Unsere Reiseroute 3 Wochen:L.A. - Joshua Tree NP - Grand Canyon - Lake Powell - Bryce Canyon - Zion NP - Las Vegas - Lone Pine - Silver Lake - Yosemite - San Francisco - Big Sur - Morro Bay - L.A.Hallo liebe USA-Fans!
Nach langem Überlegen und unzähligen Hinweisen für Route, Camper und Campgrouns haben wir es gewagt.
Wir waren im Sommer 3 Wochen in den USA - mit Kindern!
Es waren 3 wunderschöne Wochen - ein einmaliges Erlebnis!
Kurz zu uns: ich bin 32 Jahre jung, nach Florida war dies meine 2. USA-Reise, mein Mann ist 38 Jahre jung und unsere Kinder (6J. und 2 J.) haben auch shcon eine Menge Reiseerfahrung (Südafrika, Florida, Kuba, Dom.Rep. etc). Für uns alle war es aber die erste Reise in einem Camper -- eine ganz besondere Erfahrung
Damit nun alle, die sich unsicher sind, ob man so eine Reise mit Kindern machen sollte (JA, AUF JEDEN FALL!!!!!) mal einen Einblick bekommen, hier unser Reisebericht!
(Natürlich auch für alle, die an unseren Bildern interessiert sind )
9.Juni 2010: Frankfurt - Los Angeles
Morgens startete unser Flug mit der Lufthansa von Frankfurt nach Los Angeles. Nachdem wir letztes Jahr in Florida einen Flug via Air France gebucht hatten (der war zu der zeit knapp 1000 € billiger als der mit Lufthansa) und via Paris fliegen mussten (Gesamt "Reisezeit" lag bei 15 h .....), gönnten wir uns dieses Mal den Direktflug mit der Lufthansa.
Vor allem mit den Kids eine große Entlastung, nicht umsteigen zu müssen.
Mittags um 12 Uhr Ortszeit landeten wir in L.A.
Wir hatten die erste Nacht im "4 Points by Sheraton" gebucht. Für eine Nacht war das Hotel in Ordnung - immerhin gab es gratis ein Babybett - was wir in folgenden Hotes nicht bekommen sollten, aber dazu später.
Um den jetlag zu überbrücken (unsere innere uhr ging auf 12 Uhr Mitternacht zu) entschlossen wir uns, mit den Kids (6 J. und 2 J.) an den Strand zu fahren.
Mit dem "Trolley Bus", ein Bus im Strassenbahnstil, fuhren wir zum Manhatten Beach, wo wir am Strand spielten, den Pier samt "
Aquarium" erkundeten und abends eine Pizza aßen. Um 20 Uhr waren wir im hotel und fielen ins Bett

Der Trolleybus in L.A.

Manhatten Beach - Los Angeles

Lifeguard - wie aus dem Fernsehen

Pier am Manhatten Beach

Abenddämmerung am Manhatten Beach
10.Juni 2010 Los Angeles - Joshua Tree Nationalpark
Dank des Jetlags waren die Kids gegen 4 Uhr morgens wach und wir frühstückten um 5 Uhr morgens bei Starbucks im Hotel um die Ecke .
Heute stand die Übernahem des Campers an. Nach unzähligen Forumsdiskussionen haben wir uns für die günstige Alternative von
El Monte entschieden. Ausschlaggebend war ein unschlagbar günstiges Angebot mit "All Inclusive" (Freimeilen und alle Kits, inkl. Early Pick-up - die beste Entscheidung, da wir eh um 4 uhr wach waren!).
Um 7 Uhr holte uns ein Mitarbeiter von El Monte im Hotel ab und brachte uns zur Anmietstation. Wir waren sehr aufgeregt - schließlich ist keiner von uns beiden jemals ein größeres Auto als einen Ford Mondeo Kombi gefahren....
Direkt nach Ankunft wurden wir im Videoraum vor das Einleitungsvideo gesetzt, dann wurde der Vertrag gemacht. Alles gig sehr zügig - wir waren die Einzigen! Ernücherung lam dann bei der Schlüsselübergabe unseres Campers. Es standen 5 Camper in einer Reihe, zur Abholung bereit. 4 recht neu aussehende Camper, ein wirklich altes Modell-... Schnell war klar: das war unser Camper - alle anderen waren knapp 2 Meter kürzer....!
Aber egal - es war Urlaub! Wir hatten den El Monte Camper 28 ft. bekommen (hatten wir auch gebucht). Laut Fahrzeugschein sollte der Wagen Bj. 2006 sein - unfassbar, wie verwohnt und runtergekommen ein Camper nach so wenigen Jahren sein kann.....
Das Interieur erinnerte an Gelsenkirchener Barock, die Sitze sahen aus wie aus Omas Wohnzimmer - aber egal. Es war unser Urlaub!!!
Nachdem der erste Scheck überwunden war, der Camper eingeräumt war und die Kids sicher auf den Sitzen verstaut waren (für unseren 2 Jährigen Sohn hatten wir einen Kindersitz dabei, unsere 6 Jährige Tochter hatte keinen dabei und saß mit dem Beckengurt angeschnallt am Tisch. Funktionierte problemlos!), ging es los in Richtung Joshua Tree Nationalpark. wir kauften vorher noch bei Walmart ein, der war um die Ecke.
Das erste Fahren mit unserem knapp 9 m langen "Schiff" war sehr aufregend, aber mein Mann managte das alles problemlos

