Vielen Dank euch allen für das herzliche Willkommen und die lieben Worte. Das baut auf! Besonders an dich Karl-Heinz.
Meines Wissens wurde er nicht verwundet, aber er war schon immer sehr sensibel. Daher denke ich, war diese Kriegserfahrung, er war mittendrin, so schlimm. Aber ich wollte ihm doch helfen. Habe bis zum Schluss wie eine Löwin gekämpft, denn schließlich liebte ich ihn doch. Der eigentliche Grund, weshalb er ging: er hatte übers Internet eine Amerikanerin kennen gelernt und fühlte sich hier nimmer wohl. Nach 17 Jahren in Deutschland. Meine Eltern hatten ihn wie einen eignen Sohn behandelt und er hing sehr an ihnen, denn er ist selber ein Scheidungskind und hat ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinem Vater. Daher wollte er nie SO zu seinem Sohn sein und macht aber genau dieses. Ich habe dann nach über 20 Jahren erkennen müssen, dass am Ende ein fremder Mann vor mir stand, den ich nicht kannte. Ich bin dann zu dem Schluss gekommen, dass ich das vermutlich nie habe. Bitter!
Ja, Kanada. Da hatte ich schon als junge Frau mit dem Gedanken gespielt dorthin auszuwandern. Ein weitläufiges und wie schon geschrieben, wunderschönes Land. Ich habe einen anderen Beitrag von dir, Karl-Heinz, gestern gelesen, in dem du schriebst, dass das Land größer als die USA sei, aber weniger besiedelt: genau DAS ist es, was mich immer fasziniert hatte! Ich meide die Menschen/Massen wo ich nur kann... Mit meinem jetzigen Mann kommt eine Auswanderung, egal wo hin, überhaupt nicht in Frage (er ist Urdeutsch

) und auch für mich kommt es erst Mal nicht mehr in Frage. Ich bin im Ausland aufgewachsen und denke mal, daher kommt meine Unrast und dass ich hier in D'land keine Wurzeln fassen kann.... aber in meine alte Heimat möchte ich nun auch nimmer. Da hat sich viel zu vieles verändert! Und vor allen Dingen: ich habe mich verändert.
So, nun muss ich leider wieder wech...
liebe Grüße in die Runde, ganz besonders über den Ozean an dich Karl-Heinz! (ich las gestern ebenso, dass du in Arkansas wohnst)