Hallo zusammen,
als Dank für all die tollen Tipps und grandiosen Reiseberichte in diesem Forum, die uns geholfen haben unseren
USA-Trip zu planen, möchten wir - mein Freund (26) und ich (25) - nun auch einen Reisebericht beisteuern.
Ich als Planungsfetischist kann gar nicht genug betonen, wie glücklich ich über die Existenz dieses Forum gewesen bin :-)
Vorweg stell ich euch unsere Reiseroute vor, die etlichen Leuten wahrscheinlich bekannt vorkommen wird:
- San Franciso Ankunft
- SF – Yosemite NP (Oakhurst)
- Yosemite NP (Mammoth Lake)
- Mammoth Lakes – Lone Pine
- Lone Pine - Death Valley – Las Vegas
- Las Vegas
- Las Vegas – Zion NP / Hurricane
- Zion NP – Bryce Canyon
- Bryce Canyon – Page/Lake Powell
- Page/Lake Powell
- Page – Monument Valley (Mexican Hat)
- Monument Valley – Grand Canyon (Williams)
- Grand Canyon (Williams) – Palm Springs
- Palm Springs (Joshua Tree N.P.)
- Palm Springs – San Diego
- San Diego
- San Diego – Los Angeles
- Los Angeles – San Luis Obispo
- San Luis Obispo – Sausalito
- Sausalito – San Francisco
- San Francisco
- Abflug nach Düsseldorf
1. Tag: 24.08.2011Düsseldorf – Amsterdam – San Francisco
Voller Vorfreude machten wir uns um 4 Uhr früh auf zum Flughafen, um endlich unsere Traumreise in die USA zu beginnen. Von Düsseldorf über Amsterdam brachte uns die KLM sicher nach San Francisco. Die große Aufregung und das tolle Programm des Inseat-Entertainments sorgten dafür, dass wir nicht mal eine Sekunde die Augen zu machen konnten. Außerdem stellte sich heraus, dass mein Freund in seiner Kindheit anscheinend dauerhaft Tetris auf dem Gameboy gespielt hat. Beim Spielstand von 7:1 hatte ich keine Lust mehr und widmete mich den Filmen J. Ich entschuldige mich noch mal im Nachhinein bei unserer Sitznachbarin für die Dauerschleife des von meinem Freund selbst gesummten Tetris-Liedes!
Insgesamt war der Hinflug mit KLM sehr angenehm. Auch das Umsteigen in Amsterdam war nicht schlimm, da wir schnell weiter geflogen sind. Der Service war super, hatte das Gefühl, dass es jede Stunde irgendwas zu Essen gab und ständig jemand mit Getränken herumging.
In San Francisco angekommen, stellten wir uns an für die Immigration. Nach ca. 30 Minuten schenkten wir der USA all unsere Fingerabdrücke und ein nettes Foto von uns.
Glücklicherweise kamen unsere beiden Koffer fast unversehrt auf dem Gepäckband an (das ist ja bei Flügen immer meine größte Sorge), so dass wir mit der Flughafenbahn zur Alamo-Station fahren konnten. Obwohl wir vorher schon alles online für „Alamo Kiosk“ ausgefüllt hatten, mussten wir uns doch in die Schlange stellen. Dank eurer Warnungen machten wir sofort unmissverständlich klar, dass wir keine weiteren Versicherungen haben wollen! Unsere Hoffnung, uns ein Auto selbst aussuchen zu dürfen, verflog sofort, als wir das leere Parkhaus betraten. Damit hatten wir ja nun nicht gerechnet. Nach einer kleinen Wartezeit fuhr dann endlich unser Ford Explorer vor, der für uns auf den 6100 km zum treuen Gefährten werden sollte. (Das Auto war übrigens ein 7-Sitzer, also haben wir viel Platz für Mitfahrer J) Ich dachte ja immer dass SUV und Allradantrieb zusammen gehören wie Death Valley und Wüste und kam daher nicht im Traum auf die Idee, dass dieses Gefährt kein 4WD hatte. Naja, als wir den Allradantrieb dann wirklich gebraucht hätten, war er wirklich nicht da. Aber dazu später mehr…
Da der Nachmittag erst begonnen hatte, hatten wir noch Zeit nach San Francisco zu fahren. Bei strahlend blauem Wetter beherzigten wir den Rat von Herrn Grundmann, direkt zur Golden Gate Bridge zu fahren. Denn if you’re going to San Francisco, musst du immer mit Nebel rechnen. Aber wer kann sich schon wirklich vorstellen, dass sich das Wetter so schnell ändern konnte und es immer nebliger wurde, je näher wir Richtung Golden Gate kamen. Spätestens am Baker Beach und bei einem plötzlichen Temperatursturz von 20 auf 13 Grad realisierten wir, dass wir die Brücke heute nicht mehr zu sehen bekommen sollten. Also wollten wir hundemüde zum Hotel zurückkehren. Der Nebel wurde jedoch immer dichter, so dass wir die falsche Straße nahmen und plötzlich auf der Golden Gate Bridge Richtung Sausalito unterwegs waren. Tja, mein Handynavi war ja eigentlich super und ausreichend, manchmal dauerte die GPS-Suche aber ein wenig. Völlig fertig und 6 $ ärmer, fanden wir dann doch den richtigen Weg in unser California Kingbed…
Hotel: Holiday Inn SFO Airport
80 km / 50 mi