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17.09.2010, 14:00
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #41
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 210
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überwältigende Eindrücke
19.05.2010 - Grand Canyon
Der erste Plan bestand darin, zum Sonnenaufgang aufzustehen, das haben wir aber schnell verworfen und uns nochmal umgedreht. Nach unserem inzwischen fast üblichen selbstgemachten Frühstück, bestehend aus Papp-Brot mit Frischkäse und Cheddar Käse, dazu wahlweise Weintrauben oder Paprika oder Gurke, sind wir mit dem Shuttle Bus von der Maswik Lodge zur Haltestelle Shrine of the Ages gefahren.
Hier geht’s ein kleines Stück durch den Kiefernwald und dann öffnet sich wieder der Blick auf den Canyon, absolut beeindruckend. Sind dann am Rim entlang bis zum Mather Point.
Hier gabs natürlich etliche Fotopausen und ein Ausblick schöner als der andere. Der Weg selbst ist ja asphaltiert und total eben, es ist eher ein Spaziergang am Rim lang.
Da wir für nachmittags einen Rundflug gebucht hatten, blieb für ein Stück South Kaibab Trails leider nicht mehr genug Zeit. Wir sind mit dem Bus noch bis zum Pipe Creek Vista Point (grüne Bus-Linie) und von da zurück zum Visitor Center gelaufen. Dieses Stück ist eher langweilig, da man so gut wie gar nicht an der Kante läuft. Der Wald selbst hatte sich vom letzten Brand noch nicht erholt und so sind wir durch schwarze Gerippe gelaufen. Hätte man sich sparen können.
Zurück zum Hotel und im Lodge Selbstbedienungsrestaurant was gegessen. Das wiederum hat uns positiv überrascht. Die Preise waren absolut ok, nicht wie befürchtet völlig überteuert wegen Nationalpark und das Essen war durchaus lecker.
Nach dem Imbiss gings dann mit dem Auto nach Tusayan zum „Flugplatz“. Wir hatten für 16:30 Uhr einen Rundflug mit einem Flugzeug übers Internet vorgebucht. Da wir beide auch am Fenster sitzen wollten, haben wir die 10 $ Aufschlag dann auch noch bezahlt und saßen dann ganz hinten. Das Flugzeug ist echt klein, es gehen im Ganzen 20 Passagiere rein.
Und das ist eine wahrlich wackelige Angelegenheit. Für mich war es eher schlimm. Die Höhe und das Gewackel des Flugzeugs haben eher für Angstzustände gesorgt.  So konnte ich den Ausblick leider nicht so wirklich genießen. Aber für Manu war es einfach nur super, die war so was von begeistert und hat ohne Ende Fotos und Videos gemacht.
Hier eine Miniauswahl aus den Fotos
Ich war dann doch froh, als wir nach 45 Minuten wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Aber das Ausmaß des Canyons kann man erst von da oben sehen, absolutely awesome 
Nach diesem Erlebnis (mit Sicherheit einer der Höhepunkte der Reise) gings mit dem Auto wieder zurück zum Hotel, Getränke und Stative eingepackt und mit dem Bus, diesmal rote Linie, ging es zum Mohave Point. Von hier aus sind wir zu Fuß zum Hopi Point gelaufen. Dieses Stück Weg ist super. Es ist ein schmaler, ungefestigter Pfad direkt an der Kante (für meinen Geschmack manchmal etwas sehr nah) mit toller Aussicht.
Gut eine Stunde vor Sonnenuntergang waren wir dann am Hopi Point, wo sich schon erste Menschenaufläufe bildeten. Wir ergatterten noch einen einigermaßen guten Platz. Später wurde es richtig voll. Wir haben dann einen wirklich tollen Sonnenuntergang gesehen und wiederum etliche wunderschöne Bilder gemacht.
Wir sind krz bevor die Sonne ganz weg war mit einem Bus losgefahren, um den vielen Menschen zu entgehen, die sich angesammelt hatten und dann ja alle zeitgleich zurück wollten.
