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19.08.2010, 11:05
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #9
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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Ja, die Anreise war gruselig.
Ich habe in Frankfurt ja gedacht, dass es mit der Wolke wieder von vorn losgeht und habe schon die ganze Reise ins Wasser fallen sehen. Von daher wars uns dann egal, wir wollten nur ganz schnell weg.
Stuttgart und München sind an dem Tag ja wirklich auch gesperrt worden.
Und nach 1 Tag hat man das dann auch schon vergessen und die Vorfreude auf die 4 Wochen, die vor uns lagen, hat für alles entschädigt.
Wir haben bei United mal nach einer Entschädigung nachgefragt. Uns wurde ja nicht mitgeteilt, warum der Flug gestrichen wurde.
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22.08.2010, 18:22
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #10
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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Hallo,
ich komm leider im Moment nicht mehr dazu weiter zuschreiben. Morgen gehts erstmal für 2 Wochen in die Sonne nach Griechenland.
Melde mich danach dann wieder und dann ausführlich
Viele Grüße
Petra
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08.09.2010, 14:48
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #11
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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wieder zurück
So, da bin nun wieder im grau grimmeligen Hamburg
Auf Kos hatten wir 32-38 Grad und bis auf einen Tag Sonnenschein. Der Urlaub war im Kontrast zum Amerika Urlaub einfach zum Relaxen gedacht und so haben wir es auch gemacht, am Strand liegen, lesen, kniffeln, baden.... einfach nur schön
Nun gehts aber weiter mit dem Reisebericht.
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08.09.2010, 15:24
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #12
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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auf 2 Rädern durch SF
11.05.2010 - San Francisco
Mein Tag beginnt um 3 uhr morgens Also die Zeitumstellung ist nicht mein Ding. Ich drück mich im Dämmerzustand noch bis 5 Uhr im Bett rum und entschließe mich dann am Laptop schon mal die Ereignisse der Anreise und des ersten Tages zusammenzufassen.
Um 7 Uhr traue ich mich dann so langsam meine Reisebegleitung zu wecken.
Fürs Frühstück hatten wir uns das "Café de la Press" direkt neben dem Hotel ausgesucht. Absolut empfehlenswert, wenn auch etwas teurer. Ist leicht französisch angehaucht und es gibt sehr guten Kaffee. Außerdem lecker Pancakes mit frischen Obst und kleine Teilchen (Crossaints etc.).
Unser erster Tagespunkt war der Besuch des Fotoladens "Calumet" in einem Industriegebiet. Hier hatte ich im Vorwege 2 Objektive für unsere Fotokamera bestellt, die insgesamt über 100 € günstiger waren als hier in Deutschland (aber noch unter der Grenze der 430 € zollfreier Einfuhr  )
Die Fahrt dahin mit dem Bus war schon recht spannend, da es ins Industriegebiet ging und wir die einzigen Touris waren. Und es ging auch durch nicht so ansehnliche Stadtteile, die ja jede Stadt so aufzuweisen hat. Im Bus werden zum Glück auch die Haltestellen angezeigt bzw. angesagt und man zieht dann an einer Strippe, um dem Fahrer zu signalisieren, dass man aussteigen will.
Wir haben es jedenfalls gut gefunden und dann auch Cary getroffen (einen sehr übergewichtigen, überaus netten Mann) gefunden. Dieser teilte uns dann mit, dass das eine Objektiv wohl heute kommt, das andere wäre aber da. Mhhhmpf. Da frage ich mich allerdings, warum ich 2 Monate vorher die Sachen bestellt habe und auch das Datum angegeben habe, wann ich sie abholen will. Na egal. Er meinte, dass FedEx in ca. ner halben Stunde kommt und das Objektiv wohl dabei ist.
Also sind wir zum Starbucks "um die Ecke" (ein Gruß an Riconelli  ). Die bestellten Cafe Americano und Chocolate Smoothie haben uns nicht vom Hocker gehauen und so ist dies auch tatsächlich unser einziger Starbucks Besuch während des Trips geblieben.
Unser Objektiv ist dann nicht mit der FedEx Lieferung gekommen. Wir haben das andere mitgenommen und mit Cary vereinbart, dass wir das andere in L.A. in der Calumet Filiale dann abholen. Cary hat uns dann natürlich gefragt, wo es noch so hingeht und uns wärmstens die Wanderung am Calf Creek empfohlen. Er ist in der Gegend aufgewachsen. Tipp notiert und nun wollten wir noch was sehen von SF.
