Hallo zusammen.
Wenn´s euch interessiert schreib ich mal einen kurzen Reisebericht über unseren letzten
USA-Urlaub.
Grundsätzlich ist anzumerken, das dieser Urlaub von uns selbst geplant wurde und nicht wie andere USA Aufenthalte hauptsächlich vom Reisebüro. Über dieses haben wir die Flüge gebucht sowie Hotel bei Ankunft für zwei Tage und Hotel bei Abreise für den letzten Abend. Weiter noch den Mietwagen für die ganze Urlaubszeit.
Ansonsten wurde die erste Woche offengehalten um an der Küste entlangzutingeln ohne bestimmtes Ziel. Wir wollten unsere Unterkünfte neu suchen und dann einfach weiterziehen. -ohne Zwang, ohne Hast-
Natürlich hab ich vorab schon gegoogelt was man unternehmen kann, wo Outlets sind u. was den Kids gefallen könnte. Für die zweite Woche habe ich in Gloucester ein wunderschönes Hotel am Meer gebucht.
Wir, meine Frau, meine zwei Jungs, 9+13 und der Dad (ich) sind am Samstag, 11.06. Richtung Boston geflogen. Angekommen am gleichen Tag in der Früh gings zum Taj Boston auf dem Baconhill. Samstag u. Sonntag sind wir durch diese schöne Stadt gelaufen, sind mit den Duckmobilen eine Runde gefahren u. geschwommen und haben uns auf unseren Mietwagen gefreut.
Dieser wurde dann am Montag in Empfang genommen um festzustellen das die Amis mal wieder das gebuchte Navi vergeben hatten. Aber was solls, vor dem Handy- und Navizeitalter bin ich auch gut durchs Leben gekommen, warum nicht auch jetzt.
Erste Station war Plymouth. Motel an der Uferpromenade gesucht und dann einfach losgelaufen. Meerluft schnuppern, Schiffe angucken (für uns Landeier echt was neues), bischen in den örtlichen Läden umsehen.
Abends sind wir in ein Restaurant gegangen um den ersten Lobster geniesen zu können. Zu meiner Verwunderung hat mein Großer auch einen bestellt.
Am nächsten Morgen wurde die Mayflower 2 inspiziert. Richtig schön, interessant und neu war so ein alter Kan für uns.
Weiter ging es dann am Dienstag nach Hyannis. Im Hyannis-Harbour in ein Zimmer genommen und wieder gechillt. Nach dem Abendessen haben wir den Baseballplatz hinter dem Hotel entdeckt. Natürlich haben wir den Abend -und die zwei darauffolgenden Abende ebenfalls- mit Baseballschauen verbracht. Langsam hatten wir auch die Regeln einigermaßen kapiert. Tagsüber haben wir das JFK Museum besucht, sind durch die Stadt gestriffen und haben´s uns gutgehen lassen.
Am letzten Tag hier waren wir Wale watchen. Drei Stunden Bootsfahrt und eine Stunde um diese wundervolle Tiere aus nächster Näche beobachten zu dürfen. Grandios.
Nächster Halt auf Cape Cod war Provincetown.
Leider war der Aufenthalt in unserem Surfhotel nicht der Bringer. Auch beim abendlichen Bummeln sind wir auf den Trichter gekommen das Provincetown ein Eldorado für gleichgeschlechtliche Paare ist.
Wären unsere Jungs nicht dabeigewesen, so wäre der Aufenthalt bestimmt länger ausgefallen. Als jedoch mein kleiner zum erstenmal Transfestikünstler gesehen hat verstand er die kleine Welt nicht mehr. Da haben wir uns entschlossen weiterzufahren.
Am nächsten Morgen gings weiter runter. An Bussard bay vorbei Richtung New Bedford bis nach Fall River. Pizza abends ins Hotel bringen lassen und Spongebob auf englisch angesehen. Lustisch.
Bevor es weiterging haben wir noch die Kriegsschiffe im Hafen angesehen. Ein U-Boot, zwei Zerstörer und die Uss Massachusetts. Ein gigantisches Kriegsschiff. Nachdem wir in San Diego schon den Flugzeugträger Uss Midway zwei Jahre zuvor bestaunt hatten eben nicht unser erstes Erlebnis dieser Art, aber immer wieder faszinierend.
Auch hier eine Fußnote meinerseits: nicht faszinierend fand ich mit welcher Akribie Menschen Sachen erschaffen um anderen Menschen damit schaden zu können.
Ok, nächster Halt war dann ein Doubletreehotel irgendwo an der 495.
Nächster Morgen, gut gefrühstückt -ham and swiss- Lieblingssandwich von Alex, unserem kleinen. Dann weiterfahrt nach Gloucester um das gebuchte Zimmer im Hotel Atlantis Oceanfront inn zu beziehen. Volltreffer. Allen hat es gefallen. Also, Ortschaft erkunden und abendessen im örtlichen Hafenrestaurant. An den Wänden hingen Bilder von den Krabbenfischern die immer im auf D-max kommen, sowie von George Clooney als der Film "der Sturm" hier in Gloster gedrecht wurde.
Inzwischen war Dienstag und absolut super Wetter. Am Strand neben dem Hotel haben wir uns in der Sonne geaalt -oder auch gelobstert-.
Nachmittags sind wir aufgebrochen um nach Boston in den Fenway-Park zu gehen. Es stand das Spiel Red Sox vs. San Diego Padres an. Vier Stunden Baseball vom feinsten. Und ein Standion das so voll war wie seit 1945 nicht mehr. So stand es wenigstens an der Anzeigetafel.
Es standen drei weitere Tage in Gloster an die bei mässigem Wetter im Kino, in Malls und auf einer weiteren Walewatch tour verbracht wurden bei der allerdings kein einziger Wal rauskommen wollte. Schade, aber was will man machen. Aber vier Stunden im Nebel auf hoher See rumzufahren war auch eine neue Erfahrung.
So, Freitag abend sind wir nach Boston zurückgefahren, haben den Mietwagen mit 1000 meilen mehr auf dem Tacho zurückgebracht und sind ins Hotel getaxelt. Diesmal das Holiday Inn on Bacon Hill.
Wir wollten abendessen gehen als wir auf einem größeren Platz in der Stadt ein Sparerib-Wettkokeln entdeckten. Genial hats gemundet. Am besten waren die Spareribbrater aus Texas.
Am letzten Tag haben wir noch das Museum of Science besucht. Dann ab zum Flughafen und wieder heimfliegen nach München.
So, ich hoffen euch nicht gelangweilt zu haben sofern ihr bis hier gelesen habt.
Thomas