Am 14.06. ging unser
Flug nach Montreal um 06:00, 12:00 waren wir in Montreal und schon ziemlich müde. Trotzdem haben wir uns an dem Tag noch ein wenig die Stadt angesehen und waren Abends bei einem der zahlreichen kostenlosen Festivals in der Stadt.
Schon am nächsten Tag haben wir nämlich unseren Wohnwagen bekommen (was 4 Stunden in Anspruch nehm) und dann gings los in Richtung Quebec. Vorher machten wir noch einen Abstecher in den Mauricie NP, wo wir den restlichen Tag und die Nacht verbrachten. Dort kam auch zum ersten mal viel Mückenspray zur Anwendung! Im NP kann man super Kanu fahren und Wandern, wir haben auch promt eine Schwarzbärenfamilie auf der Straße gesehen!
Den nächsten Tag haben wir in Quebec verbracht und auf einem Zeltplatz außerhalb gecampt.
Dann ging es weiter ins östlich von Quebec gelegene St. Anne de Beaupre, wo man einen spektekulären Wasserfall sehen kann (allerdings für 12 § Eintritt) und im Ort gibt es eine pompöse Pilgerkirche.
Danach fuhren wir zurück nach Quebec City um dort den St. Lorenz Strom zu überqueren. Dort ist die letzte Brücke in Richtung Norden, danach gibt es nur noch teure Fähren.
Wir hielten kurz bei Montmagny und dann gings südlich in die Appalachen zum Wandern, fast an der Grenze zu den
USA.
Als nächstes Ziel steuerten wir den Nationalpark Parc du Bic bei Rimouski an, wo es Robben zu sehen gab. Leider war hier die Kanuvermietung echt zu teuer für uns (50 $ pro Person für 4 Std.), also machten wir eine Fahrradtour. Auch hier konnte man außerdem gut Wandern.
Nächster Halt war der Gaspesie NP, wo wir eine Wanderung auf den Mont Albert machten und Karibus gesehen haben.
Der nächte Nationalpark war auch schon wieder in Sicht, als nächstes hielten wir im Forillon NP, wo es viele Schwarzbären gibt und auch ein Stachelschwein haben wir gesehen. Das Wetter war hier etwas durchwachsen, so dass wir nur eine kurze Wanderung zum umnebelten Aussichtsturm unternommen haben.
Danach haben wir an einem weiteren regentag in Perce gehalten um endlich einen Hummer zu probieren. Am Hafen gab es ein schönes Restaurant wo es uns sehr gefallen und geschmeckt hat. Als die Wolken abgezogen waren konnten wir auch noch den Rocher Perce sehen. Leider gab es an diesem Tag keine Fahrt zur Insel Bonaventure, wo eine Basstölpel Kolonie lebt.
Wir fuhren weiter bis zur Stadt Bonaventure wo wir ca. 8 km außerhalb eine Kajak Tour unternahmen.
Von Campbelton aus ging es dann wieder Richtung Norden.
In Quebec haben wir noch einen Tag verbracht, um diese schöne Stadt noch mal etwas genauer zu erkunden. Auf jeden Fall empfehlenswert ist der Besuch in der Bibliothek im ehemaligen Gefängnis in der Altstadt.
Auf der Rückfahrt hielten wir dann noch in Trois-Rivieres, eine kleinere Stadt die es sich auch lohnt anzuschauen.
Zurück in Montreal stiegen wir zum Abschied auf den Mont Royal, von wo aus man einen tollen blick über die Stadt hat.