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Reiseberichte USA

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Alt 30.10.2011, 10:11   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #17
greta73 Frau
AAA Club Member
 
Benutzerbild von greta73
 
Registriert seit: 07.08.2010
Beiträge: 1.069
Bilder: 182
Zitat:
Zitat von larac80 Beitrag anzeigen
Oh mein Gott, Dein Reisebericht hat angefangen und ich habs verpasst
Spring gleich auf und quetsch mich noch rein, hey Jungs und Mädels macht Platz, jetzt komme ich

Sylvia, ich freue mich so sehr für Dich das Du diese Krankheit im Griff hast. Ich kann Dich sehr gut verstehen und habe selbst einen geliebten Menschen an Depressionen verloren und ein Mensch der mir sehr nahe steht leidet auch daran. Versuche nie zu vergessen wie schön das Leben sein kann und das es Für jeden dieser Momente lohnt zu kämpfen!
Ich finde es sehr mutig von Dir dich hier zu öffnen und bewundere Deinen Willen und Deine Stärke, ich weiss es ist nicht leicht aus diesem schwarzen Loch wieder raus zu kommen.

Freu mich sehr auf Deinen Bericht Sylvia, Du hast doch nicht wirklich gedacht ich lass mir das entgehen

LG Nadine

Das hast Du schön geschrieben, Nadine! So, jetzt rücken wir mal damit wir alle genügend sehen können. Gibt Himbeer-Cupcakes für alle...aber es gilt wie immer.... nicht rumsauen!!
greta73 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 10:58   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #18
Zeller Mann
AAA - Club - Member
 
Benutzerbild von Zeller
 
Registriert seit: 10.01.2011
Ort: Weinfelden Schweiz
Beiträge: 1.246
Bilder: 18
Zitat:
Zitat von greta73 Beitrag anzeigen
Das hast Du schön geschrieben, Nadine! So, jetzt rücken wir mal damit wir alle genügend sehen können. Gibt Himbeer-Cupcakes für alle...aber es gilt wie immer.... nicht rumsauen!!
Marion
wir geben uns mühe

und wir hoffen alles das Sylvia, bald weiter schreibt

LG Roland
Zeller ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 13:12   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #19
Napo Frau
AAA Club Mitglied
 
Registriert seit: 16.06.2010
Ort: Wuppertal
Beiträge: 957
Bilder: 386
Zitat:
Zitat von Photosmart5300 Beitrag anzeigen
Erster ,

schöner Einleitungstext, da muss der Bericht auch gut werden und das beste, ich bin vor Beate, Roland und Ingo da, ich halte euch aber nen Platz im Auto frei.

LG Tobias
Schüler müsste man sein, dann wären wir auch erster
Napo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 13:13   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #20
Napo Frau
AAA Club Mitglied
 
Registriert seit: 16.06.2010
Ort: Wuppertal
Beiträge: 957
Bilder: 386
Zitat:
Zitat von Zeller Beitrag anzeigen
Marion
wir geben uns mühe

und wir hoffen alles das Sylvia, bald weiter schreibt

LG Roland

Danke Roland für die Info, bin jetzt auch eingestiegen.
Napo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 13:48   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #21
Floridajenny Frau
Amerika Fan
 
Benutzerbild von Floridajenny
 
Registriert seit: 09.01.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 88
Bilder: 142
Ich will auch noch mitfahren!! Also brauche ich auch noch ein bisschen Platz. Ich spendiere auch noch ein paar Nachos
Floridajenny ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 16:32   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #22
syllie Frau
AAA-Club-Mitglied
 
Benutzerbild von syllie
 
Registriert seit: 22.10.2010
Ort: Umkreis Alzey/Worms
Beiträge: 431
Heute ist also der große Tag der Tage.
Seltsamerweise habe ich sehr gut geschlafen, obwohl ich überzeugt davon gewesen bin die ganze Nacht vor Aufregung wach zu liegen.
Es fühlt sich an wie immer und ist doch so anders.
Normalerweise liege ich an freien Tagen noch faul im Bett herum,
aber heute springe ich direkt raus.

