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Reiseberichte USA

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Alt 15.05.2010, 14:22   Nordwesten und Alaska Beitrag #17
dirkhennef Mann
Staatenschrupper
 
Registriert seit: 31.01.2009
Ort: Hennef
Beiträge: 52
6.Tag 14.05.2010

Wegen Wartungsarbeiten am Forum schon wieder der Bericht erst morgens, also für euch schon abends....

Vielen Dank erst einmal für die netten Rückmeldungen aus dem Forum.

An unsere Freunde und Bekannte: Ich hoffe ihr lest fleissig mit....

+++++aktuelle Nachrichten+++++++

Heute morgen waren wir schon wieder früh auf den Beinen. Circa um 08.00 Uhr machten wir uns ohne Frühstück auf den Weg von Missoula nach Helena, der Hauptstadt von Montana. Das Wetter war am Morgen noch kühl (etwa 12°C) und es war leicht diesig bei strahlendem Sonnenschein.
Dazu noch der geniale Countrysender "Highway Country" und die Fahrt konnte losgehen.
Gegen 10.00 Uhr erreichten wir dann Helena und gingen erst mal im Perkins mit allem drum und dran (Steak, Eier, Pancakes, Ahornsirup, Potatoes, Bacon und Peanut Butter Pie... alles zusammen 10000 Kalorien...grins) frühstücken.
So gestärkt fuhren wir zum Capitol. Es ist etwas kleiner als in den meisten anderen Staaten und liegt leicht erhöht auf einem Hügel. Parkplätze befinden sich kostenlos direkt vor der Tür. Drinnen wurden wir direkt von einer Schulklasse gebeten, doch mit an ihrer Führung teilzunehmen...
Wir bevorzugten jedoch die innere Erkundung (Senat, Büro des Gouvernor etc.) auf eigene Faust.
Nach dem Capitol fuhren wir zur Cathedral of St. Helena. Eine 70m hohe katholische Kirche. Die Fenster dieser Kirche wurden in Bayern hergestellt.
Danach noch ein kurzer Spaziergang durch die Fußgängerzone in Downtown und ein Iced Latte und es ging weiter auf der I-15 nach Butte.
Hier gibt es nicht wirklich viel zu sehen. Anfang Mai, wenn die Touristenströme Richtung Yellowstone noch nicht da sind, ist die Hälfte der "Attraktionen" noch geschlossen. Wir machten ein paar Fotos und fuhren zum Berkeley Pit, ein voll Wasser gelaufener alter Tagebau. Das Wasser ist allerdings durch Ausschwemmungen aus dem Gestein hochgiftig.
Auf dem Berg über der Stadt wacht "Our Lady of the rockies" (siehe Fotos)
Unser nächstes Ziel lautet Idaho Falls. Hier waren wir 2007 schon einmal. Eine nette kleine Stadt, welche von Hügeln umrundet wird. Auf der Fahrt dorthin gibt es eigentlich (ausser der beeindruckenden weiten Landschaft) nicht viel zu sehen. Eine Alternativroute ist auch nicht zu empfehlen, da sich die Interstate hier wie ein normaler Divided Highway fährt. Nur ist man etwas schneller. Also bei Butte den Tempomat bei 75 mi/h rein und kurz vor Idaho Falls wieder aus....ca. 200 Meilen! Und während der Fahrt durch die endlose Prärie unser Abendessen auf der Weide bewundern.
So kamen wir heute auf eine Gesamtstrecke von stolzen 430 Meilen.
In Idaho Falls erstmal im Hotel einchecken (Holiday Inn Express 90$ incl. Tax), danach gegenüber in der Grand Teton Mall mal umschauen und dann zum Texas Roadhouse. Nach saftigen Steaks, Sweet Potato Loaded und New York Cheesecake schnell ins Hotel um euch zu berichten.

Jetzt ist es knapp 23.30 Uhr und wir verabschieden uns mal bis morgen...

