Hallo Milli
Als Schwabe wird man ja oftmals damit konfrontiert, daß die eigene Sprache doch eine komische sei. Ich empfind das nicht so, im Gegenteil, auch der Dialekt ist neben vielem anderen eine kulturelle Eigenheit, die meines Erachtens von besonderem Wert ist. Gibt man nämlich all diese kleinen Dinge auf, hat man schnell soviel Identität wie ein Durchschnittsamerikaner. Hat man es soweit gebracht, spürt man den Verlust und sucht verzweifelt nach einer solchen (verlorengegangenen) Identität, was sich in Orten wie diesem Dörfchen mitten in Washington(?) äußert, das bayrischer ist, als alle Dörfer Bayerns zusammengenommen. Dort trägt jeder Lederhosen und Dirndl und feiert das ganze Jahr über Oktoberfest. Schaurige Vorstellung ... In diesem Sinne.
Grüßle von ma stolza Schwoab.