Die Koffer sind noch offen, so dass wir die allerletzten Sachen wie Waschzeug und ähnliches noch hineintun können.
Dann endlich Koffer zu und an die Kofferwaage gehängt.
Absolut fassungslos stellen wir fest dass jeder Koffer 24 ½ Kilo wiegt obwohl nur das Allernötigste drin ist.
Also packt jeder noch das ein oder andere wieder aus und es wird noch mal gewogen – jetzt sind es bei jedem Koffer 23 ½ Kilo.
Dabei möchten wir es jetzt belassen, es wird schon gut gehen.

Die erste Fahrt führt uns gut gelaunt ins Cafè Sommer, unser Stammcafe mit den leckersten Schokobrötchen des Universums, dazu Cappucino und Rührei mit Tomaten.
Die Sonne lacht vom Himmel, es ist warm und wir können draußen sitzen.
So macht das Leben Spass.
Ina, die Bedienung strahlt uns an und sagt uns dass sie so gerne in unserem Handgepäck verschwinden würde, dort ist aber leider kein Platz mehr.

Um etwa 10.15 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Platzhirsch in der Nähe des Frankfurter Flughafens,
das ist eine große Parkgarage in der wir für die Zeit unseres Urlaubs einen Stellplatz fürs Auto reserviert haben.
Weil dies billiger kam als ein Shuttle zum Flughafen, war uns das recht.
Bernhard musste das Navi für die Adresseneingabe noch mal zurück auf Deutschland gehen, er hatte es vor lauter Ungeduld schon auf USA eingestellt.

Die 80 km Fahrt zum Flughafen verlief ohne besondere Vorkommnisse,
noch nicht mal einen Stau gab es, obwohl in Frankfurt die IAA war zu diesem Zeitpunkt.

Der Platzhirsch-Shuttle fuhr los, kaum dass das Auto geparkt war.
Somit standen wir kaum 10 Minuten später schon mit unserem Gepäck im Terminal 2.
Der Flughafen ist ja wirklich gigantisch groß,
wir gingen an den Schaltern vorbei bis wir endlich United Airlines lasen.
Eingecheckt hatten wir ja schon 24 Stunden vorher online und so steuerten wir einfach den erstbesten Schalter an und fragten freundlich ob wir hier richtig seien.
Die schick gestylte farbige Dame mit United Airlines Kostüm schaute uns kühl und arrogant an und zeigte auf ein Schild auf dem stand – only Business Class.
Ok, dann halt woanders hin, jedoch bequemte sie sich und fertigte uns als schnöde Economy-Class-Fluggäste an ihrem edlen Schalter ab.

So, nun nur noch die Koffer los werden, dafür ging es wieder an einen extra Schalter.
Der erste Koffer aufs Band – 24 ½ Kilo.
Der zweite Koffer aufs Band – 24 ½ Kilo.

Wir strahlten die nette Frau gewinnbringend an und sagten ihr dass das doch bestimmt nicht sooooo schlimm sei.
Fand sie aber doch und verlangte dass wir die Koffer jetzt sofort öffnen und einiges ins Handgepäck stopfen.
Das war jetzt aber peinlich, die Koffer waren mit Kofferband zu, es war ziemlich warm hier und hinter uns warteten ungeduldig Leute.
Also schnell jetzt – wir griffen wahllos einige Sachen und ab damit ins Handgepäck.
Dann wogen beide Koffer noch 23 ½ Kilo und die nette Dame sagte dass sie ein Auge zudrückt.
Uff, geschafft eilten wir mit unserem Handgepäck von dannen.
Jetzt hatten wir uns also extra eine Kofferwaage gekauft und die geht falsch!
Was nützt da die ganze Waage – so was Blödes.

Erstmal ein kaltes Cola trinken, aber lange konnten wir nicht sitzen bleiben weil wir einfach zu hibbelig waren.
Also los, eine Etage höher zum Sicherheitscheck.
Da von unseren identischen Flightbags meiner irgendwie verdächtiger aussah,
wurde er genau unter die Lupe genommen.
Das dauerte aber nur ein paar Minuten, dann waren wir auch da durch.