Dirk und Tanja

P.S. Wundert euch nicht, das wir manchmal ein "Highlight" in unserer Nähe weglassen. Dies liegt daran, das wir dieses bei vorherigen Touren schon "abgearbeitet" haben. Bis heute sind es 47 Staaten, bis zum Ende dieser Tour sind es 49 . Und die wrklich mit allem drum und dran....
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dirkhennef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2010, 21:46   Nordwesten und Alaska Beitrag #18
Morningside
NYC-Fan&Montana-Liebhaber
 
Benutzerbild von Morningside
 
Registriert seit: 01.02.2009
Beiträge: 821
Zitat:
Zitat von Tefri Beitrag anzeigen
Wollen im Juni 2011 auch nach Alaska rauf
wir wohl auch so wie es aussieht.


@dirk & tanja :
da hattet ihr ja glück im glacier mitm wetter.
vor 2 wochen sahs noch so aus.
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Morningside ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2010, 22:45   Nordwesten und Alaska Beitrag #19
alemana
Amerikaner
 
Benutzerbild von alemana
 
Registriert seit: 01.11.2005
Ort: Alaska
Beiträge: 1.253
Was fuer schoene Bilder! Euer Urlaub hoert sich klasse an. Nun kann ich es kaum abwarten, selber Urlaub zu haben, muss mich aber leider noch 2 Monate gedulden.
alemana ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2010, 11:39   Nordwesten und Alaska Beitrag #20
Tefri Frau
Newbie
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 28
TOLLLL! Also wir freuen uns schon jeden Tag auf die Benachrichtigung das Du wieder einen neuen Reisebericht eingestellt hast Wir reisen in Gedanken mit Euch und wünschen Euch viiiiele tolle Erlebnisse und megaaaa Wetter
Tefri ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.05.2010, 14:03   Nordwesten und Alaska Beitrag #21
dirkhennef Mann
Staatenschrupper
 
Registriert seit: 31.01.2009
Ort: Hennef
Beiträge: 52
7.Tag 15.05.2010

7. Tag 15.05.2010
Ein langer Tag neigt sich dem Ende….
Da wir, wie in den ersten Tagen auch, bereits früh auf waren, sind wir nach dem Frühstück um ca. 08.30 Uhr losgefahren. Das Wetter war auch an diesem Morgen wieder herrlich: Wolkenlos und etwa 15°C morgens. Zuerst haben wir noch einmal kurz in Idaho Falls angehalten. Der Brunnen (siehe Bild) steht mitten im Kreisverkehr.
Nach der Stadtrundfahrt sind wir über den Hwy 20 zum Craters oft he Moon N.M. gefahren. Hierbei handelt es um die erkalteten Lavaströme der immer noch unter der Region brodelnden Vulkane. Eigentlich ist der gesamte Nordwesten von Yellowstone bis zum Mount Rainier eine Ansammlung von (noch tätigen) Vulkanen. Der jüngste Teil der erkalteten Lava ist erst 1500 Jahre alt. Es handelt sich beim Craters of the Moon um ein Gebiet von etwa 100 m Länge. Besonders die Vegetation ist sehr interessant. Vor allem weil kein wirklicher Nährboden vorhanden ist. Glücklicherweise haben wir auch keine Klapperschlangen gesehen. (diesmal nicht…)
Danach ging es auf dem Hwy 20 weiter nach Westen und dann auf dem Hwy 93 nach Twin Falls. Hier ist besonders die tiefe Schlucht des Snake River sowie die Shoshone Falls interessant. Die Fälle, die der Stadt ihren Namen gaben, gibt es nicht mehr. Wegen eines Wasserkraftwerks kam nicht mehr genug Wasser den Snake River hinunter. Die Shoshone Falls bezeichnet man auch als die Niagara-Fälle des Westens, was ich jedoch etwas übertrieben finde. (Eintritt Viewing-Area 3$)
Zwischen Twin Falls und der Hauptstadt Boise gibt es nicht wirklich viel zu sehen, also fuhren wir auf die I-84. Allerdings ist die I-84 hier auch gleichzeitig Hwy 93, Hwy 20 und später auch noch Hwy 26. Um ca. 17.00 Uhr erreichten wir dann Boise, wo wir uns bei Wahnsinnswetter und 30°C sofort auf den Weg zum Capitol machten. Leider waren wir trotzdem einige Minuten zu spät. Bei der Besichtigung des Außenbereichs kamen wir jedoch mit einem Officer der Capitol Police ins Gespräch. Dieser machte mit uns anhand eines Bildbandes, den er schnell aus dem Office holte eine Privatführung. Er wollte auch mit uns hinein, aber seine Vorgesetzte verbot es. Irgendwie hatten wir uns dann mit ihm verquatscht und machten uns dann gegen 19.30 Uhr auf den Weg zum Hotel (Holiday Inn Meridan, King Leisure Room 90$ incl. Tax). Danach noch im Brauhaus „Ram“ gegenüber einen dicken Burger gegessen und zum Nachtisch bei Krusty Creme Doughnuts eine 12-er Box geholt. Mit dieser liegen wir jetzt auf dem Bett und berichten euch vom Tage. Leider kann ich den Bericht wegen Wartungsarbeiten schon wieder erst morgen früh einstellen.
So, jetzt ab ins Bett, morgen wird es nochmal recht lang…. Ach ja heutige Fahrstrecke 330 Meilen.
Gute Nacht bzw. einen schönen Tag
Dirk und Tanja
P.S.: Alle Fotos sind nur von der Kamera heruntergeladen und nicht am Rechner nachbearbeitet......(ausser Verkleinerung)
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dirkhennef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2010, 17:34   Nordwesten und Alaska Beitrag #22
dirkhennef Mann
Staatenschrupper
 