Mittlerweile war es 11 Uhr, der Himmel strahlend blau, Temperaturen um die 15 Grad. Wir hatten uns im Vorwege überlegt (nach einem kleinen Tipp im Reiseführer), dass man ja auch ne Fahrradtour machen kann. Also hatte ich Fahhradverleihstationen in der Nähe des Golden Gate Parks rausgesucht. Und natürlich auch die Busverbindung vom Fotoladen in den Stadtteil Haight-Ashbury.
Bei Avenue Cyclery(756 Stanyan Street)
haben wir uns dann 2 Räder gemietet (ganz guter Zustand) und los ging es.
Zunächst ging es ein Stück durch den Golden Gate Park, dann über den Arguello Blvd Richtung Presidio. Ups, hier merkt man doch deutlich, dass SF etliche Hügel hat
Kurz nach der Einfahrt ins Presidio gibt es eine Aussichtplattform, von wo man einen tollen Blick auf Alcatraz und übers Presidio hat:
Dann gings schön bergab und nachdem wir die 101 unterquert hatten, gab es einen schönen Blick auf die GGB:
Unten treffen wir dann auf den Uferweg, der reichlich von Fahrradfahrern, Joggern usw. frequentiert wird. Wir fahren bis zum Fort Point und legen eine Sanck Pause mit wirklich irren Blicken ein (rechts die Skyline von SF und links über einem die GGB):
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08.09.2010, 16:00
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #13
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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Nun wollten wir aber rauf, auf die Brücke aller Brücken, so haben wir uns also den Berg wieder hochgequält und vor und auf der Brücke gefühlte tausend Bilder gemacht, hier 2 davon:
Wirklich toll! Wir sind aber nicht ganz rüber gefahren, sondern unter der Brücke durch, auch ne spannende Ansicht:
auf die Pazifik Seite. Hier geht es in einem schmalen Weg schön am Ozean lang, später dann weiter auf der Straße.
Unser nächstes Ziel hieß Baker Beach. Und was soll ich sagen, traumhaft schön
Hier haben wir wieder länger verweilt und unsere restliche Tour aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und einem Ministurz von mir (was mir ein leicht verstauchten Fuß eingebracht hat) deutlich verkürzt.
Eigentlich wollten wir noch weiter über Sea Cliff zum Point Lobos und Cliff House und dann zurück durch den GGP.
So sind wir dann direkt durch den Stadtteil Sea Cliff, hier wohnt definitiv das Geld von SF, tolle Häuser, mit sehr gepflegten Vorgärten und tollen Ausblicken aufs Meer. Allerdings kam man sich vor, wie in einem Museumsdorf, nirgends Menschen zu sehen.
Von Sea Cliff gings dann direkt über die 30th schnurgerade zurück zum GGP. Die Häuser in den Straßen sind schon wirklich hübsch anzuschauen:
Im Park selbst wollten wir im Cafe des deYoung Museums ne Pause machen. Leider waren wir kurz vor 17 Uhr da und um 17 Uhr wird geschlossen. So konnten wir dieses eigentümliche Gebäude (über Geschmack läßt sich ja streiten) nur von außen betrachten.
Auch die Ausmaße des GGP hatte ich latent unterschätzt. Für weitere Abstecher innerhalb des Parkes war ich nicht mehr zu motivieren. Wir sind zurück zum Fahrradverleih.
Haben dann im McDo nebenan noch Pommes (ich als dummer Touri bestelle Pommes, super... die hat mich natürlich blöde angeguckt, bis es mir wieder einfiel, richtig French Fries...) und Milkshakes verspeist. Hier wiederum ist man offensichtlich in einer recht ärmlichen Gegend. Im und vor dem McDo waren etliche Obdachlose, die um Geld oder Essen gebettelt haben bzw. die Reste von den Tabletts gegessen haben.
Ich wollte noch gern zum Alamo Square zu den Painted Ladies. Wir sind dahin gelaufen und leider vom Licht her, ne halbe Stunde zu spät gewesen. Die Häuser lagen schon halb im Schatten:
Lohnt sich auf jeden Fall und es war wenig los, außer uns liefen da noch 3 Touris rum, das hat mich gewundert. Das Motiv wird ja wohl auch so was von häufig fotografiert.
Den Rückweg zum Hotel haben wir mit Straßen-/S-Bahn Linie N gemacht, die leider unterirdisch fährt. Im Hotel haben wir erstmal geduscht und nen Moment die Beine hochgelegt. Waren doch recht erledigt.
Den geplante Besuch einer Jazz Kneipe in der Nähe des Union Square haben wir sausen lassen. Wir haben es grad noch in die Weinbar neben dem Hotel geschafft. Offensichtlich ne angesagte After-Work-Location für die Financial District Worker. Der Laden war voll und laut. Aber nicht unspannend. Wir haben kalifornischen Wein getrunken und dazu Käse und Obst gegessen (57 $, happiger Preis, aber was solls).