Nun saßen wir in dem Bereich wo nur die Fluggäste hinkommen.
Es war ja mein erster Flug, deshalb habe ich mich immer gefragt wie das dort wohl so ist, so schaute ich mich neugierig um und musterte die anderen Mitreisenden genauer.
Hoffentlich ist da keiner dabei, der………..aaaahhhh nicht zu Ende denken, sonst steige ich hinterher nicht ein!
Draußen sahen wir schon unseren Flieger stehen.



Dann ging es los,
es wurden Sitzreihen aufgerufen und alle sollten sich hintereinander stellen.
Das ergab ein ziemliches Chaos da die Schlange irre lang wurde bei so vielen Menschen.
Dann ging es im Gänsemarsch in den Flieger.
Wir waren ungefähr in der Mitte und ich strahlte die ganze Zeit wie ein Honigkuchenpferd.

Unsere Plätze hatten wir weit im Vorfeld reserviert, das geht bei United Airlines kostenlos.
Mit Glück bekamen wir ganz hinten eine der begehrten Zweierplätze,
so waren wir schön für uns und mussten niemanden stören wenn wir mal aufstehen möchten.

Im Vorfeld hatte ich ja schon oft gelesen dass es sehr eng im Flieger ist und immer dachte ich da voll Mitleid an meinen Mann der über 1,90m groß ist. Aber nie hätte ich gedacht dass es so ist, dass man sich seitlich in die Sitze zwängen muss und mit der Nasenspitze dann die Polster der vorderen Sitze fast berührt. Zuerst dachte ich dass ich da niemals über 11 Stunden sitzen kann,
zumal es total warm und stickig dazu war.
Aber schnell entdeckten wir dass man die Rücklehnen leicht zurück machen kann und die Frischluftdüsen auf uns richten können.
Dann war es schon etwas besser zum aushalten.

Mit kleiner Verspätung rollten wir um 14.20 Uhr auf die Landebahn.
Und dann starteten wir – puh – für eine die noch nie geflogen ist, eine aufregende Sache.
Hätte nie gedacht dass der Flieger so rüttelt.
Aber dann waren wir oben und es war schönstes Wetter.
Leider türmten sich unter uns die Wolken, so dass keine Sicht auf das Land unter uns war.

Das warme Essen war richtig lecker.
Es gab Chicken und Pasta zur Wahl.
Da fast alle Chicken wählten reichte es nicht für alle und als wir beide ganz hinten dran waren und auch die Chicken-Variante wählten, sagte uns die motzige Stewardess: „Then you have to be wait“.
Na ja, was soll ich sagen, wir warteten dann fast eine Stunde bis wir unser Essen bekamen.
Das nennt man Service bei United Airlines!


Chicken, Erbsen, Karotten, Blumenkohl mit Salat, leckerem weichem Brötchen und einem kleinen Kuchen.

Später riss die Wolkendecke auf und wir hatten freien Blick auf Grönland.



Und später auf die Rocky Mountains.....


Die Flugzeit war zwar lang, aber wir hatten eigentlich immer was zu tun.
Es gab Essen, Getränke, Filme und ab und zu dösten wir einfach ein bisschen vor uns hin.



Dann endlich kam San Francisco in Sicht.
Auf unserer Seite sah man die Oakland Bridge, auf der anderen Seite konnte man die Golden Gate Bridge sehen.


Ich konnte es kaum fassen dass ich jetzt gleich in San Francisco lande!

Geändert von syllie (30.10.2011 um 18:32 Uhr)
syllie ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 18:16   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #23
syllie Frau
AAA-Club-Mitglied
 
Benutzerbild von syllie
 
Registriert seit: 22.10.2010
Ort: Umkreis Alzey/Worms
Beiträge: 431
Flug + 1. Tag San Francisco




Das Flugzeug kam immer dichter zur Erde und wir klebten beide am Fenster und konnten es kaum glauben dass das Abenteuer jetzt beginnen soll.

Nach der Landung versuchten wir so schnell wie möglich aus dem Flieger zu kommen, da ich im Forum ja schon einiges gelesen habe wie lang die Schlangen an der Immigration sein können.
Wir also zack-zack über die Rollbänder und im Laufschritt dahin wo alle hinlaufen,
das kann ja nicht verkehrt sein.

