Ehrlich gesagt gehts mir darum, das einst als "seriöse" Tageszeitungen bekannte Blätter und da zähle ich die SZ dazu, nun zu einer Art "Bildzeitungsjournalismus" verkommen.
Und das ist schon traurig genug.
Klar ist es leichter andre zu kritisieren- also die USA schlecht zu machen- denn dann fühlt man sich in seinem "Saustall"( absolut bewusste Übertreibung!) wieder wohler.
Was mich so aufregt, dabei ist: das immer vergessen wird, das Amerika erst seit ein bisserl über 200 Jahren ein Staatenverband ist. Und eigentlich was Kultur und Industriealisierung angeht grade mal 100 Jahre im Rennen ist!.
Sich aber mit viel "Schweiss" und "Tränen" -( man muss sich mal die Geschichte der Minenarbeiter hier ansehen) in dieser Zeit an die Spitze aller Industrienationen hochgearbeitet hat.
Ich will hier nicht die absolut Superleistungen der Deutschen in den 50 er bis 70er Jahren kleinreden- aber ohne die Hilfe der Amerikaner nach dem Krieg (Marschallplan), wäre heute ganz Deutschalnd ein "Arbeiter & Bauern Staat". ...... und wie der Aussieht wissen wir ja :twisted:
Aber Bush hin oder her was im Moment in den Medien über die USA geschrieben wird ist schon hart an der Grenze.
Klar haben die Amerikaner nicht die unbeflekte Weste - aber die Deutschen aben sie eben auch nicht! Und da sollten sich die Deutschen Blätter schonetwas zurückhalten, denn die Zustände in Deutschland sind denen des Amerikas ende der 70er und beginnenden 80 er ähnlich! Hohe Arbeitslosigkeit, fehlende Sozialreformen, Jugend-/ Schulprobleme, Renten- / Krankenversicherungsprobleme, Minderheitenprobleme, beginnende Rezession.
Gelernt haben sie bis jetzt noch nichts- daraus!