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Leben und Arbeiten in den USA

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Alt 02.11.2010, 16:21   Bald US-Bürger Beitrag #1
MalcomZed
Newbie
 
Benutzerbild von MalcomZed
 
Registriert seit: 02.11.2010
Beiträge: 27
Bald US-Bürger

Hi Leute,

hab auch schon in letzter Zeit desöfteren hier vorbei geschaut und mich nun entschlossen mich auch zu registrieren, da es bei mir jetzt in nächster Zeit etwas konkreter wird.

Aber erstmal zu mir:
Ich bin 26 Jahre alt und habe im März diesen Jahres meinen Betriebswirten gemacht. Vor kurzem habe ich ein Jobangebot gekriegt in die USA - nach Cleveland - zu gehen.

Das Jobangebot ist reizvoll und Cleveland habe ich mir während meines Urlaubs auch schon angeguckt. Ein nettes Städtchen, nicht zu groß und nicht zu klein. Bin aber immer noch am überlegen, ob man diesen Schritt wirklich wagen sollte.

Hab ein paar Fragen und ich denke ich bin hier an der richtigen Adresse.
- Was spricht für bzw. gegen USA?
- Gibt es Pro&Contras für bzw. gegen Cleveland, Ohio?
-- Habt ihr da Erfahrung? Hab nämlich hier im Forum schon was ganz negatives gelesen.
- Habt ihr Tipps zum "Auswandern"?
-- Was sollte ich beachten?

Danke schon mal

Gruß
MalcomZed ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 16:52   Bald US-Bürger Beitrag #2
MiBo
Ehrenmitglied
 
Benutzerbild von MiBo
 
Registriert seit: 27.09.2009
Beiträge: 2.008
US-Buerger bist Du deswegen noch nicht

Aber erst einmal hallo!

Wirst Du ueber einen Deutschen Arbeitgeber in die Staaten versetzt oder moechte man dich drueben "so" haben? Wenn ja, solltest Du zu allererst abklaeren, mit welchem Visum das geschehen soll. Der Arbeitgeber muss nachweisen koennen, dass er fuer diese Stelle keinen Amerikaner gefunden hat.

So einfach mal jemanden aus Deutschland oder co. einstellen geht naemlich leider nicht.
MiBo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 17:04   Bald US-Bürger Beitrag #3
karin_brenig Frau
Ehrenmitglied
 
Benutzerbild von karin_brenig
 
Registriert seit: 06.06.2005
Ort: Fort Wayne, IN, USA
Beiträge: 2.326
also, nähmen wir mal an, Du hättest tatsächlich ein Visum zum Leben/Arbeiten in USA - was mir für den 'gerade eben fertigen Betriebswirt' etwas unwahrscheinlich klingt - dann mußt Du die Grundsatzfrage immer noch für Dich selbst beantworten.

Für und gegen die USA sprechen jede Menge Dinge.
Alles mehr oder weniger subjektive Argumente.
Hängt alles davon ab, was Dir persönlich wichtig ist.

Erzähl doch mal ein wenig mehr.
Warum schaust Du überhaupt nach Arbeit in USA ?
Wieso glaubst Du, daß es Dir in USA gefallen könnte ?
Was für Zweifel hast Du denn ?
Bei wem und als was sollst Du denn in USA arbeiten ?
Wie kommst Du auf Cleveland, OH ?
karin_brenig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 17:39   Bald US-Bürger Beitrag #4
MalcomZed
Newbie
 
Benutzerbild von MalcomZed
 
Registriert seit: 02.11.2010
Beiträge: 27
Naja, 'Bald US-Bürger' ist auch etwas ironisch gemeint.

Ich werde, wenn ich die Stelle annehme, von einem deutschen Arbeitgeber versetzt. Die Modalitäten sind soweit geklärt, dass für die jetzige Position die dort gesucht kein Amerikaner auf kurze Sicht verfügbar wäre, daher ist das schon mal nicht das Problem.
Das Visum ist soweit ich weiß 'E2'.

Zu Karins Fragen Bombardement.

Vielleicht hätte ich noch erwähnen sollen, dass ich nicht ein Student bin, der 'gerade eben fertig geworden ist', sondern das Studium Berufsbegleitend gemacht habe und bereits über 8 Jahre Berufserfahrung verfüge.

