Also, hallo erstmal.
Zu deinen Fragen habe ich evtl auch was bei zu steuern.
Grundsätzlich halte ich das Alter der Mädels (bzw deiner Jüngeren) für nicht optimal für einen solchen Schritt, da sie dann irgendwie mittendrin steckt in der Schullaufbahn. Und ein einfacher Wiedereintritt ins deutsche Gymnasium nach 3 Jahren wäre sicher nicht ganz einfach.
Folgende Gedanken:
Informiere dich, ob es eine deutsche Schule in der Nähe gibt. Davon gibt es nur extrem wenige in USA, und irgendwie habe ich in Erinnerung, daß es in LA keine solche gibt (in Chicago z.B. auch nicht).
Oder aber: eine Schule im Public School System, die ein IB (International Baccalaureate) anbietet. Damit wäre die Jüngere dann gerüstet, um in Deutschland auf einer entsprechend ausgerichteten Internationalen Schule weiter zu machen, und mit IB abzuschließen.
Alternative: sucht einen deutschsprachigen Lehrer in der Nähe wo ihr wohnen würdet, mit dem die Kids dann jeden Samstags deutschen Unterricht machen können. Evtl zahlt die Firma so etwas??
Fußball ist hier für die Mädels wie im Schlaraffenland. Mädchen- bzw. Frauenfußball ist hier (auch in California) sehr populär und wird sehr professionell gespielt.
Auf folgender Seite kannst du dich mal nach der Clublandschaft in USA orientieren. Das sind sogenannte "travelling clubs". Meine Tochter spielt übrigens bei Eclipse.
http://www.usyouthsoccer.org/news/st...?story_id=4811
Versicherungen würde ich weiterlaufen lassen, aber das kommt auf den Einzelfall an. Erstens ist man auch gelegentlich mal in D, und da braucht man auch einen Schutz. Zweitens ist eine klassische Haftpflichtversicherung in USA kaum zu kriegen, bzw kostet als sog. Umbrella Policy ziemlich viel mehr. Krankenversicherung falls privat auf jeden Fall als Anwartschaft weiter laufen lassen. Hausratversicherung kommt darauf an, ob ihr ein Haus/Wohnung als Eigentum zurück lasst, bzw ihr Hausrat in D lagert oder unterbringt.
Wie die Leute auf dich reagieren, kommt in erster Linie auf dich an. Grundsätzlich würde ich sagen: eher offen in der Gegend.
Man kann versuchen, in einer möglichst gehobenen Gegend zu wohnen, dort haben dann oft die Amerikaner auch Erfahrungen aus Auslandsaufenthalten. Für mich war es echt überraschend, wie viele von den Bekannten bzw. anderen Eltern in der Schule schon in Italien, Frankreich, England, Deutschland, Australien, ... gelebt haben.
Die geschilderten Vertragsbedingungen hören sich ganz vernünftig an.
Wenn du als Führungskraft herüber kommst, dann kann man mit einem L1-A Visum eine relativ starke Position aufbauen, wenn man später evtl bleiben möchte und eine Greencard braucht.
Es wäre nicht das erste mal, daß jemand für "erstmal 3 Jahre" kommt, dann nochmal 2 Jahre verlängert, und schließlich ganz hier bleibt. Man kommt schnell auf den Geschmack.
Ein Wort zur Vorsicht: man sollte sich so einen Schritt gut überlegen, wenn es sich ausschließlich um einen Career Move handelt. Nach dem Motto: USA fehlt mir noch im Lebenslauf, danach komme ich dann in D ganz groß raus.
Habe schon mehrere Leute mit solcher Motivation hier persönlich (und auch beruflich) scheitern gesehen.
Du bist auf jeden Fall im richtigen Forum gelandet.