1. Tag: Hamburg-New York-Las Vegas
Nach langen Vorbereitungen (seit März) geht es nun endlich los in die
USA. Wir reizen die Herbstferien komplett aus. Ich (37 J.) mein zukünftiger Mann (38 J.) und unsere Mädels (beide 11 J.) starten von Hamburg über Newark nach Las Vegas. Von dort gehts es dann noch ins Death Vealley, Mammoth Lakes, Yosemite, San Francisco, Monterey, Pismo Beach, Santa Monica, Los Angeles.
Wir haben uns entschlossen mit Continental zu fliegen, da es die einzige Fluggesellschaft ist, die direkt von Hamburg nach
Amerika fliegt und wir nur einmal umsteigen müssen.
Ich war das letzte mal vor 19 Jahren in den USA als Au pair. Auch in Kalifornien. Ich bin nach wie vor total verliebt in das Land und besonders San Francisco und Big Sur liegen mir am Herzen. Darum bin ich auch so gespannt ob die alte Faszination immer noch genauso vorhanden sein wird.
Mein großes Problem heisst Flugangst

. Obwohl ich selber aus dem Bereich Luftfahrt komme. Aber ich habe vorgesorgt und mir vom Doc ein paar nette Pillen verschreiben lassen, damit wird es gehen ohne dass der Flieger wegen mir notlanden muß.
Also, am 09. Oktober 2010 starten wir. Ganz früh morgens um 5 h fahren wir zu Hause los. Viel Gepäck und noch mehr Nervosität. Mein Augenmerk liegt natürlich auch auf meinem Hochzeitskleid, das muß unbedingt mit an Board. Nicht dass ich nachher in Vegas beim Elvis im Jogginganzug stehe und mein Kleid in Timbuktu landet.
Die Sicherheitsvorkehrungen in Hamburg sind sehr genau (es beruhigt mich enorm, ich beobachte nämlich schon die ganze Zeit die Mitreisenden, nicht dass sich irgendein böser Wicht darunter befindet). Alle Elektrogeräte müßen in eine Plastikwanne...schockiert beobachte ich wieviele Geräte wir dabei haben. Unsere Mädels mit iPod, Handy, Fotoapparat etc. und wir selber auch nicht weniger-schlimm ist das.
Mein Magen dreht sich. Wir sitzen direkt am Finger und ich sehe den Flieger. Ich schaue mir den Piloten an (zum Glück sehe ich den vorher), sieht schon älter aus, d.h. er muß schon etliche Meilen geflogen sein, thank God. Tablette wirkt schon und ich erkläre meiner ängstlichen Tochter noch ganz souverän wie sicher doch das Fliegen ist (die arme Maus fürchtet sich nämlich auch so schrecklich).
Ab gehts, rein in den Flieger. Brautkleid sichern (toller Stewart, hat sich richtig gefreut ein Brautkleid an Board zu haben). Plätze einnehmen und los geht es. Alles prima, ein paar kleine "Turbulenzen". Die Mädels waren begeistert vom in-seat-entertainment und hatten auch eine gute Zeit.
In New York (Newark) landeten wir sogar eine Stunde früher. Nun gehts auf zur Immigration. Im Vorfeld haben wir ja die wildesten Geschichten und Warnungen gehört. Aber es war toll, es dauerte keine 10 Minuten und wir waren durch. Der Officer war sehr freundlich und wünschte uns noch eine tolle Hochzeit.
Wir hatten 4 Stunden Zeit bis zum Weiterflug nach Vegas. Die Kinder waren aus dem Häuschen von den ganzen tollen Geschäften und es gab den ersten Burger auf amerikanischen Boden.
Weiter ging es nach Las Vegas. Der Flug ging recht zügig. In Vegas gelandet ging alles seinen Lauf. Mit einer Bahn fuhren wir zum Gepäck, dann gings raus aus dem Terminal zum Shuttle für die Rental Cars.
Bei Alamo den ganzen Schreibkram erledigen, die Kinder schliefen schon auf dem Gepäck ein, dann ging es raus zur Choice Line für unseren SUV. Leider war keiner da und wir mußten etwas warten. Wir nahmen dann einen Ford Edge...very nice. Navi war mit an Board. Auf gehts zum Hotel, dem Palms Place. Dort angekommen ließen wir alles vom Valet-Park-Service erledigen.
Im Hotel staunten wir nicht schlecht. Sehr modern und stylish. Wir beamten uns in den 52. Stock und freuten uns über die großzügige Suite mit Blick auf den Strip...es war atemberaubend

!
Wir machten uns kurz frisch und fuhren dann in den nächsten Supermarkt um uns mit Getränken und ein paar Snacks zu versorgen. Alle waren begeistert und völlig erschöpft. Jetzt geht es nur noch in die Heia. Vom Bett aus sehen wir Vegas bei Nacht, es ist der wahnsinn wir schlafen glücklich und erschöpft ein.