Böser Schnitzer: Das US-Außenministerium lädt zu einer Telefonkonferenz mit Hillary Clinton und verbindet die anrufenden Journalisten versehentlich mit einer Sex-Hotline. "Haben Sie verborgene Gelüste?"- so wurden Journalisten begrüßt, als sie eine Service-Nummer des US-Außenministeriums anwählten, um an einer Konferenz mit Hillary Clinton teilzunehmen, berichtet der 'Spiegel'.
Verantwortlich für das Missgeschick sei ein bisher unbekannter Mitarbeiter im Stab der US-Außenministerin. Den Anrufern, die telefonisch an der Konferenzschalte zum Nato-Gipfel mit Clinton und dem Nationalen Sicherheitsberater Jim Jones teilnehmen wollten, wurde per Pressemitteilung eine falsche Nummer angegeben, zitiert das Magazin den US-Sender 'CNN'.
Statt den Politikern zuzuhören, hatten die staunenden Journalisten eine einschmeichelnde Frauenstimme gehört, die fragte: "Haben Sie verborgene Gelüste? Wenn Sie es mal so richtig schmutzig besorgt haben wollen, sind Sie hier an der richtigen Adresse." Dann sei um die Angabe einer Kreditkartennummer gebeten worden.
"Kaum was Dümmeres"
Zwar hätte das Weiße Haus die Panne bemerkt und über eine korrigierte Telefonnummer informiert, allerdings sei die Konferenz da schon längst im Gang gewesen.
Auf eine Anfrage des Sender ’Fox’ zu dem Missgeschick reagierte ein Sprecher des Weißen Hauses, Bill Burton, recht ungehalten: "Es gibt kaum Dümmeres, worüber sich berichten ließe, als die Korrektur einer Telefonnummer", heißt es weiter.
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