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18.11.2010, 13:08
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #1
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Georgia-Fan
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Ort: Ratingen / NRW
Beiträge: 324
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen
Nach 3 Reisen an die Ostküste der USA wurde es Zeit den Westen zu bereisen... Mit Elke fand ich eine Reisebegleitung, die auch die Parks erwandern wollte. Im Juli 2009 einigten wir uns auf einen Reise-Zeitraum und auf erste mögliche Routenpunkte und National Parks.In den folgenden Monaten lasen wir mehrere Reiseführer und sammelten aus den Reiseberichten und Routenvorschlägen dieses Forums viele interessante Sachen. Als wir eine mögliche Route hatten, stellten wir sie hier vor und bekamen noch ein paar Ratschläge, wofür wir uns noch mal ganz herzlich bedanken möchten. Schnell stand fest, das wir am Ende unserer Reise noch einen Zwischenstopp in Atlanta bzw. Athens/GA machen würden. Athens ist für mich immer eine Reise wert, es wird der 4. Aufenthalt dort werden.
Die Planungsphase begann im September 2009:
01. September 2009 Wir wollten unbedingt in den Grand Canyon hinunter wandern. Um dies vernünftig durchführen zu können, benötigten wir eine Übernachtung in der Phantom Ranch. Neben einem Campingplatz ist dies die einzige Möglichkeit, im Canyon zu übernachten. Für September 2010 muss man sich am 1. September 2009 (möglichst telefonisch) darum bemühen. Elke rief also am 01.09.2009 ab 16.00 Uhr die Reservierungshotline an und kam nach 1,5 Stunden auch irgendwann durch. Da hieß es dann ganz schnell: „Der September ist ausgebucht!“. Auf ihre Frage nach 2 Betten im Oktober, bekam sie nur die Antwort: „Für Oktober müssen Sie am 1. Oktober wieder anrufen“. Na toll. Doch Elke ließ sich nicht so leicht abservieren und fragte, ob sie zufällig noch 2 Betten für eine Nacht Ende August hätten. Ihr wurde dann die Nacht vom 27. auf den 28. August vorgeschlagen und Elke nahm sofort dankend an. Dann bestellte sie gleich noch das Essen für den Abend des 27.08.. Wobei es auch dort nicht mehr das von uns Gewünschte gab - wir wollten eigentlich 2 mal das vegetarische Essen, hatten nun aber 1 x vegetarisches Chili und 1 x Stew Dinner. Anschließend musste sie sich gleich noch auf die Frühstückszeit festlegen, zur Auswahl gibt es dort 5.00 Uhr oder 5.30 Uhr. Wir hatten uns vorher schon auf 5.00 Uhr geeinigt, um in Ruhe aufsteigen zu können. Ob nun Ende August oder Anfang September - da werden die Temperaturen nicht so unterschiedlich sein. Sie gab mir telefonisch die gebuchte Nacht durch und ich buchte die Bright Angel Lodge am oberen Einstieg in den Canyon für die Nächte drum herum. Damit stand nun fest, dass unsere Runde mehr oder weniger mit dem Grand Canyon beginnen würde, damit der Rest des Urlaubs hauptsächlich im September stattfinden konnte.
Mitte Oktober 2009 Der Saisonspielplan für die Georgia Bulldogs wurde veröffentlicht und ein Heimspiel in Athens/GA passte sehr gut an das Ende unseres Urlaubes. Wir wollten versuchen, für das Spiel am 18. September 2010 Tickets zu bekommen, die gibt es allerdings erst im Sommer 2010 (Juli oder August). Somit stand fest, dass wir mit Delta über Atlanta fliegen und auf dem Rückweg ein paar Tage in Atlanta bzw. Athens bleiben würden. Wir einigten uns grob auf die Flugdaten: am 23.08.2010 hin, am 17.09.2010 vom Westen nach Atlanta und am 21.09.2010 von Atlanta zurück nach Deutschland. Ich begann, die Flugpreise zu beobachten.
