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Zitat von 1sabel
Danke!!
Ich hatte überlegt, es evtl. auch Privat zu versuchen, aber wenn ich hier von allen Seiten den Tipp bekomme, lieber bei einem Dealer zu kaufen, werde ich mich daran halten. Zumal ich dann weniger mit dem Papierkram zu tun hab.
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Du zahlst beim Händler üblicherweise erheblich mehr als wenn Du von privat kaufst. Vergleich mal die Preise für einige Fahrzeuge unter "Kelley Blue Book" - wenn es Dir Abertausende Wert ist, den Papierkram nicht selbst erledigen zu müssen, dann kauf beim Händler. Ansonsten würde ich sagen: Kauf von privat. So aufwändig ist das mit der KFZ-Anmeldung nicht.
Wenn Du von privat kaufst, dann achte darauf, dass die "Bill of Sale" (Kaufvertrag) in zweifacher Ausfertigung ausgestellt wird und Du ein Original bekommst. (Vorlagen für die "Bill of Sale" für Deinen Bundesstaat kannst Du Dir im Netz herunterladen). Deine "Bill of Sale" und den Titel nimmst Du dann mitsamt Versicherungsnachweis und Führerschein zum "DMV-Office" oder zum "Tax Collector" (jedenfalls hier in FL). Dort wird der Wagen dann auf Dich umgeschrieben (den neuen Titel bekommst Du dann per Post - jedenfalls hier in FL) und direkt angemeldet.
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Wie sieht das denn mit der Versicherung aus? Such ich mir irgendeine aus, sag denen, dass ich mir ein Auto kaufen will und dann geb ich das an den Händler weiter oder wie funktioniert das? Denn ich muss ja erst ne Versicherung nachweisen um die Tags zu bekommen, oder?
Hier in D hat mein Versicherungsvertreter mir (damals noch) eine Doppelkarte zur Zulassung besorgt und dann konnte ich zum Straßenverkehrsamt gehen + den Wagen zulassen.
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Zur Versicherung: Da Du vermutlich keine "US-Driver-History" hast, kann es Dir helfen, wenn Du Dir sowohl vom Bundeskraftfahramt als auch von Deiner bisherigen Versicherung ein Schreiben über Deine Unfallfreiheit ausstellen lässt (das machen die normalerweise auch auf Englisch). Meine Versicherung hatte außerdem angegeben, seit wann ich dort versichert war und welche Deckungssumme inbegriffen war. Das hat meine Versicherungsbeiträge deutlich verbilligt.
Wenn Du Dir ein Auto ausgesucht hast, dann kontaktierst Du verschiedene Versicherungen und lässt Dir Kostenvoranschläge geben, dafür brauchst Du die "VIN"-Nummer des Autos und Angaben zu Erstzulassung, Modell, Sicherheitsvorkehrungen. Und sag dann dazu, dass Deine alte Versicherung Dir Schadensfreiheit bescheinigt und frag, ob das akzeptiert wird. Manche Versicherer lassen sich drauf ein, manche auch nicht. Versicherer, die bei mir die Schadensfreiheitbescheinigung aus Dtl. akzeptiert hätten/haben, sind 21st Century, State Farm und E-Surance. Es gibt aber sicher noch mehr. Ich glaube, die Versicherung von AAA (das ist quasi der "ADAC" der
USA 
) akzeptiert die Schadensfreiheit aus Dtl. auch.
Und wenn Du Dich dann für einen Versicherer entschieden hast, dann schließt Du mit denen telefonisch oder per E-Mail oder persönlich einen Vertrag. Du bekommst dann die vorläufige Versicherungsbescheinigung per Fax oder per E-Mail zugesendet und nimmst dieses Fax bzw. den E-Mailausdruck dann mit zum DMV/Tax Collector.
Unser Mitglied Mela ist übrigens in SC wohnhaft und kennt sich auch in Autofragen sehr gut aus, weil sie zeitweilig in der Branche gearbeitet hat. Wenn Du Dich direkt an sie wendest, dann wird sie Dir sicher sehr gern Auskunft darüber geben, wie die Abläufe in SC genau sind. Das variiert ja doch immer leicht von Staat zu Staat. Aber in jedem Fall solltest Du vor dem Autokauf bzw. der Autoanmeldung Deinen SC-Führerschein machen.