Registriert seit: 31.01.2009
Ort: Hennef
Beiträge: 52
8.Tag 16.05.2010

8. Tag 16.05.2010
@Ellaella, würden dich ja mitnehmen, aber in dem SUV ist nicht mehr Platz als in dem Premium vorher, man sitzt nur höher.
Hm, einganzer Tag ohne einen Comment, wow....
Heute wurden wir etwas unsanft aus dem Schlaf gerissen. Der Vormieter unseres Zimmers hatte den Wecker auf 05.40 gestellt und vergessen ihn auszustellen….. Nunja, einmal wach machten wir uns dann um 07.45 auf den Weg zu unserem Tagesziel Reno. Heute galt es also einfach nur die endlosen Weiten zu überwinden. Da unser Auto ein Radio mit Satelittenempfang hat, brauchten wir in den letzten 2000 Meilen noch nicht einmal einen neuen Sender suchen. Also Highway-Country rein und los geht`s unter den Klängen von Carrie Underwood, Toby Keith u.v.a.
So ging es auf der I-84 noch kurz nach Westen und dann auf dem Hwy nach Süden. Dabei durchquerten wir Obstplantagen und Weingüter. Bis dahin wusste ich nicht, das im Süden Idahos Wein angebaut wird.
Relativ zügig erreichten wir dann auch die Grenze zu Oregon. Hier verlangsamte sich unsere Reisegeschwindigkeit erheblich, da nur 55 Mi/h erlaubt sind. Auch die Vegetation wurde spärlicher und so war es eine lange Fahrt durch die Weite der Prärie. Nach ca. 130 Meilen erreichten wir die Grenze zu Nevada, wo es noch einen kleinen Ort gab. Dies war die einzige Toilette und Gasstation weit und breit im Umkreis von mehr als 100 Meilen…..und die hatten tatsächlich keinen Sprit mehr! (siehe Bild) Glücklicherweise hatten wir den Tank noch halb voll.
Zügig ging es dann ab der Grenze wieder mit 70 Mi/h weiter durch die Sierra Nevada. Dabei wurden wir Zeuge eines Viehtriebs, wie er genau so vor hundert Jahren stattgefunden hat. Ca.10 Cowboys trieben eine Herde von geschätzt 250 Rindern vor sich her. Ein tolles Bild, ein großer Teil verschwand jedoch in der riesigen Staubwolke…..
Auch jetzt waren die Entfernungen zwischen den Service Stations und Rest Areas sehr groß, was nicht zu unserer Hochstimmung beitrug, da wir uns etwas den Magen verdorben hatten. Hinzu kann eine aufkommende Erkältung bei mir. Ca.40 Meilen vor Reno ging es mir so schlecht, das Tanja fahren musste. Dies war eine Premiere, sie hat sich in den USA immer ums Autofahren gedrückt. Aufgrund des Zeitgewinns wegen Überschreitung der Zeitzone erreichten wir dann Reno gegen 14.30 Uhr nach einer Gesamtstrecke von 450 Meilen. Jetzt haben wir die Mile-High-Etappen unserer Reise auch überstanden.
