slowdown fragt: wie habt ihr's gemacht?
Zufällig einen Job in NYC gefunden. Wollte eigentlich in den Westen, aber wenn man schon mal in Manhattan leben kann, dachte ich mir, dann macht man das mal für so 2-3 Jahre. Inzwischen sind's 6

Im Einzelnen:
Vor der Ausreise: recht aufgeregt, kannte NYC zwar schon, aber meine Frau war noch nie hier gewesen.
1. Woche: nur nach Luft geschnappt angesichts der wahnsinnig hohen Preise
2. Woche: Kopf geschüttelt über die Arbeitsqualität bei der Renovierung unseres townhouses (das eigentlich zum Einzug fertig gewesen sein sollte)
3. Woche: endlich im neuen Heim. Fasziniert von der Stadt
1. Halbjahr: Sehr zu Hause gefühlt, New Yorker für sehr komische Leute gehalten (gehetzt, ohne jeden Realitätssinn für die Welt außerhalb New Yorks)
1. Jahr: schon fast New Yorker geworden (Kennzeichen: man weiß wo es Starbucks gibt)
2. Jahr New Yorker geworden (Kennzeichen: Starbucks Kaffee immer in der Hand wenn unterwegs)
3. Jahr: "Gibt es ein Leben außerhalb von New York?" (Kennzeichen: man wundert sich nicht mehr, wenn einem Leute entgegen kommen, die mit sich selbst sprechen, während sie eine Starbucks Tasse in der Hand haben, denn man weiß daß sie ein headset an ihrem cellphone haben)
4. Jahr bis 6. Jahr: leben wir in New York? Tatsächlich, hab ich schon gar nicht mehr dran gedacht. Tut das nicht jeder?

PS: Dein nickname ist genau das Anti-New York Motto