Irgendwann nach endlosen Gängen kamen wir dann an.
Zu unserer großen Freude waren ganz viele Schalter offen und an jeder standen maximal 10 Menschen an.
Es dauerte auch nicht lange und wir waren dran.
Das ganze Programm mit Fingerabdrücken und allem was dazugehört, so aufgeregt war ich noch nie, das Herz pochte mir bis zum Hals vor Freude.
Dann noch durch den Zollschalter und dann endlich an das Kofferband.

Da nicht besonders viel los war hatten wir die Koffer in 3 Minuten und dann kam die nächste Hürde:
Wo bitte geht es zu dieser Bahn die uns zum Rental Car Service bringt?

Wir bretterten mit unseren Koffern wieder allen anderen hinterher und dann lasen wir es schon auf den Hinweisschildern.
Dann ging alles ganz schnell,
wir standen kaum da bremste die Bahn schon vor uns, die Türen gingen auf und wir zerrten unser Gepäck hinein.
Das hatten wir kaum getan, gingen die Türen zu und mit einem Affenzacken sauste die Bahn davon.
In letzter Sekunde bekamen wir noch eine Stange zum Festhalten zu fassen bevor wir mit unserem Gepäck einen großen Haufen gebildet hätten.
Nach 3 Stationen schnarrte die monotone Stimme durch den Lautsprecher:

Rental Car Service

Also raus aus der Bahn und schnell rein.
Es könnte ja sein dass uns einer das letzte tolle Auto vor der Nase wegschnappt.
Über eine „Reisschüssel“ hätte Bernhard den ganzen Urlaub lang gemeckert.
Aber – oh Wunder – bei Alamo war eine einzige Person vor uns.
Nur eine Minute und wir waren dran.
Natürlich bot man uns zusätzliche Versicherungen an,
jedoch war ich dank Forum ja schon gut vorgewarnt,
wir lehnten lässig alle „additional options“ ab und der Herr hinter dem Schalter war dann etwas pikiert, na ja auch egal.

Dann wurden wir in die heiligen Hallen – sprich: der Garage – vorgelassen.
Himmel – war das groß!
Der Alamo Mitarbeiter schaute auf unsere Reservierung und zeigte dann in eine Ecke mit………. 3 Autos?????
Was – nur ganze drei Midsize SUV in San Francisco?
Es stand da ein Hyundai (Bernhard- nöööööööö bloß nicht), ein ziemlich abgehalfterter Jeep mit vielen Kilometern ( Bernhard – der sieht ja total kacke aus) und ein weißer Ford Escape ( Bernhard – na ja, der ging ja noch).
Ich halte mich bei der Autowahl lieber raus.
Die Reifen waren ok, 20.000 Meilen hatte er runter und die Sitze innen waren voller Flecke, sah aus wie Fettflecke oder so ähnlich.
Unschlüssig standen wir einen Viertelstunde herum und blockierten schon mal den Ford Escape.
Vielleicht kommt ja noch einer aus der Waschanlage.
Weil keiner kam luden wir unsere Siebensachen ein und fuhren los.

Das Navi zeigte uns 20 Kilometer bis zu unserem Ziel – dem Columbus Motor Inn in San Francisco.

Wie fährt man eigentlich in Amerika Auto, gibt es was zu beachten?
Während wir darüber noch nachdachten und diskutierten kam auch schon eine Ampel.
Da wir in Deutschland ja bis zur Ampel heranfahren, machten wir das hier genauso und fuhren somit gemächlich über die Kreuzung die für uns ja „Rot“ zeigte bis wir direkt vor der Ampel standen.
Die anderen, die „Grün“ hatten, brausten an uns vorbei und als einer laut hupte saßen wir mit eingezogenen Köpfen im Auto.
Was haben wir denn falsch gemacht???
Heute lachen wir über diese doofe Situation und wissen es natürlich besser.

Von der Landung bis zur Übernahme vom Auto sind gerade mal 1.15 Minten vergangen, aber jetzt schien uns das Glück etwas zu verlassen.
Es ging hier in San Francisco um kurz nach 17 Uhr nur Stop and Go in die Stadt hinein.

Ich bemerkte dass meine Kamera im Kofferraum ist, so blöd, dabei wollte ich doch Fotos machen von der ersten Fahrt.