Januar 2010 Nachdem wir uns durch mehrere Reiseführer gelesen und uns auf ein paar National Parks/Sehenswürdigkeiten festgelegt hatten, trafen wir uns wieder, schauten nach Hotels und buchten den Flug. Wir einigten uns auf einige Hotels; ein paar buchten wir noch an diesem Wochenende, ein paar wollten wir dann im Februar und März buchen, um die Kosten etwas zu verteilen. In Athens/GA war am Football-Wochenende kein Zimmer zu bekommen, weshalb wir für 2 Nächte nach Commerce auswichen. 15.01. 2 Nächte im Super 8 in Commerce, GA 15.01. 2 Nächte in einer Hütte in Cannonville, UT am Bryce Canyon 16.01. 2 Nächte Super 8 im Yucca Valley, CA 17.01. Flug gebucht
Februar 2010 08.02. 2 Nächte in der Travelodge in Athens, GA 10.02. 3 Nächte im Rodeway Inn in Page, AZ 10.02. 1 Nacht in der Terrace Brook Lodge, Zion Park, Springdale, UT 10.02. 2 Nächte im Super 8 Yosemite, Mariposa, CA 12.02. 3 Nächte im Days Inn Lombard, San Francisco, CA 12.02. 3 Nächte im Best Western Hollywood Plaza, Los Angeles, CA
19. März 2010 2 Nächte im Stratosphere Tower Hotel, Las Vegas, NV Nun hatten wir alle Hotels gebucht, für die restlichen 4 Nächte wollten wir uns spontan unterwegs ein Bett suchen.
April 2010 Wir nahmen an der online Verlosung für die Vergabe einer „Coyote Buttes Hiking Permit“ teil. Elke hatte unser Gefährt für die Westrunde gebucht.
04. April 2010 Ich hatte das Auto für unsere 4 Tage im Osten (Atlanta - Athens/GA) gebucht.
22. April 2010 Das Stratosphere Tower Hotel in Las Vegas, NV hatte ich nun wieder storniert. Anschließend buchte ich ein Zimmer im Hard Rock Hotel & Casino in Las Vegas. In dieses Hotel wollte ich eigentlich von Anfang an, es war uns aber zu teuer. Vor ein paar Tagen habe ich eine e-Mail von Delta Airlines bekommen, meine gesammelten Skymiles verfallen zum 30. Juni. Nachdem ich lange gesucht habe, was ich damit „kaufen“ kann, hielt ich Rücksprache mit Elke. Wir beschlossen, das Hotel in Las Vegas umzubuchen. Durch die Meilen wurde das Hotel erschwinglich, wir sparen ca. $ 260! Die Zuzahlung war in der Höhe, die das Stratosphere Tower Hotel komplett gekostet hätte. Unsere vier spontanen Nächte sollten weiterhin unberührt bleiben.
01. Mai 2010 Wir haben gewonnen!!! Am 30. August 2010 dürfen wir zur „Wave“ wandern.
13. August 2010 Auf der Georgia Bulldogs Homepage war das Footballspiel vom 18. September in Athens/GA mittlerweile „sold out“. Hatten es die Studenten tatsächlich geschafft, alle Tickets zu kaufen, bevor wir überhaupt eine Chance hatten? Wir wollten es am Spieltag vor dem Stadion versuchen.
unsere Route:
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18.11.2010, 13:27
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #2
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Georgia-Fan
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22. August 2010Heute kam Elke zu mir, meine Tasche war gepackt - nur noch eine Nacht...Letztes Jahr hatten viele Fluggesellschaften ihre Freigepäckgrenze halbiert, nur noch ein Koffer mit 23 kg ist frei, jeder weitere kostet bei Delta $ 50/ca. € 40. Erstaunlicherweise kam ich tatsächlich mit einmal 23 kg aus, zumindest auf dem Hinflug. Ich hatte ein wenig bei den Klamotten gespart, es muss dann halt ab und zu unterwegs gewaschen werden. Wie immer hatten meine Reiseführer gefühlt die Hälfte des Gewichtes in meinem Koffer ausgemacht, Okay gerade deswegen (2,12 kg) schleppte ich sie im Handgepäck mit. Mit dabei waren von Reise Know-How: „USA Südwest - Natur & Wandern“ und „USA der ganze Westen“, von Iwanowski’s: „USA - Westen“ sowie ein kleines Büchlein von Outdoor der Weg ist das Ziel: „USA: Grand Canyon Trails“. Darüber hinaus hatte ich die Ausdrucke unserer Buchungsbestätigungen und Infomaterial/Karten aus dem Internet für verschiedene Ziele sowie ein ADAC Tourenset mit Straßenkarten der einzelnen Staaten dabei. 