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21.01.2010, 14:18
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #1
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington)
Hallo liebe Leute,
so, jetzt mit etwas Abstand zu unseren Flitterwochen im letzten Jahr habe ich mich endlich aufraffen können aus unseren bereits auf unserem Reiseblog veröffentlichten Tagebuch (nein, erstmal kein Link dahin, soll ja spannend bleiben  ) einen etwas ausführlicheren Reisebericht zu gestalten.
Ein paar Infos vorweg:
Wie gesagt haben wir letztes Jahr Anfang Oktober unsere Flitterwochen an der Ostküste verbracht. Wir haben versucht eine gute Mischung aus Natur und Metropolen uns zusammenzustellen. Wichtig war uns halt einen Blick auf den berühmeten Indian Summer zu werfen und als zweites war fest ein längerer New York Aufenthalt gesetzt. Den Rest durfte ich frei zusammenstellen (natürlich musste die ganze Planung am Ende von meiner besseren Hälfte abgenickt werden).
Von Anfang an war ich begeistert wie viele Informationen aus dem Internet zu diesem Thema sammeln kann und welche Möglichkeiten man alles hat. So kann ich eigentlich sagen das diese Reise ohne Internet so wahrscheinlich nie stattgefunden hätte. Auch einen ganz großen Dank an die Mitglieder dieses Forums, die mit den hier bereits veröffentlichten Informationen als auch immer wieder bei meinen vielen Fragen mit Rat und Tat zur Seite stanend.
Nun soll es aber auch langsam losgehen. Wir beginnen am 04.10. frühmorgens in Berlin-Tegel ...
Geändert von Toapert (02.02.2010 um 16:59 Uhr)
Grund: threadtitel auf Wunsch des Op's geaendert
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21.01.2010, 14:34
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #2
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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04.10.
Der Hinflug war relativ unspektakulär. Wir hatten zwar eine leichte Verspätung beim Abflug in Berlin-Tegel (Plan 09:38 Uhr), aber die hat der Pilot gut wieder reingeholt so daß wir sogar leicht vor Plan in Newark angekommen sind.

Gepäck war zum Glück auch da (man hört ja immer Schauermärchen deswegen) und die Immigration inkl. Re-Check des Gepäcks hat gerade mal eine halbe Stunde gedauert. So hatten wir noch drei Stunden Aufenthalt. Also erstmal entspannt zum Terminal C. Da haben wir schöne Sitze im Wartebereich gefunden und ich habe erstmal entspannt Ravens gegen Patriots geschaut. In der Zwischenzeit hat meine Frau ein wenig das Terminal erkundet.
Der nächste Flug ging dann auch pünktlich, so das wir kurz nach 18:00 Uhr Ortszeit in Portland gelandet sind. Ich kann mich aber nicht erinnern, wann ich das letzte Mal mit so einer Turboprop-Maschine geflogen bin.