Zurück mit dem Bus wieder zum Hotel und da gabs dann Abendessen in unserer Lodge. Lustig war, dass wir für unsere beiden Biere zunächst versichern mussten, dass wir diese auch im Restaurant trinken würden. Außerdem mussten wir unsere Pässe zeigen, wir würden beide so jung aussehen. Danke für das Kompliment, aber mit 35 und 42 kommt man sich da schon etwas veralbert vor… Egal, lecker Essen und anschließend sind wir ins Bett gefallen und haben super gut geschlafen.
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17.09.2010, 15:09
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #42
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 210
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Ein Tag mit vielen kleinen Highlights
20.05.2010 - Page & Umgebung
Heute sind wir wirklich früh aufgestanden: 5:30 Uhr. Sachen wieder mal gepackt, aufm Zimmer gefrühstückt und um 7 Uhr sind wir losgefahren. Heute sollte es Richtung Page gehen. Wir haben zunächst am Desert View Point nochmal Halt gemacht und uns vom GC verabschiedet.
Der Aussichtsturm selbst war eine Baustelle, aber auch so ist der Aussichtspunkt irre schön, da man in beide Richtungen weit ins Tal reinschauen kann.
Durch die frühe Uhrzeit waren wir fast allein da und haben noch Rehe gesehen und einige Streifenhörnchen beobachtet. Endlich Streifenhörnchen. Hatte ich doch erzählt, dass es die zuhauf gibt. Und Manu meinte schon, dass ich wohl geflunkert hätte. Aber wir haben später wirklich viele gesehen.
Hier nun erstes erspähtes Exemplar:
Dann ging es weiter durch recht abwechslungsreiche Landschaft Richtung Page. Kurz vor Page haben wir uns den Horseshoe Bend noch angesehen. Es war 10:30 Uhr und wir hatten inzwischen fast 30 Grad. Für den Weg sollte man sich auf jeden Fall was zu trinken mitnehmen, Sonnenschutz ja sowieso. Hin benötigt man ca. 15 Minuten, zurück mehr, da es fast nur bergauf geht. Aber auch hier lohnt sich der Weg und die Natur hat was Großartiges geschaffen. Für Leute mit Höhenangst ist mal wieder Vorsicht geboten, es geht steil bergab.
Und auch hier wachsen Blumen, wo ich mich frage, wo die wohl ihr Wasser herbekommen. Im Grunde wachsen die im roten Sand...
Wir haben gut eine Stunde dort verbracht und sind dann Richtung Upper Antelope Canyon gefahren. Dort sind wir um 12:10 Uhr angekommen, die nächste Führung wäre um 13 Uhr gewesen. Das hieß knapp eine Stunde in der Hitze warten, Schatten gabs nur an einer Stelle, die schon recht voll aussah. Im Grunde wollten wir eh in den Lower Canyon, aber wenns gepaßt hätte, hätten wir uns den Upper auch angesehn. So haben wir hier am Upper dann nur das Permit für den Water Holes Canyon für 10$ erstanden.
Bei uns gabs den hier. Im bericht von riconelli stand, dass er den nicht hier bekommen hätte und ich meine er war einen Tag vor oder nach uns da. Sehr merkwürdig. Hängt wohl von den Leuten im Kassenhäuschen ab 
Der Lower Antelope Canyon sollte dann am nächsten Tag als erstes auf Programm stehen.
In Page haben wir dann am Safeway gestoppt und unseren Kofferraum mal wieder mit viel Wasser und Saft gefüllt. Der Hunger meldete sich und der Pizza Hut hatte ein Angebot: für jede Pizza (egal welche Größe, egal welcher Belag) 10 $. Also eine größere Pizza geteilt, nicht die ganz große, das ist ja nen Wagenrad, schön free refill Diet Coke dazu und uns gings wieder gut. Hier haben wir auch mal Dr. Pepper probiert. Bäh.