Auf dem Zimmer haben wir noch die Fotos und Videofilme aufs Notebook überspielt und Mails nach Hause geschrieben. Um 22:30 uhr sind wir totenähnlich eingeschlafen.
Morgen wird das Auto geholt und die Reise geht so richtig los, oh was aufregend
Fazit: Wieder viel zu wenig Zeit. San Francisco steht definitiv zur Wiederholung an!
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09.09.2010, 14:54
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #14
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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Unser fahrbarer Untersatz
12.05.2010 - Von San Francisco nach Monterey
Oh, heute eine Stunde länger geschlafen, immerhin bis 4 Uhr. Um 6 Uhr bin ich dann aber doch aufgestanden, um 7 Uhr habe ich Manu dann auch geweckt.
Zum Frühstück gab es nur den Kaffee des Hotels und ein paar Kekse, die wir noch hatten. Wollten uns später mit dem Auto in nem Supermarkt dann was holen.
Koffer wieder eingepackt und aus dem Hotel ausgecheckt. Dann gings die 10 Minuten zu Fuss zur BART Station an der Market Street. Das Wetter sah ganz gut aus und die Sonne hat schöne Lichteffekte an den Wolkenkratzern erzeugt:
Dann habe ich mit dem Automaten gekämpft und am Ende gewonnen und er hat 2 Tickets für die Fahrt zum Flughafen ausgespuckt.
Wir hatten uns aufgrund der schlechten Bewertungen der Stadtstationen von Alamo und einer eventuellen Choice Line entschieden, das Auto am Flughafen abzuholen.
Die Fahrt mit der BART und der Airtrain hat dann problemlos geklappt. Am Alamo Schalter waren 2 Leute vor uns, so dass es da auch recht schnell ging. Die Dame war einigermaßen nett, hat nicht versucht, uns Zusatzversicherungen aufzuschwatzen oder andere Fahrzeugklassen. Es kam nur der Hinweis auf die Road Assistance, darauf meinte ich nur, ich sei Mitglied im AAA (der ADAC ist ja in den USA auch erreichbar) und so war das auch schnell geklärt.
Wir sind dann um die Ecke rum und fanden uns direkt in eine Parkhaus wieder. Der Mann dort meinte, wir könnten uns einen Fullsize aussuchen. Wir haben ihn dann darauf hingewiesen, dass wir einen SUV gemietet hätten.
"Oh, sorry", also ne Choiceline gab es für SUV zu dem Zeitpunkt nicht. Wir sollten doch bitte 5 Minuten warten, der Wagen würde gleich kommen.
Und dann kam er: ein Ford Explorer.
Wir hatten einen Standard SUV gebucht und diese Riesen Karre sicher nicht erwartet. Ich würde auch immer noch sagen, dass es eigentlich ne Nummer größer war, als gebucht.
Unsere allererste Reaktion war eigentlich, dass uns der zu groß ist und wir den nicht fahren wollen. Wir haben zu Hause ein Peugeot 206 Cabrio, also nen kleines Auto und dann so ein Geschoss. Wir haben uns dann entschlossen, erstmal an die Seite ranzufahren und zu gucken.
Das erste was auffiel: das Teil war nagelneu, 14 Meilen auf dem Tacho und noch überall die Schutzfolien drauf.
Haben dann den Typen von der Vermietung noch gefragt, wo wohl die Handbremse ist, ist hier ne zusätzliche Fußbremse. Außerdem hat er uns die hinteren Sitze (für Fahrgast 6 und 7) im Boden versenkt, so dass wir einen Kofferraum hatten, wo wir wohl drin schlafen könnten. Nach etwas Rumprobieren und ein paar Testrunden im Parkhaus, haben wir beschlossen, es zu versuchen. Also Navi an und raus auf die Autobahn!
Wir wollten zur Half Moon Bay und von da aus auf der 1 Richtung Süden.
Hier mal das Auto:
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09.09.2010, 15:26
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #15
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Amerika Tourist
Registriert seit: 11.02.2010
Beiträge: 205
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Was soll ich sagen, nach ner Viertel Stunde war Manu schon total entspannt und fand das Fahren mit Automatik richtig klasse. Auch der Verkehr ist ja doch insgesamt entspannter als bei uns.
Der Teil des Hwy 1 von Half Moon Bay bis Santa Cruz hat uns schon sehr gefallen und tolle Ausblicke geboten:
Wie man sieht, hatte es sich wieder zugezogen und es blies eine ordentliche Brise. In Santa Cruz haben wir kurz am Leuchtturm gestoppt, hat uns aber nicht wirklich gefangen genommen, so dass wir nach nem kurzen Spaziergang wieder gefahren sind.