23. August 2010 - Anreise 6.00 Uhr sollte der Wecker klingeln, ich war schon zeitiger wach. Wir gingen schnell ins Bad und fuhren dann zum Flughafen und wir checkten ein. Wir gingen durch die Sicherheitskontrolle und warteten am Gate, bis wir ca. 9.10 Uhr einsteigen durften. Wir hatten unsere Plätze in der Notausgangsreihe und somit schön viel Beinfreiheit. 9.38 Uhr starteten wir im verregneten Düsseldorf. Ziemlich zeitig (10.45 Uhr) servierte man uns das Mittag. Kurz vor der Landung gab es noch mal eine kleine Pizza sowie ein Eis. Überpünktlich landeten wir 12.30 Uhr (Ortszeit) in Atlanta. Nach etwas über einer Stunde hatten wir die Imigration hinter uns und auch das Gepäck einmal durch den Zoll geschleppt und wieder abgegeben. Bei der erneuten Sicherheitskontrolle wurden uns leider die Getränke, die wir in Düsseldorf hinter dem Sicherheitscheck gekauft hatten, abgenommen, so dass wir wieder ohne dastanden. Bei Starbucks holte ich mir den ersten Double Chocolaty Chip Frappucchino. Nach knapp 3 Stunden stiegen wir in das Flugzeug nach Los Angeles. Gegen 17.15 Uhr landeten wir in Los Angeles und standen erstmal 20 Minuten auf dem Vorfeld, wenige Meter vor unserer Parkposition. Gegen 18.30 Uhr waren wir am Mietwagenschalter. Dort war die Hölle los, scheinbar mieten alle bei Alamo. Es dauerte etwas über eine Stunde, bis wir dran waren, endlich nach draußen gehen und unser Auto auswählen durften. Leider standen in unserer Auswahlreihe nur 2 Jeep Wrangler - schicke Autos, ohne Frage. Einer war blau metallic und einer silber. Aber leider hatten beide kein festes Dach, nur eine Plane, die mit einem Reißverschluss zugemacht wird und komplett durchsichtige Fenster. Da würden wir unterwegs niemals etwas Größeres machen können, wenn wir das Gepäck dabei haben. Wir fragten, was man da machen kann. Es sind zwar schicke Autos, aber das Verdeck ist aus Sicherheitsgründen für uns nicht akzeptabel. Uns wurde dann aus der nächst höheren Kategorie ein Auto (Kia Sorento) angeboten, das wir ohne Zögern nahmen. Kaum saßen wir drin, kam in unserer eigentlichen Klasse ein Auto zurück, aber wir hatten ja nun eins. Glück gehabt. Wir sind dann ca. 3 Stunden nach Yucca Valley (östlich von Los Angeles am Rand des Joshua Tree National Park) gefahren und kamen 23.00 Uhr Ortszeit (in Deutschland war es mittlerweile 8.00 Uhr am nächsten Morgen) an. Müde fielen wir nur noch ins Bett. 143,6 Meilen / 231,10 km - ich bin gefahren
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18.11.2010, 13:35
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #3
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Georgia-Fan
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24. August 2010 - Joshua Tree NPWir standen gegen 8.00 Uhr auf und gingen frühstücken. Es gab Toast, Marmelade, Cornflakes, Obst und ein paar süße Gebäckstücke. Dann besorgten wir uns Getränke und Sachen zum Abendessen (Salat und Würstchen) bzw. auch für das morgige Frühstück (Cream Cheese und Aufschnitt). Dann fuhren wir gegen 11.00 Uhr zum Visitor Center des Westeingangs, hier kaufte ich den Annual Pass. Im Park fuhren wir zuerst zum Keys View. Nach einigen Zwischenstopps erreichten wir den Jumbo Rocks Campground. Kurz dahinter sieht der Skull Rock aus wie ein Schädel. Wir fuhren bis an das südliche Ende des Parks, zum Cottonwood Visitor Center. Ursprünglich wollten wir hier eine etwas längere Wanderung (12,8 km) machen, aber es war inzwischen 16.00 Uhr. Wir hatten vorher schon ausgemacht, auf die Wanderung zu verzichten und mehr Zeit unterwegs zu nutzen. Außerdem war es wohl der heißeste Tag seit langem, wie wir im Visitor Center erfuhren, über 40 °C.Wir fuhren dann noch zum Cottonwood Spring, einer Oase mitten in dem sonst sehr trockenen Gebiet. Hier wuchsen riesige Palmen und sogar Birken, die schön zart grün waren. Wir sahen sogar ein Dickhornschaf, das Elke ganz schön erschreckt hat, als es plötzlich hervor gesprungen kam. Auf dem Rückweg zum Westeingang hielten wir am