Also Getränke- und Essenstechnisch ist riconelli z.B. auf ner ganzen Linie unterwegs 
Mittlerweile war es 14 Uhr und wir sind sind zu unserem gebuchten Hotel Days Inn gefahren. Das ist wirklich gut und absolut zu empfehlen. Tolle Zimmer. Und was für uns zu diesem Zeitpunkt auch nicht unwichtig war: eine hauseigene Laundry. So konnten wir dann abends ein paar unserer Klamotten waschen und uns wieder auf die Straße wagen 
Wir haben unser Auto entladen und wollten uns den Lake Powell ansehn, also zumindest ein kleines Stück, denn der ist ja so unglaublich riesig. Haben am Glen Canyon Damm Halt gemacht und uns das Visitor Center angesehen. Eine Führung in den Damm selbst interessierte uns jetzt so wahnsinnig.
Anschließend sind wir nach Wahweap runter (hier muss man Eintritt zahlen, mit Annual Pass ist es umsonst) und haben uns die tausenden Motor- und Hausboote angesehen.
Nach einem Tipp aus dem Forum sind wir dann aber zur Lone Rock Road etwas hinter Wahweap (wieder mal dank an Sven). Hier kann man zunächst auf einer Asphaltstraße bis zu einem Parkplatz fahren und dann führen Sandwege zum Strand. Mit 4-Wheel SUV war es kein Problem, ob ich da mit nem normalen Auto fahren würde, weiß ich nicht. Wir sind also bis zum Strand runter. Hier war es total leer. Es standen vielleicht 4 CAmper da und noch 3 andere Autos.
Aber auch hier keinerlei Schatten. Haben einen Spaziergang am Ufer gemacht und uns dann in den Schatten unseres Autos gesetzt und auf den Lone Rock gestarrt.
Da wir den Sonnenuntergang an der „Great Wall“ des Water Holes Canyon sehen wollten, sind wir rechtzeitig zurück zum Hotel. Hier haben wir dann eine Maschine Wäsche angestellt, kurz geduscht, Wäsche in den Trockner transferiert und dann zur Wall bei den Water Holes Canyon.
Der „Parkplatz“ ist auf der linken Seite kurz bevor man über die Brücke fährt. Wobei Parkplatz echt übertrieben ist und es sich um einen Platz handelt, wo 2 oder 3 Autos stehen können. Dann ist da ein Tor, was abgesperrt ist und mit nem Schild, betreten verboten. Daneben gibt es einen kleinen, sehr unscheinbaren Eingang für Fußgänger. Haben unser Permit ins Auto gelegt und sind also los. Die Wand wollte sich uns noch nicht so richtig zeigen, es war etwas bewölkt und so sah man von weitem noch nichts spektakulär Wirkendes. Wir sahen dann aber 2 Menschen weiter hinten und sind also weiter gelaufen. Und richtig, von weitem wenig spektakulär, entfaltet sich die Schönheit dieser Wand in der Abendsonne und erst, wenn man direkt davor steht. Echt irre. Die nächsten 200 Fotos ;-)
Hier mal wieder eine kleine Auswahl davon (wir hatten insgesamt 5000 Fotos gemacht, inzwischen sind sie auf 3000 reduziert, aber eine Auswahl für diesen Bericht zu treffen, fällt sowas von schwer...)
Die 2 Menschen waren übrigens Deutsche ;-), sie sind überall...
Was uns eh erstaunt hat. Die meisten Touris denen wir begegnet sind, waren neben den Amis selbst, die Deutschen und dann noch Franzosen.
Kurzer Stopp am WalMart, der direkt gegenüber vom Days Inn liegt und dann Abendessen auf unserem Balkon. Kurz noch eine Mail nach Hause und Fotos runtergeladen. Um 22:45 Uhr haben wir gespickt mit wieder neuen Eindrücken, das Licht ausgemacht.
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19.09.2010, 10:40
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #43
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Amerika Tourist
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Beiträge: 210
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Enge Canyons und weite Täler
21.05.2010 - Lower Antelope Canyon und Monument Valley
Wieder hieß es früh aufstehen (6 Uhr), denn heute sollte es nun zum Lower Antelope Canyon gehen. Das Frühstück im Days Inn war sicher besser, als in vielen anderen Unterkünften. Dafür gab es alles auf Styropor Geschirr und dadurch wieder so viel Müll 
Da haben die Amis noch absoluten Nachholbedarf, was die Müllvermeidung angeht. Wobei es ja scheinbar so ist, dass wir uns mehr von denen abgucken als umgekehrt.
