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Reiseberichte USA

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Alt 26.08.2011, 11:56   Camden, South Carolina, September 2009 Beitrag #1
abrasdevil Mann
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Registriert seit: 21.03.2010
Beiträge: 2.006
Camden, South Carolina, September 2009

Irgendwie hab ich es verpasst meinen Reisebericht zeitnah zu scheiben. Also hier ist er zumindest ein Teil davon.

Vorwort:

Geheiratet hatte ich meine Frau 2007. Nachdem wir uns über's Internet (MySpace) 2006 kennengelernt hatten, besuchte sie mich damals (nach 3 Monaten Emails, Chats und Telefonaten) für 3 Wochen in Berlin
Ich fuhr von (damals) Baden-Württemberg mit meinem Motorrad nach Berlin und sie kam aus dem USA (ohne Motorrad) per Flieger nach Tegel.
Die 3 Wochen waren einmalig und brachten uns näher als wir dachten. Nach der darauffolgenden 8 monatigen physischen "Abstinenz"holte ich meine Liebste dann vom Flughafen Hamburg ab, da ich in der Zwischenzeit (berufsbedingt) nach Schleswig-Holstein gezogen bin.
Gehochzeitet wurde im August 2007, in Dänemark. Sehr schönes Land, weitaus weniger Bürokratie (bezüglich Hochzeit) Und es kann nicht jeder von sich behaupten, in einem Schloss geheiratet zu haben

Ich kannte meine Schwiegereltern und meine "neue" Familie, bisher nur vom Telefon oder via Skype. Nie persönlich gesehen oder irgendwas in der Richtung.

2009 kam dann die Möglichkeit unseren ersten gemeinsamen Urlaub (4 Wochen) in den USA zu verbringen.

Ich war bis dato zwar schon in einigen Ländern (Tunesien, Dänemark, Norwegen, Spanien, Tschechei, Polen, Holland, Frankreich, Österreich usw, aber hauptsächlich nur im europäischen Ausland)
Nur hatte ich weder Zeit noch Möglichkeiten (zeitlich gesehen) mal über den Teich zu hopsen um zu sehen wie das Leben dort ist.

Der Abflug und die Ankunft:


September ist in Deutschland nun nicht wirklich der Monat, wo man sich gern hier aufhält, da dass Klima einem doch recht oft mehrere Striche durch irgendwelche Rechnungen macht. Meist mehr als einem Lieb ist.
Also Reise buchen, 4 September - 4 Oktober. Abflug Hamburg - Ankuft Charlotte

Die Information, das "der Deutsche" mit der mittlerweile "vermissten" Tochter/Schwester/Cousine nach Amerika kommt, verbreitete sich dort wie ein Lauffeuer.

Der Flug war nicht so spannend, wie ich gedacht hatte. Aber ok, ein Flugzeug ist halt auch nur ein übergrosses Massentransportmittel.
Abheben in Hamburg. Man schaut aus dem Fenster und sieht alles sehr schnell, sehr klein werden. Dann fällt die Sicht auf Wasser (viel Wasser), eine Wolkendecke, die sich unübersehbar zwischen das Wasser und die Scheibe, aus der man aus dem Flugzeug schaut, schiebt,
Dann wieder Wasser und Eis, Schnee, noch mehr Eis (???). Woher kommt das verdammte Eis? Ich wollte doch ins warme. Ok, ein Blick auf die Flugrute zeigte, das wir uns über Grönland, Neufundland und den Labrador Inseln befanden.
Meine Frau sagte mir dann. Hey, we pass Alaska now. Alaska? Gut, dann sind wir ja schonmal in die richtige Richtung geflogen, denk ich mir so.
Dann kam doch irgendwann wieder "grün" ins Blickfeld und meine Hoffnung auf einen schneefreien Urlaub wurde doch nicht zerstört.
Irgendwann fiel mir dann sowas grosses, flüssiges, sich durch Wohngebiete fressendes Bächlein auf. Von weit oben, sehr gut erkennbar.
Da wir ja einen Umstieg in Newark hatten, kam ich auch in den Genuss, dieses "Bächlein" auch (immernoch von Oben) aus näherer Entfernung zu betrachten.
Ist schon ein schönes Bild, den Hudson von oben zu sehen und irgendwo im "Anschluss" die Häuser, welche zu New York City gehören.

