Das Ende naht
Seit die Lufthansa vor Jahren die Flüge auf den Abend verlegt hat, steht der letzte Urlaubstag voll zu Verfügung. Theoretisch zumindest, denn ein großes Powwow ist nicht mehr drin, denn man muss auschecken und wo sollte man sich z.B. nach einer Wanderung, duschen. Eine Aufbruchsstimmung ist auch nicht so leicht herzustellen, so dass man irgendwo abhängt, ohne eine große Freude zu haben. Deshalb sind wir vor Jahren schon zum Flugplatz angereist. Es war einmal von Palm Springs nach LAX, aber das waren nur 120 Meilen, also viel zu kurz. Letztes Jahr hat es auch noch geregnet und wir sind rund um die Bay gefahren. War auch nicht so der Hit. Also haben wir für heuer entschieden, von Las Vegas nach Los Angeles zu fahren. Immer vorausgesetzt, dass nichts passiert, ist das eine gute Entfernung.
Um 10.30 Uhr setzen wir uns auf die Interstate 15, genießen die Reise und die Landschaft. Erst auf der Interstate 10 standen wir im Stau, aber es ist kein zeitliches Problem zu erkennen. Bei Nebel erreichen wir Venice Beach, schenken dem Parkwächter unsere Kühlbox und marschieren durch die Gasse der Verrückten. Venice Beach ist inzwischen unserer Ansicht nach nur noch heruntergekommen. Die Hälfte der Leute sind dermaßen krass auf Drogen und die Läden total versifft. Medizinisches Marijuana, ich lach' micht tot, wird alle 5 Meter angeboten. Das muss nur nicht sein, sondern wir finden es einfach furchtbar.
Als wir dann dann gegen 16.30 Uhr bei Hertz eintrudeln, werden wir gleich von einem Mitarbeiter abgefangen. Er fragt, ob wir zum Flughafen müssen. Ja klar! Und dann fährt er uns mit unserem Mitsubishi direkt vor das Terminal. Toller Service. Bin wohl zum HON Circle geworden, oder wie? Das wäre schön, aber nicht bezahlbar. Wir vertreiben uns die restliche Zeit in der Business-Lounge und kaufen noch ein paar Dinge ein. Um 21.35 Uhr ist Take Off! Das Abendessen haben wir noch mitbekommen, dann gab es eine Schlaftablette und über England sind wir wieder aufgewacht. Business ist schon toll, aber bezahlen würden wir es nie.
Awesome, das Lieblingswort der Amerikaner der letzten Jahre, ist sicher angebracht, wenn man diesen Urlaub mit einem Wort umschreiben müsste. Optimal wäre es gewesen, wenn Denver New York oder Chicago wäre, denn eine schöne Pause in der Mitte hat gefehlt. Ansonsten haben wir viel gesehen und viel erlebt. Es war wie immer eine Reise wert und wir kommen wieder, versprochen!
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So das war's. Wenn es Euch gefallen hat, dann bringt es zum Ausdruck, ansonsten nicht

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