Um 8:15 Uhr waren wir am Lower Antelope (ab 8 Uhr ist geöffnet). Mit uns schon eine ganze Reihe Menschen. Die beiden in der Schlange vor uns fragten, ob man denn auch allein durchgehen könne, „Nein“ war die Antwort, nur mit Guide. Links von uns standen viele Männer mit schweren, teuren Fotoausrüstungen. Diese bekamen grad einen Photo Pass. Nach dem Tipp aus dem Forum wollten wir genau den auch haben, denn damit darf man dann doch allein im Canyon bleiben. So fragte ich also nach diesem Pass und zeigte auf unsere Spiegelreflexkamera. Wir wurden dann noch gefragt, ob wir denn auch ein Stativ dabei hätten. Hatten wir 
Also löhnten wir den Eintritt 20 $ plus 6 $ Navajo Permit und folgten den Männern. Der Pass war bis 12:30 Uhr gültig. Wir bekamen eine kurze Einführung von einem Guide und dann ging es zu dem schmalen Spalt in der Erde. Die ersten hatten schon Probleme mit Ihren Riesen Foto Rücksäcken und blieben hier und dann hängen. Wann man den Spalt sieht, glaubt man nicht, was sich dahinter verbirgt. Und dann auch noch so was Schönes. Die wichtigen Fotomänner stellten allerdings alles mit ihren Stativen voll und man musste ständig aufpassen, dass man nicht im Bild stand oder über ein Stativ Bein fällt. Das war etwas anstrengend.
Für mich war nach 30 Minuten allerdings Feierabend. Da ich ja unter Platzangst leide, war mir das zu eng da unten. Der Gang ist ja wirklich eng und es geht über mehrere Treppen dann noch weiter nach unten. Sehr schade 
Aber einen Eindruck habe ich gewonnen. Manu ist noch ne gute Stunde unten geblieben und hat tolle Fotos mitgebracht.
Hier die berühmte Auswahl davon
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19.09.2010, 10:51
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #44
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Amerika Tourist
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Beiträge: 210
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Nach diesem Höhepunkt ging es nun weiter Richtung Monument Valley. In Kayenta haben wir Zwischenstopp beim Burger King gemacht. Diesen Ort fanden wir ziemlich gruselig. Alles machte so einen hingehauenen Eindruck. Außerdem gab es einen fürchterlichen Sandsturm, so dass wir binnen paar Minuten total sandgepeelt waren.
Ich war froh, dass wir unsere Unterkunft in Mexican Hat gebucht hatten und nicht hier.
Da wir eher zum späten Nachmittag ins Monument Valley wollten, sind wir erstmal nach Mexican Hat durchgefahren. Gute Entscheidung. Im Motel San Juan Inn stellte sich nämlich raus, dass meine Buchung nicht bestätigt war, weil meine Kreditkartendaten nicht angekommen waren. Zum Glück gab es noch Zimmer (später am Abend nicht mehr) und wir konnten trotzdem da wohnen. Das Motel liegt direkt am San Juan River. Man kann auf dem Gang vor seinem Zimmer auf Stühlen sitzen oder weiter unten am Fluss. Das Motel ist ganz ok.
Das mit der nichtbestätigten Buchung scheint aber auch nicht selten vorzukommen. Riconelli hatte ja das geleiche Problem, nur dass wir mehr Glück mit unserem Zimmer hatten. Das war absolut ok.
Hier ein Bild vom Motel:
Mexican Hat liegt schon in Utah und ist damit eine Stunde voraus gegenüber Arizona, das sollte man bei seiner Planung beachten. Das MV selbst liegt etwa auf der Grenze, wo wir dann nicht genau wussten nach welcher Zeit um 19:30 Uhr der Park wohl zugemacht wird…
Sachen raus aus dem Auto und dann gings noch vorbei am Felsen, der dem Ort den Namen gibt Richtung Natural Bridges NP. Ganz bis dahin haben wir nicht mehr geschafft (es war mittlerweile 15:30 Uhr), aber wir wollten den Moki Dugway fahren. Den sind wir dann auch hoch und wieder runter. Tolle Straße mit einem gigantischen Ausblick über die Ebene:
Das Stück den Berg hoch ist nicht asphaltiert. Läßt sich aber gut fahren, zumindest wenns trocken ist.