Ist schon etwas anderes als die bekannten Jets, die man kennt. Die Aussicht aus dem Flugzeug war übrigens klasse. Man hat schon einen kleinen ersten Eindruck vom “Indian Summer” bekommen (hier nennt man das übrigens "Fall Foliage"). Die unterschiedliche Färbung der Wälder war bereits gut zu erkennen. Und das Ganze im goldenen Nachmittagssonnenlicht … Großartig!
In Portland angekommen war dann auch hier tatsächlich das ganze Gepäck wieder da.
Damit dann gleich zum Alamo Schalter und den Wagen geholt. Der Servicemensch war auch ganz entspannt. Keinerlei Probleme oder diese Fragen nach zusätzlichen Versicherungen …
Nur den Wagen konnte ich mir nicht aussuchen. Das machte aber gar nichts als ich dann unseren Wagen in der Tiefgarage sah: Ein schöner großer schwarzer Jeep Grand Cherokee!! Monster!!
Also weiter zum Hotel (das Navi hat sich in der Zwischenzeit auch damit angefreundet nicht mehr in Deutschland zu sein) und gleich zu unserem Hotel. Zum Glück hatte ich die Strecke mir vorher ausgedruckt, denn erst kurz vor dem Hotel kam ich dazu, das Navi mit der Adresse zu füttern. Ich war aber schon mit einem leicht mulmigen Gefühl unterwegs: neues Auto, großes Auto, fremde Stadt, dunkel, usw. Aber die Strecke war ja nicht so weit zum Hotel. Im Clarion hatten wir dann auch wieder eine sehr nette Dame die uns unser Zimmer gegeben hat (die Priceline-Buchung wurde zwar angesprochen, wir haben aber trotzdem ein tolles Zimmer bekommen). Wir sind dann noch kurz zu der Tankstelle die gleich beim Hotel ist um uns noch etwas zu trinken und zu naschen zu holen. Danach haben wir noch ein bisschen unser Gepäck umsortiert und sind dann erschöpft in’s Bett gefallen.
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Google Map - Portland, Maine
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21.01.2010, 15:10
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #3
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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05.10.So, heute ging es nun richtig los. Und zwar richtig früh. Wir haben halt schon gemerkt, dass wir zeitlich noch nicht so richtig angekommen sind. Daher waren wir beide schon so gegen halb fünf wach. Aber das war auch völlig o.k., so konnten wir uns in Ruhe fertig machen, auschecken und schon mal losfahren, da wir noch gar nicht einschätzen konnten, wie lange unsere nächste Tour tatsächlich wird.
Wir sind dann so gegen halb acht in Richtung White Mountains auf der 302 losgefahren. Der Himmel war noch(!) richtig schön blau und wir konnten ganz entspannt die Fahrt genießen. Nach einer Stunde Fahrt haben dann aber unsere Mägen ganz schön geknurrt und so fanden wir glücklicherweise das kleine Diner “Chute’s” (kurz hinter Sebago Lake und Thomas Pond).
Das war so richtig old-fashioned. Irgendwie ganz süß und ein sehr reichhaltiges Frühstück (an das man sich besser nicht gewöhnen sollte). Wohlgestärkt ging es dann weiter Richtung Kancamangus Highway. In Naples legten wir einen kurzen Fotostop ein da hier die Ausicht über den Long Lake wirklich großartig war.
 Auch zwischendurch zwang uns das tolle Panorama immer wieder mal anzuhalten und die Aussicht zu genießen. 
Kurz vor Fryeburg wurde es dann etwas voll (Fryeburg Fair), aber wir kamen da dann doch ganz gut durch (was die armen Autofahrer auf der Gegenspur nicht von sich behaupten konnten. Da gab es einen meilenweiten Stau).Durch Conway durch ging es dann auf den Kancamangus Highway. Bevor es hier aber richtig los ging sind wir noch kurz zur Ranger Station um zu schauen ob es dort noch ein wenig mehr Info-Material gab. Außerdem wollte ich wissen wie lang meine geplante Tour ungefähr dauern könnte. Als ich dort so stand bekam ich dann noch ein Gespräch zwischen Ranger und einem anderen Besucher mit, wo dieser ausdrücklich vor den Bären gewarnt wurde falls er doch längere Wanderungen unternehmen möchte. Na Prost Mahlzeit!!
Aber nun zum Indian Summer: Es ist genauso wie man sich das vorstellt. Diese Färbungen sind unglaublich. Leider zogen im Laufe des Tages immer mehr Wolken auf, so das die Farben oft nicht richtig zur Geltung kamen. Aber trotzdem jagte ein Scenic View Point den nächsten. An diesen extra ausgeschilderten Stellen war es doch manchmal recht voll (ich möchte nicht wissen, was hier auf den Straßen am Wochenende los ist).


 
Ein schöner Zwischenstopp auf dem Kanc war beim Lincoln Woods Trail.

Wir sind danach praktisch in einem Zug gleich weiter über den White Mountain Trail zum Frankonia Notch State Park ("The Flume" haben wir auch hier ausgelassen) und dann weiter im Bogen zum Crawford Notch State Park weitergefahren. Das waren jetzt nicht so die Bringer, aber das liegt vielleicht auch am Wetter, da sich jetzt immer wieder mal Regenschauer einschummelten und daher nicht gerade für kleine Wanderungen eingeladen hat. Wenn man da anhält und sich wirklich die Zeit für Erkundungstouren nimmt, ist das bestimmt sehr interessant. Aber auch auf jeden Fall nur was für Naturliebhaber.

Die Auffahrt zum Mount Washington haben wir dann gestrichen. Hätte höchstwahrscheinlich nicht wirklich was gebracht, da der Gipfel völlig in den Wolken versunken war.

Aber wir haben die dadurch gewonne Zeit sehr sinnvoll verbracht: Mit Shoppen!! Wir haben uns auf den Weg nach North Conway gemacht, in das Settlers Green Outlet Village. Wenigstens hatte es jetzt zu regnen aufgehört. Wir haben dort dann richtig zugeschlagen. Praktisch shop til you drop. Ein Paradies. Tax free. Völlig erschöpft sind war dann zu unserem Hotel gefahren, dem Fox Ridge Resort. Wunderschön abseits der Straße gelegen haben wir ein nettes Zimmer mit Balkon mit Blick auf die Berge bekommen.