Umsteigen in Newark (New Jersey) (wo ich bis dato immer dachte, es gehört noch zu New York, aber man lernt ja nie aus.
Meine Frau wusste nicht sofort wo wir hin müssen um den Flug nach Charlotte zu bekommen. Ok, ein 1.47 kleiner Hobbit wird oftmals übersehen. Also schaute ich mich um. Sah einige Security Mennekens rumlaufen und steuerte geradewegs auf solche zu.
Excuse me sir, can you tell me please which gate the flight to Charlotte has its departure? (man war ich stolz auf mich, das ich den Satz in einem rausgebracht hatte)
Die Antwort kam promt "Sure, see the big signs everywhere here? There its written. Just go this direction and you will see it right infront of you".
Meine Frau schaute mich nur ungläubig an und meinte zu dem Herren irgendwas wegen ich nutze jede Gelegenheit um Englisch zu reden.
Die Herren erwiderten irgendwas, was ich dann nicht mehr so mitbekommen hab, da ich schon halb auf dem Weg war und den Hobbit hab reden lassen.
War ja alles neu, interessant und aufregend

Ok, irgendwann sind wir dann auch in Charlotte gelandet. Und die erste Sache, die meine Frau noch vor verlassen des Airports raushaut war.
She: "Honey, be careful with breathing here, ok?"
Me: "why?, dont you breath air here?"
She: "Very funny! No, its more the humidity Im worried about, since you are not used to it"
Me: "Ever worked in a kitchen in the middle of summer, standing on the stove?"
She: "No, why?"
Me: "I think its pretty much similar. But I will tell you when I drop dead, ok?"
She: "Ass"

So schlimm wie sie meinte, das es für mich werden könnte, war es irgendwie nicht. Obwohl es doch 35°C im Schatten waren, aber ich hab nichmal angefangen zu schwitzen.
Alles gut
Dann rief sie irgendwen an MÜNZTELEFON hallo??.. sowas hab ich ja schon seit Jahren nicht mehr in Deutschland gesehen. Aber wow, es gibt sie doch noch
Es stellte sich heraus, das ihre Schwester und ihr Bruder uns abholten.
Ok, wir warteten ausserhalb des Flughafens, als irgendwann ein grosser SUV (schwarz, abgedunkelte Scheiben) direkt neben meiner Frau eine "Vollbremsung" hinlegte und die Beifahrertür aufgestossen wurde.
Ich stand etwas Abseits, da ich gerad am rauchen war.
Es sprang eine (ziemlich gut aussehende) Frau aus dem Auto und fiel meiner Frau um den Hals. Ok, dachte ich. Begrüssungsritual auf amerikanisch.
Dann ging die Fahrertür auf und ein RIESE stapfte auf mich zu. Tiefe Stimme und über 2.10 gross. *schluck* Ok, er war fast so breit wie hoch und KEIN Fett.
Ich bin zwar auch 1.80 aber ich kam mir in dem Moment wohl gerad wie 1.10 vor.
Es war der Bruder. *puhh*

Nach der Begrüssung ging es dann ins ca 1-1,5 Stunden entfernte Camden. Eine kleine beschauliche Stadt die ihre Reize hat.
County Limit, City Limit, Dont litter, Strafandrohungen bis $1000 und Gefängnis und diverse andere Schilder, zierten die Strassenränder. Die Landschaft ist einmalig.
Und die Trucks.. OMG, Ich liebe die Dinger.
Die Fragerei find im Auto an,
Erste Frage meiner Schwägerin "Ya'll speak English in Germany?" o_O Sie war wohl erstaunt das ich nicht so einen "typisch" deutschen Akzent hatte, wie sie dachte.
Aber nun gut, sie verstand mich, und wenn sie sich mit dem sprechen Mühe gab (ihren Southern Slang mal runter zu schrauben) dann verstand ich sie auch problemlos