Nun ging es dann zurück und rein ins Monument Valley.
Es war immer noch ordentlich stürmisch, was sich im Tal sehr bemerkbar gemacht hat. Das Auto und wir wurden ordentlich mit Sand paniert. Die Strecke im Tal ist schon sehr holperig und es ist recht anstrengend da zu fahren. Insgesamt sollte man 2 Stunden einplanen, um in Ruhe durchzufahren. Wegen des Sandsturms und etwas Angst um die Fotoausrüstung sind wir nicht mehr ganz so häufig ausgestiegen. Trotzdem war es toll durchzufahren. Wir waren aber sehr froh, dass wir keine Tour mit den Jeeps gebucht hatten, die Wagen sind nämlich offen (wenn auch mit Sonnendach), die Leute hatten die ganze Zeit den Sturm und den Sand und sahen wenig begeistert aus.
Ein paar Fotos haben wir aber doch gemacht:
Das neue Hotel The View liegt direkt über dem Tal mit einem wahnsinns Ausblick. Die Zimmer da waren leider schon ausgebucht (und auch teuer), aber für eine Nacht hätten wir uns das sonst gegönnt. Die Preise in dem angeschlossenen Restaurant waren auch ok, über die Qualität kann ich nichts sagen, da wir in Mexican Hat gegessen haben.
Ein letzter Blick von der Terrasse oben und dann im Sonnenuntergangslicht zurück nach Mexican Hat.
Das Auto und wir waren wirklich kommt rot eingefärbt, hier der Beweis:
Haben den Sand abduscht und im Motel-angeschlossenen Café noch Wings gegessen, ganz lecker.
Mexican Hat ist ja ein Kaff, ich glaube es gibt 3 oder 4 Unterkünfte, ebensoviele Restaurants und eine Tankstelle. Diesbezüglich ist Kayenta dann besser ausgestattet.
Dann haben wir uns noch mit unserem restlichen Wein auf den „Balkon“ des Zimmers gesetzt und die warme Luft genossen. Manu hat bis 0:30 Uhr noch die 600 Fotos des Tages sortiert…ich hab schon geschlafen. Die Nacht war aufgrund von Hundegebell eher unruhig.
An diesem Tag gab es einen neuen Temperaturrekord: 98 F = 34 C (zumindest bis dahin, Death Valley sollte ja noch kommen).
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19.09.2010, 11:52
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #45
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 210
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Auf zu den Felsbögen
22.05.2010 - Fahrt nach Moab
Heute wurde etwas länger geschlafen, anschließend gab es Frühstück im Café des San Juan Inn. Kann man essen und es ist auf richtigen Geschirr, Wahnsinn!
Wir sind über die 163 und dann die 191 Richtung Moab gefahren. Im Reiseführer hatten wir uns rausgesucht, dass wir am Needles Overlook picknicken wollten. Haben daher in Blanding bei Clark's noch was zu essen gekauft (Bagels und entsprechenden Belag und ein bißchen Obst).
Auf dem Parkplatz des Supermarktes hatte ich dann eine wirklich merkwürdige Begegnung. Ich war im Auto geblieben und wartete. Habe ein älteres Ehepaar beobachtet, die ihr Wohnmobil wieder mit Lebensmittelvorräten bestückten. Es war auch an diesem Tag sehr windig bis stürmisch (der Wind sollte uns noch einige Tage begleiten…). Aus dem Augenwinkel sah ich etwas auf unser Auto zurollen. Beim näheren Hinsehen stellte sich diese Etwas als Einkaufswagen heraus, der durch den Wind angeschoben sich auf dem leeren, abschüssigen Parkplatz direkt auf die Seite unseres Auto zu bewegte. Ich habe noch versucht, das Auto anzumachen und den Gang einzulegen, war aber mit dem Losfahren nicht schnell genug 
Es gab einen ordentlichen Rums und der Einkaufswagenwagen war in die hintere Tür gefahren. So’n Mist. Ich also raus und geschaut und schon ne Beule oder Kratzer befürchtet. Aber zum Glück, nichts. Gar nichts zu sehen. Habe dann den Wagen genommen und in die dafür vorgesehene Box gebracht, damit er nicht wieder auf Wanderschaft geht.
