21. Tag
Heute ging es zur Alcatraz-Gefängnisinsel. Ich war vorher eher skeptisch, aber es hat sich wirklich gelohnt. Es ist zwar auf der Insel vieles stark verfallen, aber der Rundgang (mit Köpfhörern in deutscher Sprache) durch den Zellentrakt ist wirklich empfehlenswert.

Am Nachmittag waren wir noch ein wenig shoppen. Auf dem Weg zum Motel wurde Carsten noch von der Polizei angehalten weil er im Schritttempo über eine rot blinkende Ampel gefahren ist. Man muss komplett anhalten hat uns der freundliche Polizist erklärt und uns noch ein wenig über unseren Urlaub ausgefragt, danach lies er uns mit einer mündlichen Verwarnung fahren.
Abends wurden schon mal die Koffer gepackt, denn morgen ging es wieder heimwärts.
22. Tag
Noch mal schön ausschlafen war angesagt. Ein letztes Mal frühstücken bei Whole Foods, dann ging es langsam zum Flughafen. Den etwas zerkratzten Mietwagen abgegeben (hat keiner was gesagt) und ab in den Flughafen. Wir mussten selber einchecken was aber völlig problemlos war. Aber dann kam es: ich (besser gesagt mein Koffer) hatte 6 KG Übergewicht und ich musste $45 dafür bezahlen.
Der Rückflug lief problemlos, genauso wie das umsteigen in London. Koffer abgeholt, und kurze Zeit später saßen wir im Zug nach Bielefeld.
Die Kosten der Reise:
Bahnticket DB : €32 p.P.
Flug mit BA : €612,- p.P.
Mietwagen Midzise SUV von Alamo : €302,- p.P.
Motels : ca. €460 p.P.
Sprit : ca. €200 p.P.
Verpflegung : ca. €300 p.P.
Sonstiges (Eintritt, Parken, Tip) : ca. €150 p.P.
Total: knapp über €2000 pro Person + persönliche Ausgaben (Shopping)
Fazit:
Meine Routenplanung hat (fast) perfekt geklappt (bis auf den Blue Canyon, aber der Coal Mine Canyon ist eine gleichwertige Alternative).
Motels waren alles gut und günstig (bis auf das etwas teure Doris Day Hotel „Cypress Inn“). Der Mietwagen hat alles klaglos mitgemacht und ich bin ein Offroad-Fan geworden.
Das Wetter hätte in den ersten Tagen besser sein können (2 richtig starke Regenschauen und sonst fast jeden Tag ein wenig Nieselregen), aber das kann man sich ja nicht aussuchen; der Rest der Reise ab Albuquerque war wettertechnisch in Ordnung.
Eigentlich wollte ich mich ja nicht um Oldtimer kümmern, aber wenn man zufällig an einen Treffen vorbeikommt, dann muss man auch schauen...
Als Fast-Food-Ketten-Sammler (siehe Homepage) habe ich nur in einer für mich neuen Kette gespeist (Iceberg, mit dem Oldtimer-Treffen war das die perfekte Location).
Ich habe inzwischen das Geld wiederbekommen, das mit meiner Kreditkarte „fälschlicherweise“ bezahlt wurde. Trotzdem war es schon etwas ärgerlich, das man eben nicht so bezahlen konnte wie man es gewohnt ist (sondern fragen musste ob die Bank-Karte akzeptiert wird oder mein Kumpel Carsten bezahlen soll).
Aber insgesamt ein gelungener Urlaub. Es war wohl nicht mein letzter
USA Urlaub....