Danke fuer die Antworten.
Was Waltera schreibt, ist nicht ganz korrekt. Ich schrieb, dass es mir in erster Linie um Cashier's checks geht. Diese koennen jedoch nicht widerrufen werden, man kann hoechstens die Bank ueber Diebstahl, Verlust oder Betrug informieren. Der rechtmaessige Empfaenger des cahier's checks (der ich schliesslich bin) kann diese innerhalb von 90 Tagen immer einloesen, dass kann der Scheckaussteller nicht unterbinden.
Scheinbar ist der Hauptgrund, aus dem deutsche Banken Schecks aus den USA erst mit einiger Verspaetung gutschreiben, Schutz im Falle dass der Scheck platzt.
Das alles hilft mir natuerlich reichlich wenig. Ich habe ein paar Freunde und Verwandte bei ihren Banken anfragen lassen und es ist ueberall aehnlich: deutsche Banken nehmen Schecks aus den USA typischerweise 30 Bankarbeitstage in obligo, bevor sie den Betrag gutschreiben.
Nach dieser langen Vorrede nun aber zu meinen konkreten Empfehlungen fuer Leute in aehnlicher Situation.
1.) Behaltet euer Konto in den USA trotz Rueckkehr nach Europa noch fuer mindestens ein Jahr. Ich hatte meines fuer ca. ein halbes Jahr behalten. Das reichte zwar, um einige Zahlungen abzuwickeln (Kaution von der Wohnung, letzte Zahlungen von Arbeitgeber in der USA, Rueckerstattungen von Utilities), aber es kam doch noch vieles spaeter, was man leicht vergisst. Z.B. bekommt man Steuerrueckzahlungen fruehestens im Maerz oder April des Folgejahres. Auch die Aufloesung einer privaten Rente/Altersvorsorge war erst viele Monate nach meiner Rueckkehr moeglich.
2.) Falls kein Konto in den USA mehr vorhanden ist, fragt den Sender, ob er das Geld anders schicken kann (z.B. per international bank transfer oder international money order). Meine persoenliche Erfahrung ist aber, dass oftmals nichts ausser Scheck angeboten wird. In meinem Falle zeigten sich Finanzinstitutionen, andere Unternehmen sowie der Fiskus (IRS) in dieser Hinsicht alles andere als flexibel.