Durch die derzeitige Krise im Immobilienbereich (ist ja allseits bekannt), sind auch hierzulande die Zeitungen voll von artikeln, die Europäern zu einem Investment in den
USA raten. Es sei jetzt ein äußerst günstiger Markt für gewerbliche Vermieter, denn die aus ihren ehemaligen Eigenheimen Vertriebenen müssten ja wo wohnen und daher sei der Markt jetzt günstig für Vermietungen. einerseits stimmt es zwar, die Anzahl der bewohner ist ja nicht geschrumpft, doch andererseits denke ich mir, dass jene, die die Kreditraten nicht mehr aufbringen konnten, wohl kaum Geld für die Miete haben.
Jedenfalls würden mich eure Meinungen interessieren.
Die amerikanischen Makler meinen zwar auch, jetzt sei die Zeit zum Aufkaufen und Vermieten, doch die sind wohl eher an einem Geschäftsabschluss interessiert und ob das dann auch leicht vermietbar ist, ist denen dann wohl auch egal, die Provision haben sie ja bereits kassiert. Ich habe hier in Ö einen recht guten Einblick was Vermietungen betrifft, kann aber die Situation für den Vermieter in den USA schwer einschätzen. Was nützt es mir, wenn ich jetzt billigst Objekte "zusammenkaufen" kann, die ich dann nicht vermieten kann?
Wie ist also die wirkliche Situation auf dem Mietmarkt?
Vielleicht hat jemand gute Ideen dazu.
Bin auch durchwegs offen für äußerst kritische Kommentare, denn ich sehe die Situation nicht so "euphorisch", wie hier geschildert wird (die Europäer werden mit eigenen Bussen durch die Wohnsiedlungen gekarrt und kaufen hier alles zusammen. Ok, kein Problem, ist ja spottbillig, aber was dann tun damit?)