Unser Gepäck und die ganzen Einkäufe haben wir dann praktisch nur fix in das Zimmer geworfen, da es längst Zeit zum Abendessen war. Im Moody Moose (Dreckiger Elch?), ein uns empfohlenes Restaurant empfing uns eine auf Sitzplätze wartende Schlange, so dass wir am Ende zum Essen bei Pizza Hut waren (nicht ohne dass wir auch dort auf einen Platz warten mussten). Es zeigt sich, wie beliebt der Indian Summer bei allen ist. Viele Motels hatten keine Zimmer mehr frei.
Dann waren wir noch kurz Lebensmittel einkaufen um auch während der Fahrt ausgerüstet zu sein (diese amerikanischen Supermärkte waren jedesmal für uns Europäer ein wenig überwältigend) und haben dann Abends im Hotel noch unsere ganzen Einkäufe sortiert. Dabei gab’s für mich ein kleines Bud und Monday Night Football.
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Google Maps Route
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22.01.2010, 09:22
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #4
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Langzeitleser
Registriert seit: 20.01.2009
Ort: Frankfurt
Beiträge: 453
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Oh ein euer Reisebericht.  Hab einfach mal auf dem Rücksitz Platz genommen. 
Finde überhaupt nicht, dass die Wolken der Herbstfärbung schaden. Sieht wirklich toll aus.
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22.01.2010, 10:05
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #5
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Spanisches Spätzle
Registriert seit: 22.09.2009
Beiträge: 745
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Juhu! Ein neuer Reisebericht! Ich nehm dann auch mal Platz 
Sehr schöne Bilder bisher. Ich hoffe, weitere folgen.
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23.01.2010, 09:08
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #6
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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Hallo, das freut mich das ich hier "Mitreisende" habe! 
@sunsetd: Das liegt vielleicht auch daran das ich die besten Fotos rausgesucht habe. Ich habe teilweise echt an den Panoramapunkten manchmal 5 Minuten gewartet bis doch mal kurz ein Sonnenschein sich durch die Wolkendecke geschummelt hatte ... 
Na, dann reiche ich doch gleich mal den nächten Tag nach ...
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23.01.2010, 09:40
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #7
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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06.10. Heute haben wir mal auf Langschläfer gemacht. Diesmal haben wir bis kurz nach sieben durchgehalten. Auch heute sah es wieder nicht gut aus auf dem Mount Washington, daher ging es gleich Richtung Acadia National Park.Vorher ging’s aber natürlich noch zum Frühstück, und zwar im Blueberry Muffin in North Conway. Und wieder habe ich meine Arterien schon laut um Hilfe schreien hören. Grit hatte zwei Blueberry Pancakes und ich French Toast mit Bacon. So kann das nicht weitergehen … Wohlgenährt konnte die Reise nun weitergehen. Da aber auf dem Weg nach Bar Harbor noch immer die Fryeburg Fair hier ganz in der Nähe war, und wir den riesigen Stau dahin schon beim Hinweg gesehen hatten, entschlossen wir uns diesen Teil über eher kleine Straßen zu umfahren. Und so ging es auf die Hurrican Mountain Road … Den Namen Mountain trägt sie zurecht. Und auch ein wenig Hurricane. Das war ein Abenteuer (und führ mich ein Riesenspaß). Dieser kleine Umweg ist aber definitiv nichts für jederman. Eine kleine bergige, kurvenreiche und total unübersichtliche Straße. Aber irgendwie auch echt schön. Bis nach Lowell ging es also über solch kleine Straßen, danach wurde es etwas ruhiger.  Bei Auburn ging es dann auf die Interstate. Das war dann schon autobahnmäßig. Jetzt klarte auch das Wetter auf. Sonne und blauer Himmel, rechts und links immer noch Indian Summer. So muß das sein Kurz vor zwölf waren wir an der Mautstelle wo wir dann auch gleich eine kleine Pause und den ersten Tankstopp einlegten. Dort fand ich dann auch endlich ein Roomsaver-Couponheft. Damit hatte ich schon in Kalifornien und Florida gute Erfahrungen gemacht. Danach ging es weiter auf der Interstate. Kurz vor Acadia kamen dann ein paar Baustellen, aber auch hier gab es keine größeren Staus. Sobald wir auf der Halbinsel waren fuhren wir gleich das erste Haus aus dem Couponheft an, das Seabreaze Motel. Von hier hatten man einen wunderschönen Meeresblick. Leider war schon alles augebucht, daher fuhren wir weiter zum zweiten Coupon-Motel, das Ledgelawn Inn. Das liegt direkt in Bar Harbor und besteht aus zwei uralten Häusern. Jeder Raum ist individuell gestaltet, alles mit dicken Teppichen und sehr “kitschig”, aber irgendwie gemütlich. O.K., man hätte aber auch jederzeit hier einen Horrorfilm drehen können, bei den verwinkelten Fluren … Wir konnten uns sogar verschiedene Zimmer anschauen und haben uns dann für das “Quarterdeck”-Zimmer im Carriage Haus entschieden.

