Hallo Krankeschwester!
Also ich würde deine Runde nicht mehr als „Schnupperreise“ bezeichnen. Immerhin müssten da auch ein paar tausend Kilometer sein. Mir wäre es fast ein wenig zu viel, bzw. ich würde mir etwas mehr Zeit in den Städten gönnen. Und auch nach der Ankunft zum akklimatisieren. Aber trotzdem eine schöne Runde!
Mit dem Lake Shore Limited bin ich ja auch gefahren. Die Zugteile aus Boston und New York werden in Albany zusammengekuppelt. Da darfst du das Rangiermanöver im Zug erleben. Wenn ich mich richtig erinnere Ist der Bar-Wagen (Lounge car) im Bostoner Zugteil. Das Restaurant kommt aus New York.
In Chicago würde ich jetzt länger bleiben, auch wenn ich schon zwei Mal da war. Aber Chicago lohnt sich immer. Vor allem war mir immer wichtig nach einer Nach im Zug wieder eine Nacht im Hotel zu haben.
Den Koffer abgeben müsste klappen. Schau mal auf der Amtrak-Seite nach. Da gibt’s bestimmt Infos dazu. Du kannst natürlich auch versuchen, gleich nachdem du deinen Koffer abgeholt hast, diesen gleich wieder einzuchecken. Theoretisch müsste es sogar möglich sein, deinen Koffer von Boston aus gleich nach Memphis durchzuchecken.
Die Ankunftszeit in Memphis ist ja nicht gerade toll, aber besser so wie spät abends! Wenn der Zug Verspätung hat geht’s nicht gleich in die Nacht hinein. Und morgens musst du einfach nur früh am Bahnhof sein. Dafür kannst du dann gleich im Zug frühstücken.
In Memphis war ich noch nie, daher kann ich dazu auch wenig sagen. Graceland kann man denke ich schon besichtigen. Schliesslich will damit ja jemand Geld verdienen…
In New Orleans würde ich jetzt wieder einen Tag länger bleiben. Obwohl… abends alleine auf die Bourbon Street? Das ist in der Gruppe doch besser.
Atlanta würde ich wahrscheinlich jetzt auslassen. Ich habe zwar ein halbes Jahr in der Region gelebt, aber das Civil Rights Museum kenne ich nicht mal. Sonst ist in Atlanta nicht so viel los. Das Coca Cola Museum ist nicht so der Hit. Aber wer’s mag: Das Nachtleben ist klasse!
Wegen Verspätungen selber würde ich mir keine Gedanken machen. Die Puffer sind groß genug.
USA by Rail ist auf jeden Fall sein Geld wert. Da stehen auch jede Menge nützliche Tipps drin. Auch auf den Seiten von Amtrak finden sich viele hilfreiche Infos.
Mein Reisegepäck war immer: eine Garnitur Klamotten (man weiß ja nie was passiert), leichte Jacke, Strickweste (Klimaanlage!), Waschzeug, Wertsachen und was zu lesen. Den Rest hab ich aufgegeben. Eine Decke hab ich mir auf dem Hinflug aus dem Flugzeug „mitgenommen“ (Die sah auch nicht mehr ganz frisch aus). In Chicago hab ich mir dann noch eine Decke gekauft. Gut eignen sich dafür Merchandising-Läden für Sport. Daher habe ich auch eine Chicago-Cubs Decke

Kissen teilen die Schaffner aus, manchmal muss man auch extra nachfragen damit man eins bekommt.
Mein Reiseproviant war denn neben Wasser noch Bananen und Müsliriegel. Sonst habe ich immer im Speisewagen gegessen.
Dann mal viel Spass in der Business-Class!