Also gings ohne Beule und mit neuen Lebensmitteln Richtung Needles Overlook. Der Abzweig kommt ca. 7-8 Meilen nach der Kreuzung von der 191 mit der 211. Es geht links rein und es ist auch ausgeschildert. Die Straße ist durchgehend asphaltiert und gut zu befahren. Ich glaube, wir haben 35-45 Minuten für eine Tour gebraucht.
Allein die Straße dorthin ist landschaftlich wunderschön und bietet tolle Ausblicke:
Hier sieht man ein bißchen, wie windig es war:
Der Punkt an sich ist wirklich genial. Außer uns, war nur noch ein Mann da, der dann auch recht bald wieder wegfuhr. Man hat einen super schönen Blick über den Canyonlands Nationalpark.
Wir haben uns erst die Aussichtspunkte angesehen und dann einen windgeschützten Picknicktisch mit Aussicht rausgesucht und uns das Essen schmecken lassen. Wenn man Zeit hat, ein Abstecher, der absolut lohnt.
Denn wo kann man bitte so picknicken, und dann auch noch ganz allein:
Am Aussichtspunkt sind uns haufenweise Streifenhörnchen begegnet, aber auch interessante Echsen:
Achso, was vielleicht niocht unwichtig ist, es gibt an diesem Ort tatsächlich Toiletten. Und die waren wir alle anderen auch, sehr ordentlich und mit Klopapier ausgestattet.
Weiter gings nun nach Moab.
Moab selbst ist ein sehr lebhafter Ort. Uns hat es gut gefallen. Es ist ein bisschen was los, aber nicht zu viel und es gibt eine kleine Straße mit Geschäften und etlichen Cafés und Restaurants neben den üblichen Ketten. Allerdings sollte man sich ein Zimmer reservieren. Es war ja Wochenende und als wir am Nachmittag ankamen, waren schon überall Schilder mit „No Vacancy“ zu lesen. Wir hatten das Adventure Inn vorgebucht, das liegt im nördlichen Teil der Hauptstraße, schon Richtung Arches NP. Ein kleineres Motel mit 20 Zimmern, und wieder einer eigenen Laundry. Ausstattung und Größe des Zimmers (hatten Double Queen) waren völlig in Ordnung. Das Frühstück waren wieder mal Muffins und andere süße Teilchen.
Nach dem Bezug unseres Zimmers sind wir noch zum Arches NP gefahren. In der NP Zeitung steht schön aufgelistet, welche Bögen zu welcher Tageszeit am schönsten sind. Das war sehr hilfreich und da es ja nachmittags war, haben wir uns zur Windows Section begeben. Im Park selbst waren doch schon mehr Menschen unterwegs. Es war lange nicht so voll, wie am Grand Canyon oder später im Yosemite, aber schon gut gefüllt. Unser Tipp daher, Moab nicht an einem Wochenende machen, wenn möglich.
Wir sind dann um das North und South Windows rumgelaufen (Loop trail). Während an den beiden Bögen noch viele Leute waren, waren wir auf der Rückseite völlig allein. Toller Weg, ca. 2 km lang.
Da es nun langsam Richtung Dämmerung ging, sind wir noch zu den Aussichtspunkten Salt Valley:
und Fiery Furnanace Viewpoint:
gefahren und haben den kurzen Weg zum Skyline Arch gemacht. Es gab ein tolles Sonnenuntergangslicht und wieder unzählige Fotos. Zurück im Motel hatten wir keine Lust mehr nochmal raus und haben uns mit selbst geschmierten Brot und Chips als Nachtisch zufrieden gegeben.
