Zitat:
Zitat von Pseidon
Hallo Kryptos...
mit nicht mehr nachweisbar meine ich,
dass die Kriterien nicht mehr erfüllt werden.
Das heisst nicht, dassman zu 100% fit ist..aber man hat diesen krassen Stempel nicht mehr, weil man beim Testen einfach nix mehr findet.
Übrig bleibt dann medizinisch gesehen entweder gar nix mehr oder vielleicht sowas wie Depressionen.
Wenn überhaupt.
Lg
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Ich stamme "vom Fach" - im Klartext, ich bin Psychologin. Und im Fach wird generell die Meinung vertreten, dass man Persönlichkeitsstörungen mildern kann, dass es auch symptomlose Zeiten geben kann, dass aber eine Persönlichkeitsstörung nicht geheilt werden könne. Davon gehen in der Regel die Versicherungen auch aus. Deshalb wurde man in Deutschland von den privaten Krankenversicherungen abgelehnt, bzw. heute nur im Basisbereich versichert, was eben der gesetzliche Versicherer vorschreibt. Es ist davon auszugehen, dass US-amerikanische Versicherer ähnliche Auffassungen vertreten oder mit sehr heftigen Aufschlägen agieren.
Wie es mit deiner Symptomatik im Augenblick aussieht, sei hiermit dahin gestellt. Aus dem Fach: In der Regel kann man bei gut therapierten Borderlinern davon ausgehen, dass diese ihre Erkrankung im Laufe der Jahre wirklich in den Griff kriegen und insgesamt gesellschaftlich nicht auffällig werden. Es ist sogar hinlänglich bekannt, dass bei manchen Individuen ohne jegliche therapeutische Intervention die Borderline-Symptomatik sich nach dem 40. Lebensjahr sehr stark zurück bildet. Du kannst also davon ausgehen, dass es dir im Laufe der Zeit sogar immer besser gehen dürfte. Wenn jedoch so ein Mensch unter starken psychischen Druck gerät, so kann das aber auch wieder aufflammen. Überlege es dir gut, ob du den Schritt wagen magst und wenn ja, dann plane so viel wie nur geht voraus und überlasse möglichst wenig dem Zufall. Denn die auftretende Unsicherheit ist für viele psychisch Stabilisierte in der Regel der Rückfalltrigger. Bei manchen reicht schon ein Umzug im eigenen Land in eine fremde Umgebung z.B. wegen dem Job.