Hi Guys 
vielen Dank für Eure netten Worte.
Ich erlebe so einen
USA-Urlaub eigentlich viermal.
1. Die Planung. Forum, Reiseführer, Google und Google Earth & Maps, Straßenkarten, Kataloge, Hotelauswahl, Internetseiten der Nationalparks usw.
2. Die eigentliche Reise. Ist sie gut vorbereitet, hat man irgendwie den Eindruck schon mal da gewesen zu sein, wenn auch nur virtuell. Ohne Frage kann und wird virtuell nie so sein wie tatsächlich erlebt, gefühlt, gesehen, gerochen, geschmeckt. Ein Beispiel: Du kannst auf tausenden von Fotos den Grand Canyon gesehen haben, erst wenn Du am Rim stehst und Du siehst die (wenn auch nur auszugsweise) tatsächlichen Dimensionen, bekommst Du vor Staunen das Maul nicht mehr zu. Sowas kann kein Foto der Welt bewirken.
3. Die Durchsicht der Fotos, wenn man wieder zu Hause ist. Stundenlanges auswerten am PC. Kann man gleich löschen, löscht man später, sind vorzeigbar, sind wirklich gelungen oder müssen unbedingt "gesichert" werden.
4. Dann der schleichende Tod: Der Reisebericht. Irgendwann ist er zu Ende. Dann war´s das. Die letzten Seiten fallen mir stets schwer.
Aber es gibt einen kleinen Trost: Du hast wieder nicht alles gesehen, obwohl Du Dir so viel Mühe gegeben hast. Was kannst Du dagegen tun? Richtig! Anfangen zu träumen, vom nächsten Trip in dieses gigantische Land. Und wie das nun mal so ist, am Anfang steht immer ein Traum, eine Vision.
Und dann kommt er: Der Plan. Erst nur in Grundzügen. Dann wird an den Einzelheiten gefeilt, solange bis es eine runde Sache geworden ist.
Steht dieser Plan, geht es an dessen Umsetzung. Schritt für Schritt. Und eh man sich versieht ist man wieder oben bei Punkt 1

Naja, mal sehen was geht, mal sehen was kommt. Irgendwas wird in einer winzigen Ecke meines Kleinhirns sicher wieder ausgebrütet
Es grüßt der NightRider