Cholla Gardens. Hier wachsen fast ausschließlich Cholla Kakteen, ein ganzes Feld. Ich ging einen kleinen Trail hindurch, Elke fotografierte in der Zeit diverse Kakteen auf der anderen Straßenseite. Unter einem Kaktus sah ich einen sehr dürren Hasen. Zurück im Motel gingen wir gegen 19.00 Uhr im hauseigenen Pool baden. Er liegt genau vor dem Motel, keine 5 m neben dem Highway. Anschließend gab es Abendessen auf dem Zimmer, wir hatten ja früh etwas gekauft. Zum ersten Bier/Smirnie setzten wir uns gegen 20.30 Uhr nach draußen. Ich schrieb noch etwas zum Joshua Tree National Park auf die Webseite, lud ein paar Fotos hoch und ging gegen 22.30 Uhr ins Bett, Elke war da schon über ihrem Buch eingeschlafen.137,3 Meilen / 220,96 km - Elke ist gefahren
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18.11.2010, 14:28
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #4
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Georgia-Fan
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Beiträge: 324
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25. August 2010 - Joshua Tree NP / nach Kingman, AZIch war sehr zeitig wach, gegen 6.25 Uhr ging ich nach draußen den Sonnenaufgang fotografieren. Anschließend surfte ich im Internet und schrieb noch ein wenig, bis Elke kurz vor 8.00 Uhr wach wurde. Heute war durch meinen gestrigen Einkauf das Frühstück etwas leckerer für mich, gestern gab es ja nur Marmelade. Wir packten alles zusammen und verließen Yucca Valley gegen 9.30 Uhr. Bei Starbucks holten wir uns jeder eine Karte mit $ 50 Guthaben und einen Cappuccino. Dank Bezahlung mit der Karte würden wir am heutigen Tag nach 14.00 Uhr ein Kaltgetränk für nur $ 2 plus Tax bekommen. Im Joshua Tree National Park liefen wir noch den Barker Dam Trail, dies ist ein 1,7 km langer Rundweg, mit verschiedensten Kakteen und sonstigen Pflanzen, die scheinbar wenig Wasser brauchen. Gestern im Visitor Center sagte man uns, dass die Chance, Bighorn Sheeps zu sehen, hier morgens sehr gut ist. Tatsächlich sahen wir welche. Am Ende des Weges kommt man an einem Felsen mit alten Malereien vorbei. Leider ist nicht mehr alles original. Für einen Film wurden die meisten Zeichen ausgebessert, damit sie besser zu sehen sind. Wir verließen den Joshua Tree National Park über Twentynine Palms in Richtung Amboy.         Weite Strecken fuhren wir nun durch eine karge, menschenleere Landschaft. In Amboy gibt es mit dem Motel/Café „Roy’s“ ein Überbleibsel aus der guten alten Route 66-Zeit, das ich mir gern anschauen wollte. Hier waren ca. 40 °C. Ein warmer oder eher heißer leichter Wind vermittelte ständig das Gefühl eines heißen Föns auf der Haut. Kurz hinter Amboy sind wir auf die Interstate 40 East gefahren, um unserem heutigen Tagesziel Kingman schneller näher zu kommen. Wir suchten uns ein Motel, hier hatten wir ja nichts vorgebucht, da wir uns noch unschlüssig waren, wie weit wir fahren wollten. Wir buchten gegen 17.30 Uhr ein Zimmer in der EconoLodge. Da es in Kingman auch 2 Starbucks gab, fuhren wir noch mal los, um unseren „Gutschein“ einzulösen - einen leckeren Double Chocolaty Chip Frappucchino für nicht mal den halben Preis. Eigentlich war ich ja auch auf der Suche nach der Arizona State Tasse von Starbucks, aber leider war sie im ersten Laden nicht vorrätig. Mit einem asiatischen Pärchen lieferten wir uns ein kleines Rennen zum zweiten Laden, auch sie wollten eine Tasse kaufen. Wir gewannen die Wettfahrt, aber auch hier suchten wir vergeblich. Nun ja, ein paar Starbucks sollten ja in Arizona noch kommen. Dann kauften wir noch ein paar Getränke ein und gingen im Pool, der wieder direkt am Highway lag, baden. Elke fragte an der Rezeption, ob sie die Phantom Ranch mit dem örtlichen Telefon anrufen kann, wir mussten sie ja 3 Tage vorher bestätigen. Sie durfte kostenfrei mit dem Hoteltelefon anrufen und wurde dann aber gesprächsweise vom Rezeptionist festgehalten. Dann