Der Urlaub:

Wir wurden ja netterweise nicht erst zu unserem "Domizil" chauffiert, NEIN!
Es kam, was ich mir schon dachte. Eine Vorstellungsrunde in der Familie. Zielstrebig wurden wir zum Haus meiner Schwägerin gebracht, wo irgendwie schon um die 7 Leute gespannt warteten.
Ich traute mich erst gar nicht aus dem Auto auszusteigen. Aber irgendwann musste ich ja dennoch raus.
Es wurde ein sehr gemütlicher Abend. Essen im Kreis der Familie (nur der engste Kreis)
Mutter, Vater, Schwester (plus Mann und 2 Kinder), Bruder und meine Frau mit mir.
Es war irgendwie ein "beschnuppern" und "beurteilen" weil ja meine Frau ihr Leben "aufgegeben" hatte um zu mir nach Deutschland zu gehen.
Und alle wollten wissen, wie und wer denn der Mann ist, der die Tochter/Schwester "entführt" hatte.

Alles in Allem wurde ich sehr herzlich aufgenommen und war von Anfang an ein "vollwertiges" Mitglied der Familie.

Irgendwann gegen Mitternacht kamen wir dann doch in unser eigenes Haus (ja wirklich, das eigene Haus, ok, mehr das meiner Frau, aber nix gemietetes oder sowas)
Auspacken war nicht mehr. Der Zeitunterschied und die lange Reise taten alles, was möglich war, um uns recht schnell in der Waagerechten zu sehen.

Am nächsten Morgen wachte ich irgendwie schon gegen 6am auf, meine Frau schlief noch.
Ich zog mich an, machte einen "Rundgang" durchs Haus und stellte fest, es war KEIN Cappuccino da. Verdammt.
Dann fuhr ein Auto aufs Grundstück.. ähm. moment mal, Fremdes Auto? um 6:30am (morgens)? Mir war nicht gut.
Mein Schwiegervater.. oh man.. naja, er sah mich auf der Terrasse sitzen und fragte, ob ich denn schon gefrühstückt habe.
NEIN, hab ich nicht, Abra (meine Frau) schläft noch und ich warte halt bis sie aufwacht.
Er packte mich kurzerhand ins Auto und nahm mich einfach mal mit.
"Whats with Abra?" fragte ich, "dont worry she will be ok", seine Worte.

Erster Stop, Bojangles. Bojangles? was ist das denn? Ja, ok, eine Kette wie McD, WürgerKing. Aber hey. die Sausage Bisquits are great
Zweiter Stop, Camden Builder... Baumarkt? Warum das denn? .. OK, man geht in einen Baumarkt wenn man alle Leute in der Stadt kennt, und die einen auch kennen. Um dort seinen täglichen Kaffee zu holen. Auch ne Art, wenn man sich selbst keinen Kaffee kochen will.
Dritter Stop, Lake House. Ja, mein SV hat doch tatsächlich noch ein Haus am Lake Wateree.
Shit, wo bin ich da reingeraten. Stolz zeigt er mir alles, Boot, Haus, Anleger. Stellt mich den Nachbarn vor. Und bekommt einen Anruf auf seinem Handy.
Seine Frau.. oh weh. Es klang irgendwie gar nicht gut, da man sich wohl sorgen machte, wo ich abgeblieben bin.
10:30 - meine Frau hellwach, Ich nirgends zu finden, niemand weiss wo ich sein könnte.
Mein SV ist ja bekannt dafür, das er morgens sehr früh aus'm Haus ist und sich um alles kümmert. Nur hatte niemand damit gerechnet, das er mich schon so früh morgens einsammelt und rumführt.
Nachdem das Gespräch beendet war, sagte er nur "when do females stop to worry about everything? They thought you got kidnapped."
Die Aufregung legte sich, nachdem meine Frau mich mit ihrem Daddy auf die Einfahrt kommen sah.
Einlauf von Schwiegermutter, Anschiss von Tochter (meine Frau) und das wars dann auch schon
Er scheint irgendwie schon dran gewöhnt zu sein.