Das viele Dinge subjektiv geklärt werden müssen, ist mir klar. Das habe ich soweit geklärt, was mir auch schon nicht leicht fiel. Ich wollte daher mal ein paar objektive Dinge hören, mehr in Bezug auf USA und Cleveland.
Ein Kumpel von mir wohnt in den USA und der ist - bis auf ein paar Ausnahmen - begeistert.

USA hab ich gar nicht mal speziell gesucht, aber ins Ausland zu gehen war mir eigentlich immer recht wichtig und denke die USA ist nicht das schlechteste Land dafür.

Zweifel bestehen halt nur, wie oben schon erwähnt durch subjektive Dinge, wie Freundin hier, Familie, Freunde und halt das Leben was man sich aufgebaut hat.

Der Job ist in der Logistikbranche, worin ich auch die berufliche Erfahrung habe.

Tja und Cleveland ist nicht mein Wunschort, aber da sitzt nun mal die einzige Filiale der Firma, also habe ich da wenig Auswahlmöglichkeit.

Danke für die schon gegebenen und noch weiteren Beiträge
MalcomZed ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 18:20   Bald US-Bürger Beitrag #5
Stern Frau
Amerikaner
 
Registriert seit: 28.06.2008
Ort: TN
Beiträge: 1.168
E2 ist doch ein Investorenvisum? Wolltest du ca. $100000 investieren? Ich wuerde nochmal mit dem Arbeitgeber abklaeren, welches Visum er fuer dich zu beantragen gedenkt.
Stern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 18:23   Bald US-Bürger Beitrag #6
Mela
Gouverneur
 
Benutzerbild von Mela
 
Registriert seit: 01.11.2007
Beiträge: 1.556
E2 geht auch, wenn eine deutsche Firma einen an einen US-Standort versetzt ;-)
Mela ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 18:27   Bald US-Bürger Beitrag #7
Stern Frau
Amerikaner
 
Registriert seit: 28.06.2008
Ort: TN
Beiträge: 1.168
Zitat:
Zitat von Mela Beitrag anzeigen
E2 geht auch, wenn eine deutsche Firma einen an einen US-Standort versetzt ;-)
Danke fuer die Info! Ist nicht meine Staerke.
Stern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2010, 19:37   Bald US-Bürger Beitrag #8
karin_brenig Frau
Ehrenmitglied
 
Benutzerbild von karin_brenig
 
Registriert seit: 06.06.2005
Ort: Fort Wayne, IN, USA
Beiträge: 2.326
OK - objektive Dinge.....

Deutschland hat 231 Einwohner pro km², in Ohio sind es 98 Einwohner pro km².
Die augenfälligsten Unterschiede ergeben sich allein schon daraus:
Immobilien sind billiger, man hat das subjektive Gefühl von 'reichlich Platz', die Menschen freuen sich mehr andere Menschen zu sehen.
Strassenverkehr ist vielleicht weniger hektisch, weil es keine Parkplatzprobleme gibt - oder vielleicht dichter, weil der Individualverkehr in USA wichtiger ist und öffentlicher Nahverkehr praktisch selten existiert.

In Deutschland sprechen die meisten Menschen mindestens zwei, viele auch drei oder mehr Sprachen - auch öffentlich und in größeren Gruppen.
In den USA spricht man mehrheitlich ausschließlich Englisch, und selbst privat daheim nur dann irgendeine andere Sprache, wenn alle Anwesenden diese verstehen.

Essen in USA ist ganz anders als in D, obwohl es oberflächlich betrachtet die gleichen Produkte gibt.
Packungen sind größer in den USA, Portionen auch. Käse ist sehr teuer, Fleisch dagegen überraschend billig. Nach einfachen, naturbelassenen Lebensmitteln muß man suchen, 'Packerl-Futter' gibt's dafür in unüberschaubarer Vielfalt an Marken/Sorten.
Viele Artikel des alltäglichen Bedarfs sind gewöhnungsbedürftig (z.B. Toilettenpapier oder Zahnpasta).
Manches hätte ich sehr gerne auch in D verfügbar gehabt (z.B. billige Vitamine/Nahrungsergänzungen oder Neosporin).

Alle Fernsehsendungen in USA werden alle 5-10 Minuten durch Werbung unterbrochen. Lokale Sender kann man mit digitaler Zimmerantenne in HD Qualität völlig kostenlos empfangen.

Im Umgang mit Alkohol und nackter Haut muß man sich, besonders als Europäer, in USA ungewohnt stark zurückhalten.
karin_brenig ist offline   Mit Zitat antworten
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