Wichtiger für uns war nun der Stopp an einem "richtigen" Supermarkt. Beim 7eleven hatten wir uns schnell was fürs späte Frühstück geholt.
Nun sollte es der Safeway sein. Zuerst die Safeway Karte geischert und dann losgeshoppt. Eine Styropor Kühlbox, mehrere Gallonen Wasser und Apfelsaft (zum Mischen) und ein bißchen Obst. Wobei wir beim Obst das Gefühl hatten, es ist alles gen-behandelt. Die Äpfel sahen alle gleich aus und waren auf Hochglanz poliert. Die Weintrauben waren aus Chile und die Paprika aus Holland. Schon merkwürdig, wenn man eigentlich denkt, dass vieles davon in Kalifornien selbst wächst.
Wir sind bestimmt ne Stunde erstmal durch die Gänge geschlendert und haben alles in Augenschein genommen.
Weiter gings nun nach Monterey zum gebuchten Motel "Best Value Stage Coach Lodge"
Ein Motel, wie man es sich vorstellt, 2 Etagen, Zugang von außen, Zimmer völlig in Ordnung mit Kühlschrank und Mikrowelle.Das Motel liegt fast direkt an der 1, die hier ne Art Autobahn ist, aber es war nicht laut.
Nun hatten wir noch den Nachmittag. Leider war das Wetter nicht wirklich schön. Grau mit leichtem Nieselregen und Wind.
Ich wollte mir eigentlich gern die Mission in Carmel ansehen, als wir da ankamen, war es kurz vor 17 Uhr und um 17 Uhr wird zugemacht. Mh, wieder kein Glück. Also noch ein bißchen ans Wasser.
In der Bucht haben wir dann den Surfern (wie kann man bei dem Wetter freiwillig ins Wasser gehen?) und den Strandläufern zugesehen und uns ordentlich durchpusten lassen.
Carmel ist ein wirklich hübscher kleiner Ort, wenn auch ein wenig versnoppt. Aber die Häuser, die da so rum stehen, alle Achtung. Da würd ich auch nicht nein sagen. Und dann mit Blick aufs Meer, wunderschön:
Wir sind dann ins "Zentrum", also die 2-3 Einkaufsstraßen gefahren. Natürlich machten die Geschäfte auch grade alle zu. Also an unsrem Timing müssen wir noch arbeiten.
Sind ein bißchen an den Schaufenster langebummelt und so langsam machte sich der kleine Hunger breit. Also die Entscheidung, hier was zu essen oder zurück nach Monterey, wo ich vorher ein paar Restaurants rausgesucht hatte.
Wir haben uns beim Vorbeigehen spontan für das Dametra Café entschieden. Mediterrane Gerichte. Super, genau unser Ding. Wir sind große Griechenland Fans und waren uns für einen Augenblick nicht sicher, ob wir nicht in einer schönen griechischen Taverne sitzen. Hübsch gestaltet und Essen auch sehr gut (für mich gabs gegrilltes Gemüse mit Ziegenkäse und Pesto auf Forgaccio und bei Manu Pizza Mediterrano).
Fast noch besser als das Essen waren die Leute, die da drin waren. Lauter Amerikaner mit offensichtlich reichlich Geld. Geliftete Frauen mit viel Schmuck, Champagner trinkend und ihren Hund in einer Ledertasche neben sich stehend… Köstlich, wir hatten unseren Spaß 
Anschließend gings noch nach Marina, wo ich einen Outdoor Laden rausgesucht hatte (REI), in dem wir dann neue, leichte Wanderschuhe gefunden haben. Um 21 Uhr waren im Motel, Bilder runterladen und Mails checken. Und Licht aus, Gute Nacht.
Unser Motel am Abend und ein Gruß aufm Klo 
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10.09.2010, 12:36
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Mai 2010: 4 Staaten im Südwesten in 4 Wochen Beitrag #16
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Wahl-Amerikaner
Registriert seit: 04.04.2010
Ort: im Allgäu
Beiträge: 960
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Hi Petra!
So, hier bin ich zum Gegenbesuch!
Schön ist's hier bei Euch, und sehr unterhaltsam; hier bleib' ich eine Weile. Und da seh' ich doch auch endlich, was uns in San Francisco und an der Küste aus Zeitmangel alles entgangen ist...  (Wir hatten leider nur 1 1/2 Tage für San Francisco.)
Schreib' nur bald weiter.
lg,

candice
Geändert von anamaxi (10.09.2010 um 12:38 Uhr)
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