Seine Aussage war nur. "Ya'll can't sleep all day long. Ya'll can sleep when ya dead"
Irgendwie einleuchtend
abrasdevil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 11:59   Camden, South Carolina, September 2009 Beitrag #2
abrasdevil Mann
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Registriert seit: 21.03.2010
Beiträge: 2.006
Essen gehen mit Familie, oder meine erste Begegnung mit "Free Refill":
Ein paar Tage später gingen wir mit Schwester, Mann und Kindern essen.
Nette Lokalität, rusikal (wenn man das so nennen kann) Ich fands gemütlich. Die Speisekarte war übersichtlich und es hingen (warum auch immer) überall Fernseher.
Da ich kein Bier trinken wollte, bestellte ich einfach nur eine Coke (gross) irgendwas mit Teriaki(?) chicken wings. Die Soße ist einfach nur genial.
Ich trank also nichts ahnend meine Coke und beobachtete das Treiben. Als eine Kellnerin plötzlich neben mir stand, mich anlächelte und mir meine Coke "wegnahm".
Ein riesiges Fragezeichen erschien über meinem Kopf und ich fragte in die Runde, was ich denn falsch gemacht habe, das man mich aus dem Lokal haben will und mir schonmal das noch zu 1/3 volle Glas wegnahm.
Gelächter machte sich breit und man sagte mir, niemand wolle mich weghaben. Die füllen nur das Getränk auf.
Hä? Auffüllen? was muss ich denn jetzt dafür zahlen?
Gegen-hä. dafür Zahlen? ne. .das ist kostenlos. Trink soviel du willst hier (alkoholfrei)
ich probierte es aus. Und tatsächlich, 4x kam die nette Glas-Diebin und füllte mein Glas immer schön brav auf.

Bezahlt wurde übrigens indem wir das Geld inclusive Tip, einfach auf dem Tisch liegen liessen.

Der Gedanke war mir nicht geheuer, Geld auf dem Tisch offen liegenlassen, wo doch so ein Haufen "fremder" umherwuselten. Aber naja, nicht meine "Regeln".

Auto fahren:

Irgendwann die nächsten Tage stand eine Cousine mit ihrer Ma vor der Tür und erbat einlass.
Ich hatte keinen Schimmer wer das ist rief meine Frau und sagte, hier ist wer, die vorgeben verwandt zu sein.
"But they have a really cool car" kam noch hinterher

Ja, hatten sie auch. Ford Mustang 1997er Bj. glaub ich(leider Automatik), knallrot und oh man.. einfach zum verlieben (das Auto, denn die Cousine und ich waren ja schon vergeben)
Kurzerhand fragte ich kackfrech, ob ich mal ne Runde drehen kann.
Ich bekam den Schlüssel in die Hand gedrückt, die Cousine nahm auf dem Beifahrersitz platz und ab gings
Heckantrieb, Automatik. und prompt einmal (noch im Vorgarten) abgewürgt.
Gut, dann halt langsamer. Quer durch Camden, in irgendein Waldstück auf Sandstrassen und schön für ca 2 Stunden die Fahrt genossen.
Man sah mir irgendwie an, das ich die Fahrt mehr als liebte, da ich gar nicht mehr aussteigen wollte


Receiption Party / Family Reunion / belated Wedding Party:

