestalten.
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Es fehlt ein Focal point...etwas was den Betrachter anzieht...auf dem Bild ist keiner zu entdecken.
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Oder man fotografiert ein Motiv aus verschiedenen Perpsektiven mit verschiedenen Einstellungen.
Ist ein "natürlicher Rahmen" in der Nähe des Motives vorhanden, den man für das Foto nutzen könnte?
Aber was ein Betrachter "Anzieht" ist doch irgendwie auch subjektiv, oder?
Zitat:
Warum ist z.b. americanhero so erfolgreich mit ihren Bildern?
Sie macht sich nicht nur Gedanken darueber wie sie ein Foto gestalten will sondern hat auch ein Auge entwickelt das ihr ungewoehnliche focal points und Perspektiven zeigt...und um diese Komposition durchzusetzen legt sie sich auch gerne mal halb in die Pfuetze.
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Allerdings habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass man beim Fotografieren durch den Sucher ein anderes Auge für das Motiv hat resp. entwickelt.
Zitat:
Was ich damit meine: Im Moment des Fotografierens ist man auch noch von anderen "REizen" umgeben. Am gezeigten Beispielbild: Vielleicht hat im Hintergrund das Meer gerauscht, die Plfanzen haben geduftet. Und von diesem tollen Moment wollte man ein Bild festhalten. Aber auf dem Bild rauscht kein Meer, duftet keine Pflanze. Man siehst zu Hause das Bild an und die Enttäuschung ist groß. Vor Ort war das doch viel schöner? Ich hoffe ich konnte rüberbringen was ich mit "Zweidimensionalität" meine.
Und gerade im Südwesten finde ich noch einen anderen Punkt wichtig: Die Weite des Landes ist etwas das "vor Ort" wahnsinnig gut wirkt. Aber auf einem Foto überhaupt nicht. Bestes Beispiel ist für mich der Muley Point Overlook. Selbst Laurent Martres schreibt darüber dass es eine wahnsinns Aussicht ist, aber fast unmöglich ist ein gutes Bild davon zu machen.
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Sehe ich absolut genauso, 100% Zustimmung!

Desweitern hat man ja oft das Problem, dass man im Urlaub Bilder (auch Schnappschüsse) macht und beim Zeigen im Freundeskreis fragen sich die Bekannten, etc. "was will er mir dem mit den Bildern zeigen" und können nichts mit den Bildern anfangen. Man schwärmt dann z.B. von dem tollen idyllischen Restaurant hinter der Ecke und dort war es so toll, aber es wurde nur der Weg bis zur Ecke fotografiert, aber das Restaurant (das evtl. wirklich für das Land typisch ist und ein tolles Fotomotiv wäre) wurde nicht fotografiert.
Ich hoffe Ihr versteht, was ich sagen möchte.

Zitat:
Ich muss sowohl Wolfgang als auch Jazz in einigen Punkten recht geben.
Klar, die richtige Composition ist schon wichtig, macht ein Bild halt interessanter. Aber das muss man eben auch erst erlernen.
Und da finde ich Kritik, positive wie auch negative, immer sehr hilfreich.
Fotografiere ja selbst erst etwas intensiver seit gut 2 Jahren und muss sagen, ich bin immer noch mit nahezu keinem Bild wirklich zufrieden. Ich bin halt kein Fotograf, sondern nur ein Hobbyknipser.
Ich erwarte aber jetzt auch nicht, solche Bilder wie Wolfgang zu machen.
Klar, nach einer Weile schaut man eben auch auf die Lichtverhaeltnisse, diverse Bedingungen, Composition und was man mit dem Bild eigentlich erreichen und aussagen will, aber das macht noch lange keinen guten Fotografen aus mir. Da gehoert nach wie vor ueben, ueben, ueben dazu.
Meine ersten Bilder sahen am Anfang auch so aus wie bei paralized und ich war enttaeuscht. Dann haben ich einfach mal rumgetestet, die Einstellungen nur noch manuell vorgenommen(Blende und Belichtung) und seitdem wurde es dann auch zum Grossteil besser.
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Kommt mir irgenwie bekannt vor...
@Wolfgang:
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Wolfgang, mich wuerde einfach mal interessieren, was macht bei dir ein gutes Bild aus? Auf welche Details achtest du besonders, worauf legst du wert?
Und bist du mit deinen Bildern eigentlich zufrieden?
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Würde mich auch brennend interessieren!
Bis dann...
Thorsten