Allgemeines:
Der 3.196 Quadratkilometer große Joshua Tree National Park liegt im Südosten Kaliforniens, ca. 225 km östlich von Los Angeles.
Er wurde 1936 zum National Monument und 1994 zum National Park erklärt. Den Namen erhielt er von den Joshua Trees.
Diese sehen aus wie Kakteen, gehören aber zu den Liliengewächsen. Ihre Blütezeit ist im April und Mai.
Ungefähr 700 verschiedene Pflanzenarten sind hier in diesem Park heimisch.
Viele Besucher nehmen sich leider nicht allzuviel Zeit für diesen Park und beschränken sich leider hautsächlich auf die Scenic Road durch den Park.
Deshalb möchte ich hier einige Punkte des Parks näher vorstellen:
Hidden Valley:
Wer in den Park durch den Westeingang fährt erreicht schon bald die Hidden Valley Rest Area. Hier (Achtung: Nicht verwechseln mit dem Hidden Valley Campground) liegt der Trailhead für die ca. 1 Meile lange Wanderung durch das Hidden Valley. Da größtenteils flach, ist dieser Trail relativ einfach und problemlos zu gehen. Hier findet man Kakteen und andere Pflanzen eingebettet in eine wunderschöne Landschaft aus Felsblöcken.
Barker Dam:
Unweit des Hidden Valley Campground beginnt der Barker Dam Trail. Der Trail führt auf einer Länge von 1,8 durch einen schönen Canyon bis zum Barker Dam. Dieser wurde einmal ursprünglich von Rangern erbaut. Zur richtigen Jahreszeit findet man hier einen kleinen See vor. Zur falschen sieht es allerdings so aus:
Keys View:
Wenn man nun weiter fährt zweigt eine Stichstraße ab, die zu dem auf 1.581 m gelegenen Aussichtspunkt Keys View führt. Von hier oben hat man einen hervorragenden Blick über das Coachella Valley.
Skull Rock:
Ein Felsen der von der richtigen Seite betrachtet an einen Totenschädel erinnert:
Arch Rock Trail:
Dieser wunderschöne Trail beginnt am White Tanks Campground (bei Stellplatz Nr. 9) und führt über 0,3 Meilen durch ein "Wonderland of Rocks". Es handelt sich um Granit-Formationen die dadurch entstanden, dass heißes Magma von unten in die Felsen drückte, dort abkühlte und dann von der Erosion freigelegt wurde.

Hauptattraktion ist der namensgebende Arch Rock:

Die Besucher, die nun weiter in Richtung Las Vegas wollen, werden nun in Richtung North Entrance fahren um bei Twenty Nine Palms den National Park zu verlassen. Für die übrigen bietet es sich an weiter in Richtung Südeingang des Parks zu fahren.
Cholla Cactus Garden und Ocotillo Patch:
Wer sich für Kakteen interessiert findet, hier mit dem Cholla Cactus Garden einen kleinen angelegten Lehrpfad der durch einen Garten mit Cholla Kakteen führt. Aber Achtung: Bereits bei leichter Berührung lösen sich Teile der Kakteen und die Stacheln sind Dank Widerhaken nur schwer wieder zu entfernen. Auch eine große Anzahl von Ocotillos findet man hier:
Cottonwood Oasis:
Am Cottonwood Vistor Center findet man noch einen ungewöhnlichen Anblick. Blickte man bisher abgesehen von Kakteen und Joshua Trees in erster Linie auf eine karge Felslandschaft so steht man nun auf einmal inmitten einer Palmenoase. Auch der (one way) 6km lange Lost Palm Oasis Trail beginnt hier in der Nähe. Leider haben wir diesen aus Zeitgründen nicht mehr geschafft daher kann ich nicht aus eigener Erfahrung berichten, aber diversen Berichten nach soll dieser auch sehr sehenswert sein.
Der Link zur offiziellen Seite:
National Park Service