Ein paar Tage später teilte man uns mit, das wir uns für den Abend nichts vornehmen sollten, da schon etwas geplant sei.
Wir sollen uns "gut" anziehen und viel gute Laune mitbringen, hiess es.
Kein Thema, meinen Anzug hatte ich ja mit (man will ja einen guten Eindruck hinterlassen)
Die Fahrt ging per "abholservice" (familiär) zu einem grossen Haus (Proctor Hall) eigens gemietet für den Anlass.
Wir stiegen aus und wurden, nichts ahnend, von noch mehr Verwandten, Bekannten und Freunden der Familie begrüsst.
Alles in allem irgendwas bei 60 Leute.
Ein Raum mit einem Buffett, einer Bar und einem Tisch, wo irgendwie jeder Gast eine Karte mit Glückwünschen und Geld hingelegt hatte.
Ich wusste nicht wirklich was das soll, bis meine Schwiegermutter mich aufklärte und es eine Feier nachträglich zu unserer Hochzeit ist.
Ok, auch nicht der schlechteste Weg, denke ich.
Die Feier ging bis irgendwann in die Morgenstunden und ich wachte dann irgendwann gegen 8am wieder "zu Hause" auf.
Die ganzen Umschläge auf dem Tisch im Wohnzimmer inclusive der Hochzeitstorte (die keiner sich traute anzuschneiden) im Kühlschrank, der mal so erwähnt, durchaus die Ausmaße hatte, das meine Frau sich darin bequem aufrecht hinstellen konnte und eventuell noch Tango tanzen.

Als ich mir im Garten die Sonne auf dem, mitlerweile eh schon braunen, Pelz scheinen liess, kam ein paar Stunden später meine Frau raus und sagte ich solle mal schätzen, was die Gesamtsumme der Umschläge ist.
Ich sagte irgendwas bei .. keine Ahnung. $100? Sie sagte, nein. Es sind so knapp $2.000. Mir fielen fast die Augen ausm Gesicht und meine Kinnlade muss wohl beinahe einen Graben ins Gras gerissen haben.

Sowas hätte ich nie im Leben gedacht, geschweige denn erwartet.

Myrtle Beach:

Eines Tages stand die Frage im Raum ob wir nicht alle gemeinsam zum Strand wollten.
Ein Haus wurde gemietet (für ein verlängertes Wochenende) Und auf ging die Fahrt.
Ich durfte fahren. (Nissan Maxima, Automatik) Cruise control an und schön über die Strassen rollen.
Einfach nur ein schönes Gefühl.

Nach ca 1.5 Stunden waren wir dann auch schon in Myrtle Beach und nach einer weiteren Stunde "suchen" kamen wir auch in "Cherry Grove" an.
Minigolf-Anlagen, Spielecenter, Freizeitpark-Einrichtungen und diverse, sehr viele gastronomische Einrichtungen zierten die Strassen.
Ok, die geraume Überzahl an Shops nicht zu vergessen.
Ich rieche das Meer, salzig, frisch und sehr angenehm. Und unsere Unterkunft war nichtmal 100m vom Strand entfernt.
Natürlich gehörte das Haus, was wir mieteten, auch einem Freund meines Schwiegervaters (wie sollte es auch anders sein)
Er schien wirklich alles und jeden zu kennen.
Minigolf in Meer-nähe, Hai-suche am Pier, Nascar-racing und klettern, war, was wir ausser Strand und baden noch so unternahmen.
Also in Bezug auf Racing-Tracks können sich die Parks in Europa (meiner Meinung nach) so einiges abschauen.
Ein kompletter Komplex nur für Go-cart und Nascar, irgendwo in North Myrtle Beach
Go-cart hab ich gewonnen, auch wenn man meinte, ich könne es nicht fahren
Nascar per Videoleinwand hab ich vorher noch nie mitgemacht. Und irgendwie scheint ein Speedfreak in mir zu stecken. Denn mein Schwager meinte vorher noch, "you won't beat me in that"
Dumm nur, das ich ihn dann doch hinter mir gelassen hab.
Er will bis heut seine Revange haben