Danach sind wir dann erstmal ein wenig durch Bar Harbor geschlendert.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag eine Whale Watching Tour machen, leider gab es keine Touren mehr die gleich morgens anfangen und die Mittagstour war schon ausgebucht. Das war aber nicht so schlimm, wir gingen kurz in ein Internetcafe und planten unsere nächsten Tagen ein wenig um. Wir werden in Acadia nicht wie geplant zwei Nächte verbringen sondern gleich am nächsten Tag weiterfahren, dann werden wir die Whale Watchingtour halt woanders machen, wahrscheinlich in Boothbay Harbor. Da werden wir auch noch telefonisch reservieren. Dinner gab es dann im Route 66. Ein Restaurant welches teilweise aus Teilen einer alten Kirche gebaut wurde, und innen mit jeder Menge 50er-Jahre-Zeugs vollgestopft wurde. Echt lustig und das Essen war auch super (war zwar bei mir nur ein Burger und bei Grit eine Suppe, aber hier war zum Glück das Motto Qualität geht über Quantität).

Zurück im Motel sortierten wir wieder unsere Sachen und schauten noch etwas Fernsehen.
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Google Maps Route
Geändert von Buzzdee (23.01.2010 um 09:45 Uhr)
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24.01.2010, 09:07
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Indian Summer 2009 (plus Boston, New York & Washington) Beitrag #8
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Amerika Tourist
Registriert seit: 22.03.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 167
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07.10.Regen – eines der ersten Dinge, die wir heute morgen wahrnahmen.
Regen – bezeichnend für den heutigen Tag.Nachdem wir es auch heute wieder geschafft hatten, vor dem Wecker wach zu sein, taten wir uns sehr schwer aufzustehen. Das Wetter lud einfach nicht dazu ein. Natürlich eine hervorragende Grundlage für das heutige Tagesziel: Naturschauspiel im Acadia Nationalpark. Zunächst suchten wir ein gemütliches Frühstücks-/Internetcafe auf. Viel essen konnten wir allerdings nicht. Unsere Mägen sind halt Standard: small (im Gegensatz zur Region Amerika).
Im Anschluss haben wir uns bei leichtem Regen aufgemacht die Park Loop Road vom Acadia NP entlang zu fahren. Die Scenic View Points haben wir dabei nicht gemisst. Bei sehr starkem Regen waren wir u.a. am Sand Beach. Ein Stopp von 5 min durchnässte uns praktisch für die nächste volle Stunde. Einen kurzen Fotostopp legten wir auch noch am Thunder Hole ein, aber da muß man genau zur richtigen Zeit (Flut/Ebbe) da sein, damit es auch wirklich donnert. Wir waren natürlich nicht genau zu dieserm Zeitpunkt da.
 Da das Wetter leider auch nicht daran dachte, noch am selben Tag besser zu werden, verwarfen wir die Pläne, den Nationalpark zu weiteren ansehnlichen Punkten zu erkunden, und fuhren direkt nach Camden. Hier angekommen, schien der Regen noch ein wenig zugelegt zu haben. Doch auch hier trotzten wir dem Regen und sahen uns dennoch den Ort an. Laut einer Zeitschrift der Region Maine handelt es sich beim Hafen von Camden um DEN schönsten Hafen (von Maine? von Amerika? who knows). Ja, er machte einen ganz süßen Eindruck. Nachdem wir nach ca. 1h den ganzen Ort erkundet hatten, versuchten wir wieder einmal ein LEICHTES Essen zu uns zu nehmen. Mäßig erfolgreich.
Als wunderschön kann definitiv die Bibliothek von Camden bezeichnet werden. Hervorragende Präsentation von Literatur, gute Internetverbindung, wundervolles großes Fenster mit toller Aussicht auf den Hafen und trocken.
Aus dem Internet bezogen wir einen Hoteltip für das unweit gelegene "The Inn at Camden Place". Hier fanden wir ein tolles, großes und vor allemsauberes Zimmer.
Nachdem auch die Nacht gesichert war, wir einmal mehr Research im Internet betrieben hatten, versuchte ich mich an einer Portion Clam Showder. Hat recht gut geschmeckt, aber trotzdem werden uns beiden als absolute Nicht-Fisch-Fans die Spezialitäten dieser Region verschlossen bleiben.Auch auf dem Weg zurück ins Inn hatten wir das Glück, dass es wieder stark regnete.
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Google Maps Route
Geändert von Buzzdee (24.01.2010 um 09:09 Uhr)
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