wollte ich ins Internet, aber es klappte irgendwie nicht. Ich ging zur Rezeption und fragte nach. Dort rief man dann gleich bei einer Service Hotline an und nun saß ich da ca. 30 Minuten mit dem Telefon und meinem Laptop ... es wurden diverse Kabel und Modem ein- und ausgestöpselt ... letzten Endes funktionierte es nicht. Ich durfte kurz an den PC der Rezeption und schrieb eine Nachricht über unsere Ankunft in Kingman auf die Homepage. Hätte ich gewusst, dass er gleich irgendwo anruft, wäre ich niemals fragen gegangen. Als ich mich dort losreißen konnte, tranken wir noch ein Bierchen/Smirnie Ice vor der Tür und gingen gegen 22.30 Uhr in Bett. 259,4 Meilen / 417,46 km - ich bin gefahren

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18.11.2010, 14:34
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #5
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Amerika Tourist
Registriert seit: 07.11.2010
Beiträge: 224
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Als USA Neuling, muss ich unbedingt auch mit.
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18.11.2010, 19:46
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #6
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Georgia-Fan
Registriert seit: 17.05.2009
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Beiträge: 324
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26. August 2010 - Route 66Heute klingelte 6.30 Uhr der Wecker, wir wollten genügend Zeit für die Route 66 haben. Das Frühstück war sehr übersichtlich, eigentlich nur Süßkram, Bananen, Tee und Kaffee. 7.25 Uhr fuhren wir los. Da wir uns für den Abstieg zur Phantom Ranch noch informieren und natürlich auch nicht zu spät ins Bett wollten, mussten wir vor 18.00 Uhr am Grand Canyon ankommen. Bis auf einige kleine Häuseransammlungen ging es wieder durch wüstenähnliches Gelände. 8.00 Uhr waren wir in Hackberry, dem ersten erwähnenswerten Ort. Ein alter General Store mit rostigen Autos, viel Kitsch und Bullenschädel vermittelte das totale Wild West Gefühl.    Unterwegs sahen wir viele Erdmännchen auf ihren Hügeln stehen, aber fotografieren war nahezu unmöglich. Wir standen einmal 10 Minuten vor einem Loch. Bei unserer Vorbeifahrt hat da noch einer draufgestanden, aber der kam natürlich nicht noch mal raus. 10.00 Uhr waren wir in Seligman, sehr touristisch aufgemotzt. Wir waren froh, vorher in Hackberry unsere Souvenirs gekauft zu haben. In Williams holten wir uns die letzten Sachen für die Grand Canyon Tour und besuchten noch mal Starbucks, wieder gab es die Arizonatasse nicht. Jetzt fuhr Elke weiter. 12.50 Uhr fuhren wir in den Grand Canyon National Park. Zuerst ging es zum Visitor Center am Mathers Point, laut unseren Auskünften mussten wir uns hier für den morgigen Abstieg melden. Dem war dann nicht so, wir wurden auf die Bright Angel Lodge verwiesen. Da mussten wir ja eh hin, da wir unser Zimmer dort gebucht hatten. Wir fuhren also dorthin und bestätigten noch einmal, dass wir hinunter wandern wollen. Einchecken konnten wir leider noch nicht, erst ab 16.00 Uhr, also fuhren wir zur Market Plaza einkaufen. Nach dem Einchecken erkundeten wir erneut die Umgebung und suchten die Bushaltestelle für den morgendlichen Hikers (Wanderer) Express. An der beschriebenen Bushaltestelle wurde der Hikers Express nicht erwähnt und wir waren uns unsicher, ob wir an der richtigen waren. Wir gingen auf die Suche nach einer anderen Haltestelle. Auch die neue Beschreibung deutete auf diese Haltestelle. Abends gingen wir in der Maswik Lodge essen. In der Lobby gab es noch mal eine Information zum Hikers Express, immer noch ein wenig unsicher, fragten wir den netten Mann im Ranger-Outfit nochmals. Seine Beschreibung verwies uns ebenfalls auf die besagte Haltestelle und wir fragten nach, ob denn da etwas vom Hikers Express dran stehen würde. Er verneinte und wir konnten zufrieden unsere Pasta essen. Wir suchten die Sachen für morgen zusammen und waren sehr zeitig im Bett (21.00 Uhr). 194,5 Meilen / 313,02 km - ich bin bis Williams gefahren, dann Elke