So checkten wir (wie vor 8 Jahren auch) im Eldorado Casino direkt am „Strip“ von Reno ein. Wir wählten eine große Players-Suite mit etwa 80qm. Da es sich um eine der größeren Ecksuiten handelt, hat sie Panoramafenster in zwei Himmelsrichtungen, elektrische Gardinen, natürlich Jacuzzi, Sitzecke, Essbereich, zwei Badezimmer und begehbaren Kleiderschrank. Der Fernseher befindet sich in der Kiste vor dem Bett und fährt elektrisch aus und ist drehbar Richtung Sitzecke, Jacuzzi und Bett.(siehe Bilder) In Las Vegas haben wir für so eine Suite im Cesars Palace 450 $ pro Nacht incl. Tax gezahlt, im MGM etwa 200 $, hier kostet der ganze Spaß gerade mal 160 $ pro Nacht incl. Tax und 9,99 für das Internet.
Da es uns ja nicht so gut ging, warfen wir uns auch direkt zur Entspannung in die Blubberwanne und genossen von dort aus den Wahnsinnsausblick aus unserer Suite. Dann haben wir erst mal eine Stunde geschlafen und gingen danach zum Walgreens um uns mit entsprechenden Medikamenten einzudecken. So ging es mir am Abend auch schon wieder besser. Zum Abendessen probierten wir die, in unserem Casino-Hotel befindliche Microbrewery, aus. Das Essen war sehr gut und das Bier auch. Es sollte ein Bier ähnlich dem Kölsch sein und das hatte der Braumeister ganz gut getroffen. Danach ging es natürlich zum Zocken ins Casino, wo Tanja an den Videoslots immer gewinnt, was ich an einem anderen Automat verliere. So gegen 22.00 Uhr warfen wir uns dann bei herrlicher Nachtaussicht noch einmal in den Whirlpool und dann ab ins Bett.
Heute Morgen geht es uns auch schon wieder ganz gut. Deshalb auch der Bericht erst jetzt. Nachdem wir die Gardinen hochgefahren haben, genießen wir noch ein wenig den Ausblick. Die nächste Nacht bleiben wir auch in Reno in unserer Suite.
So, viel Spaß beim Lesen und Bilderschauen
Dirk und Tanja
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Geändert von dirkhennef (17.05.2010 um 17:37 Uhr)
dirkhennef ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2010, 18:11   Nordwesten und Alaska Beitrag #23
anna-lena2512
Amerika Kenner
 
Registriert seit: 09.03.2009
Beiträge: 344
Bilder: 134
Toller Live-Reisebericht! Wünsche euch eine gute Besserung und hoffe, dass es euch bald wieder richtig gut geht!
anna-lena2512 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.05.2010, 18:19   Nordwesten und Alaska Beitrag #24
Tefri Frau
Newbie
 
Registriert seit: 07.05.2010
Beiträge: 28
WIIIILLLL Auch! :-) Also ich geniesse es im Moment doppelt Eure Berichte zu lesen :-D Liege nämlich seit 12Std. durch den "Novovirus" mehr als nur flach.....oder besser, das Badezimmer ist im Moment mein liebstes Örtchen ;-)

Duuuu wir haben uns, durch Deine Schilderung wegen den Holyday-Inns dazu entschlossen, auf unserer Kalifornien-Reise im Herbst "nur" diese Kette zu benutzen. Müssen wir da etwas beantragen damit wir, so wie Ihr auch, in den Genuss der versch. Statuse (Silber/Gold) kommen?

Danke für Deine Antwort und gute Besserung! Freue mich schon auf den morgigen Bericht :-)
Tefri ist offline   Mit Zitat antworten
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