Diese ersten 20 Kilometer erforderten unsere ganze Aufmerksamkeit und es war echt nicht leicht sich hier zurecht zu finden.
Leider leitete uns das Navi durch die ganze Innenstadt.

Aber kurz nach 18 Uhr kamen wir endlich an.
Unser erstes Motel, das Columbus Motor Inn – ich war so aufgeregt dass ich am liebsten aus dem noch rollenden Auto gesprungen wäre und die letzten Meter hingerannt wäre.
Hab ich natürlich nicht gemacht.



Wir waren gespannt ob mit der Reservierung alles in Ordnung war, aber es lief reibungslos und wir bekamen das gewünschte Zimmer mit Kühlschrank im 3. Stock mit Balkon zur Columbus Avenue raus.
Das Motel strahlte alt-amerikanischen gemütlichen Charme aus und der Fahrstuhl quietschte angenehm.

Das Zimmer fanden wir sofort in Ordnung, es roch gut und war blitzsauber.
Und das Bett erst – so bequem!



Und die Aussicht vom Balkon – wir hatten herrlichen Blick auf den Coit Tower und auf Palmen!









Doch wir blieben nur ganz kurz im Zimmer um uns frisch zu machen.
Wir hatten uns vorgenommen am ersten Abend im Bubba Gump am Fishermans Wharf essen zu gehen.
Und da es in Deutschland jetzt schon fast 4 Uhr morgens war wollten wir uns nicht zu lange ausruhen um nicht sofort einzuschlafen, sondern ab dem ersten Abend nach amerikanischer Zeit ins Bett zu gehen.

Wir liefen einfach los, mittlerweile war es dunkel geworden.
Das geht hier ganz schön schnell, stellten wir fest.
Ein bisschen liefen wir kreuz und quer, bei Google Maps sah das so einfach aus!
Nach einer halben Stunde mit wahrscheinlich vielen überflüssigen Wegen hatten wir endlich den Pier 39 erreicht.






Es war nicht mehr viel los und nur noch wenige Geschäfte hatten offen.
Ein bisschen mussten wir suchen bis wir Bubba Gump fanden,
der Eingang war mit einer Rolltreppe zu erreichen,
da mussten wir erstmal drauf kommen.

Drinnen war es richtig laut und hell, jetzt merkten wir doch schon ganz schön die Müdigkeit, aber essen müssen wir ja noch was.
Mit der amerikanischen Speisekarte waren wir erstmal überfordert und die Bedienung kam bestimmt dreimal an den Tisch und wollte die Bestellung aufnehmen.

Irgendwie waren wir total abgelenkt durch das Geschehen um uns herum und wegen der lustigen Aufmachung des Lokals rund um den Film Forrest Gump.

Doch dann hatten wir endlich was ausgesucht und es war richtig, richtig lecker!







Nach dem Essen gingen wir raus und es war total kalt geworden!
Aber die obligatorischen Fotos auf der Forrest Gump Bank mussten natürlich noch sein.

Bernhard auf der Forrest Gump Bank – müde und glücklich.



Ich auf der Forrest Gump Bank – ich wollte so sitzen wie Forrest als er im Film auf den Bus gewartet hat. Später stellte ich fest dass ich dabei ziemlich doof aussehe.



Irgendwann fanden wir sogar unser Motel wieder und dann wollten wir nur noch schlafen.
Im Bett hörte ich die Geräusche von der Straße draußen und das Gebimmel der Cable Cars, vor dem Einschlafen dachte ich noch daran dass ich jetzt endlich angekommen bin und es morgen endlich richtig losgeht.
syllie ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 30.10.2011, 18:25   Auf nach Kalifornien - Go West - der 23 Tage-Traum Beitrag #24
Floridajenny Frau
Amerika Fan
 
Benutzerbild von Floridajenny
 
Registriert seit: 09.01.2011
Ort: Berlin
Beiträge: 88
Bilder: 142
Toller Start! Da habt ihr aber ganz schön viel eingepackt in euren Koffern. Ich freue mich auf deinen weiteren Bericht!
Floridajenny ist offline   Mit Zitat antworten
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