Zitat:
Zitat von Jakost
danke, also ich bin 18 jahre alt und besuche die 12. klasse eines gymnasiums, in den usa würde ich gern ein ingenieur oder ein schauspieler sein. weiß noch nicht, aber wenns klappt, würd ich dort entweder in los angeles oder in new york leben. erzählt mir bitte eure geschichten, wie's euch ging, obs schwer war sich dort einzuleben usw. danke
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Na dann ist ja noch ein bisschen hin! Bis dahin ist unsere Wirtschaftskrise sicher zumindest in den USA beendet. -
Schaupieler/Ingenieur sind ja nun sehr unterschiedliche Berufe.

Du wuerdest es in beiden sehr schwer haben. Zumindest in LA und NYC. Denn in diesen Sparten ist dort kein Mangel, und beide Staedte sind die teuersten der USA. Die sprichwoertliche Hilfsbereitschaft der Amerikaner gibt es tatsaechlich. Doch dazu muss man sie erstmal persoenlich kennen, was um so schwerer faellt, je groesser die Stadt ist. Und in einem Moloch wie LA und/oder NYC eine persoenliche, enge Bekanntschaft zu schliessen, duerfte ungleich schwerer sein, als im mehr laendlichen Raeumen.Die Hilfsbereitschaft findet auch ihre Grenzen, wo in den Beziehungen gleichzeitig direkte Konkurrenz existiert. Denn Amerikaner sind auch sehr ehrgeizig und leistungsbewusst. So duerftest Du als Schauspieler eher auf harte Konurrenz als auf Freundschaft stossen. Und Amerikanische Konkurrenten koennen "teuflisch" sein!

Am besten ist es, Du kommst nicht gerade als Hungerleider hier an. Denn die Zeiten, als Karl-Heinz nur seinen Schuhkarton als Gepaeck brauchte und den Rest mit eigenem Kopf und Haenden erledigte, die sind endgueltig vorbei.
In der verbleibenden Zeit also kraeftig in Ausbildung investieren und gleichzeitig Geld sparen fuer einen guten Start hier. Fuer den Beruf gilt, dass er dann aussichtsreich ist, wenn Du in ihm etwas einbringen kannst, was so nicht haeufig existiert in den USA. In den Wald- und Wiesenjobs oder als unfertiger Schauspieler wird es schwer!