Auf dem Rückweg von Murtle Beach gabs dann für meine Frau und mich noch einen Abstecher in "Brookgreen Gardens"
Einfach riesig das Gelände und sehr schön.
Nach einem halben Tag in Brookgreen Gardens, ging es dann weiter richtung Charleston.
Was für eine Stadt. Nur wollte sich meine Frau nicht so sehr lange dort aufhalten.
"we will come back later honey. lets just go home"
Ok, gesagt getan. Heimwärts!

Darten unter schwierigen Umständen:

Ein paar Tage später kam ein Freund (Harley) auf die Idee, mich mit in eine Bar zu nehmen. Um mir mal das "Nachtleben" zu zeigen.
Sehr viel hab ich davon nicht wirklich mitbekommen, da er meinte, mir irgendso n Zeugs namens "Goldschlager" zu servieren.
kleine Shots mit Zimtgeschmack, dazu "amerikanisches" Bier was mir den rest gab.
Das Bier ist ja so oder so eine reine Geschmackssache (und das amerikanische ist nicht mein Geschmack) nur das dann noch mit diversen Shots gemeinsam in den Magen fliessen lassen, war keine Gute Idee.
Ich wolllte mich auch nicht weiter (lauter) in einer Bar voller "Rednecks" über deren Bierkünste "auslassen", da dies warscheinlich zu einem sehr schnellen und unschönen Ende meinerseits geführt hatte.
Dummerweise war ich ja der einzige Ausländer in der Bar
Aber darten ging auch unter dem Einfluss der "wie bringe ich anderen Menschen unwohlsein bei"-Mixtur, die mir verabreicht wurde.
Mir wurde am nächsten Tag (während ich im Bett lag und um jeden Preis, meinen Kopf nicht zu bewegen versuchte) mitgeteilt, das ich das Darten dennoch gewonnen hätte.

Irgendwann bekomm ich auch meine Revange in der Hinsicht, dann ohne den Einfluss solcher fiesen Mixturen und mit meinen eigenen Pfeilen.


Ich könnte noch ewig weiterschreiben, doch erstens ist der Urlaub schon fast 2 Jahre her und zweitens würde ich dann warscheinlich wegen Spam, verwarnt werden

Der nächste Bericht wird warscheinlich dann kommen, wenn der Umzug in die USA im Gange oder absolviert ist.
abrasdevil ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 15:21   Camden, South Carolina, September 2009 Beitrag #3
Richi87
Newbie
 
Registriert seit: 11.10.2009
Beiträge: 24
Cooler Bericht vor allem weil wie du das beschreibst kann ich das genau mit meinem Onkel und Tante in USA identifizieren das früh aufstehen herum zeigen von seinen Schätzen (Mustang, Harley, Womo usw) Kaffe holen ich glaub das da fast jede Familie in USA so ist XD. Wenn ich kurz was dazu anhengen darf das erste mal Bier kaufen war bei mir auch sehr lustig XD da ich nur den Österreichischen Führerschein hatte und die das Datum net anerkennen wollte XD.
Bitte noch mehr Bericht
Richi87 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2011, 17:07   Camden, South Carolina, September 2009 Beitrag #4
geoduck
Ehrenmitglied
 
Benutzerbild von geoduck
 
Registriert seit: 06.09.2007
Beiträge: 8.836
Danke fuer den Bericht. Da werden bei mir Erinnerungen wach als ich in die USA ging und meine Schwiegereltern und den Rest der FAmilie kennenlernte, die ich vorher auch nicht gekannt hatte. Ich wurde auch sehr, sehr herzlich aufgenommen und sofort wie ein Familienmitglied behandelt.
geoduck ist offline   Mit Zitat antworten
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