Gegen nachmittag erreichten wir den Joshua Tree Nationalpark! Im nachhinein war dieser Park für uns mit der Schönste überhaupt! Umso seltsamer, dass er eigentlich recht unbekannt ist.
Die Kinder hatten sehr viel spaß, auf den Felsen herumzuklettern und die Gegend zu erkunden. Meine Tochter versuchte 2 tage lang zu erörtern, ob denn die Joshua Trees nun Bäume oder Palmen sind - zu einem Entschluss kam sie allerdings nicht
Wir übernachteten im Joshau NP auf dem Campground "Belle" Platz 15. Der traumhafteste Campingplatz unserer gesamten USA-Reise, was wir leider erst am Ende unserer Reise zu schätzen wußten!!!

Unsere Kids im El Monte Camper

Im Joshua Tree Nationalpark - nettes Camperschiff, oder!?

Jede Menge Kletterfelsen

Ganz schön große Felsen - davor sehen wir aus wie kleine Ameisen...

Auf Erkundungstour im Joshua Tree NP

Felsenbrücke auf unserem Campground - Erlebnisklettern pur - die Kids liebten es!

Unser Campground "Belle" Platz 15 aus der Vogelperspektive

Der perfekte Campground:
Joshua Tree NP, CG "BELLE" Site 15 - der Schönste!!!!

Feierabendbierchen

Joshua Tree Schattenspiele

Sonnenuntergang im Joshua Tree NP

Gute Nacht!!!
11. Juni 2010: Joshua Tree NP - Grand Canyon South Rim
Die erste Nacht in unserem Camper hatten wir überstanden. Alles lief problemlos, allerdings erinnerten wir uns nun wieder dunkel an die temperaturunterschiede in der Wüste. Schwitzten wir mittags noch bei +40 Grad, so fiel das Thermometr fast an die 0 Grad nachts - es war verdammt kalt!!! Morgens testen wir also zum erste Mal die Heizung unseres Campers - und es sollte nicht das letzte Mal sein!!!
Der heutige Tag führte uns zum Grand Canyon. Nach einigen Überlegungen entschieden wir uns, die Strecke über Lake Havasu City zu fahren (62 bis Parker, dann die I 95 bis I 40 bis 64 zum Grand Canyon. Die "Kleine" 62 war super ausgebaut und eine sehr schöne Strasse, die Interstate 40 entpuppte sich als endlose Schlagloch-Baustelle - wir waren froh, als wir sie wieder verlassen konnten. In Kingman mussten wir zum ersten Mal Tanken - inmitten einer Rocker-Bikergruppe war das ein echtes Erlebnis
Gegen Spätnachmittag erreichten wir den Grand Canoyn South Rim - im strömenden Regen....
Meine Vorabrecherchen hatten eine konstante Temperatur von über +30 Grad im Juni am Grand Canyon vorhergesagt. Umso enttäuschter waren wir, als wir bei gefühlten 15 Grad ankamen. Es hörte gerade auf zu regnen, als wir zum South Rim Aussichtspunkt liefen und sich ein paar einzelne Sonnenstrahlen zeigten. Es entstand ein tolles Foto mit einem kleinen Regenbogen (ein Sonnenfoto vom Grand Canyon hat schließlich jeder )

South Rim nach Gewitter und Regen
So, kleine Pause - heute abend gehte s weiter!!