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18.11.2010, 19:51
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #7
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Georgia-Fan
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Beiträge: 324
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27. August 2010 - Abstieg über den South Kaibab Trail zur Phantom RanchDer Wecker klingelte um 4.00 Uhr, wir hatten uns entschlossen den 5.00 Uhr Bus zu nehmen, 4.00 Uhr war uns zu früh (da ist es ja noch dunkel) und 6.00 Uhr war uns zu spät. So weit wie möglich wollten wir nach unten kommen, ehe es brütend heiß wird. Mehr Zeiten gab es nicht, denn der Hikers Express ist ein Sonderbus für Tageswanderer. Er fährt direkt durch, nicht wie die anderen Shuttlebusse, die überall anhalten und dadurch eine Stunde brauchen. Wir waren ca. 20 Leute, darunter eine 10 Personen Gruppe aus Kalifornien, Männer mit ihren Kindern, die ein „Vater-Sohn-Wochenende“ unternahmen, nur dass es zwei Mädchen und zwei Jungen waren. Wir waren echt erstaunt, so junge Kinder (ca. 9-11 Jahre) zu sehen. 5.30 Uhr waren wir am Trailhead. Wir sortierten alles, gingen noch mal auf die Toilette und um 5.45 Uhr war es hell genug. Bei angenehmen 20 °C machten wir uns auf den Weg nach unten. Mit der Gruppe aus Kalifornien liefen wir lange halbwegs zusammen, wir überholten uns gegenseitig, wenn die anderen eine Pause machten. Kurz nach 6.00 Uhr ging die Sonne auf und der Canyon strahlte in den schönsten Farben, bei dem Anblick machten wir eine erste Frühstückspause.        
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18.11.2010, 19:55
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6000 km in 4 Wochen mit Phantom Ranch, Wave und Bärchen Beitrag #8
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Georgia-Fan
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Endlich sahen wir eine Brücke über den Colorado. Von hier brauchten wir noch 40 Minuten bis zur Black Suspension Bridge. Der Fluss wirkt durch den rotbraunen Sand ziemlich dreckig. Es wurde zunehmend wärmer oder eher heißer, aber es war nicht so anstrengend, wie ich gedacht hatte. Es waren mittlerweile ca. 35 °C. Nach einem Stück am Bright Angel Creek entlang, mussten wir einige Meter bergauf laufen. 10.55 Uhr erreichten wir endlich die Phantom Ranch. Zuerst holten wir uns einen Kaffee und schrieben je 2 Karten, die am nächsten Tag mit den Mulis nach oben transportiert wurden. Wir belegten unsere Betten und erkundeten die Gegend. Hier gab es einen Seitenarm des Colorado, den Bright Angel Creek. Das Bächlein war kristallklar und wir gingen uns abkühlen.  Die Rehe sind hier ziemlich zutraulich, eines schlich die ganze Zeit durchs Camp. Um 16.00 Uhr hörten wir uns einen Rangervortrag über den California Condor an. Die Rangerin machte es sehr gut, es war sehr unterhaltend und lustig. Sie bezeichnete sich selbst als „the only entertainer in town“ und verwies sogleich auf ihren Vortrag nach dem Abendessen. Wir gingen noch mal ein bisschen am Bach entlang. Da lief uns eine Ricke mit ihrem Nachwuchs, einem kleinen Bock, über den Weg.  Pünktlich um 18.30 Uhr gab es Abendessen, das war wie im Ferienlager. Vier lange Tische mit jeweils 12 Leuten dran und Schüsseln mit dem Essen auf dem Tisch. Schneller und unkomplizierter hätten sie uns nicht verköstigen können. Wir hatten 5 Deutsche mit am Tisch und hörten von einigen, dass sie die Betten kurzfristig gebucht hatten. 19.30 Uhr sprach die Rangerin über drei Entdecker/Forscher des Grand Canyon. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass 5 unserer 10 Betten noch immer leer waren und dies auch blieben. Anschließend waren wir alle sehr zeitig im Bett (20.30 Uhr).
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