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20.09.2010, 16:31
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #46
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St. Paulianer
Registriert seit: 25.01.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 504
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Hey Petra,
bei uns gab es das Permit für den Water Holes Canyon nicht am Upper Antelope Canyon, weil gerade einfach keine mehr da waren, deswegen mussten wir nach LeChee. Waren ja so Formulare, die wohl aus waren zu der Zeit.
Wie kann man denn Dr. Pepper nicht mögen?????????????? Also, das setzt nach deiner Oarmeal-Verachtung, dem ganzen wirklich die Krone auf!!!! Banausen. Kostverächter. Unfassbar. *Kopfschüttel* Jetzt sag mir noch, dass ihr keine Reeces Peanut Buttercups oder Reeces Pieces oder M&Ms Peanut Butter mögt und wir müssen uns mal ernsthaft unterhalten.....
gruß
Sven
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22.09.2010, 12:17
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #47
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 210
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Zitat:
Zitat von Riconelli
Hey Petra,
bei uns gab es das Permit für den Water Holes Canyon nicht am Upper Antelope Canyon, weil gerade einfach keine mehr da waren, deswegen mussten wir nach LeChee. Waren ja so Formulare, die wohl aus waren zu der Zeit.
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Achso, dann macht es wieder Sinn, ich hatte geglaubt, dass es etwas nach Lust oder Unlust der betreffenden Perosn geht.
Zitat:
Zitat von Riconelli
Wie kann man denn Dr. Pepper nicht mögen?????????????? Also, das setzt nach deiner Oarmeal-Verachtung, dem ganzen wirklich die Krone auf!!!! Banausen. Kostverächter. Unfassbar. *Kopfschüttel* Jetzt sag mir noch, dass ihr keine Reeces Peanut Buttercups oder Reeces Pieces oder M&Ms Peanut Butter mögt und wir müssen uns mal ernsthaft unterhalten.....
gruß
Sven
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Oh, erwischt. Reeces Peanut Buttercups oder Reeces Pieces haben wir gar nicht probiert bzw. nicht gesehen und bei den M&Ms haben wir nach Probieren von der Sorte mit den Brezeln, die perverserweise gesalzen waren, uns auf die bewährten gelben und braunen Tüten beschränkt.
Nun sind wir wohl endgültig als US-Leckereien-Banausen durchgefallen.
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22.09.2010, 14:14
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #48
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Ehrenmitglied
Registriert seit: 06.09.2007
Beiträge: 8.853
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Zitat:
Zitat von fraugiraffe
Oh, also so extrem haben wir das nicht erlebt. In SF sind wir ja nicht mit dem Auto unterwegs gewesen. Da sind wir nur vom Flughafen weg und am Schluß direkt da wieder hin. In Las Vegas sind wir auch nur auf dem kürzesten Weg zum Hotel und haben das Auto dann da nicht bewegt. Allerdings ging an dem Wochenende auf dem Strip verkehrstechnisch eh nicht viel und wir waren zu Fuß schneller als die Autos.
Aber in LA wars wirklich gruselig. Wir sind ja aus Hamburg auch einiges gewohnt. Aber das war schlimmer, gefühlt auf jeden Fall. Und die Taxifahrer waren auch Vekehrsrowdys. Vielleicht fällt einem das in einer amerikanischen Großstadt aber besonders auf, da es ja über Land extremst entspannt zugeht und kaum Verkehr ist.
Selbst auf dem HW 1 war nichts los.
Insgesamt hat uns das Autofahren aber wirklich viel Spaß gemacht.
Viele Grüße
Petra
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Wir waren gerade 4 TAge mit dem Auto unterwegs und jetzt habe ich mal aufgepasst. Wir hatten ueberall gute Erfahrungen mit anderen Fahrerern. Aber ich sah, das es eine Ausnahme gab- RV"s, Campers usw. Denn die meisten haben schon schlechte erfahrungen mit denen gemacht- sie fahren oftmasl zu langsam usw usw. Die will eigetnlich niemand vor sich haben. Nicht Alle RV usw Fahrer sind so, aber sehr viele sind es leider.
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