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Reiseberichte USA

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Alt 17.01.2010, 17:58   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #1
arwen226
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3 Tage New York und 15 Tage Südwesten

Hallo liebe Forum-Gemeinde,

ich hatte meinen Reisebericht schon mal angefangen. Da ich mich aber in der Titelwahl vertan habe, war er wohl nicht so ansprechend. Außerdem macht es auch kein Spaß, etwas unter einem "falschen Titel" zu veröffentlichen. Nun also ein neuer Versuch.

Im Sempter 2009 haben wir (mein Mann Karsten, ich, Alex, mein Schwager Didi, seine Freundin Anja und unser gemeinsamer Freund Dennis) unseren Traum vom USA-Urlaub verwirklicht. Da ich mir hier auch viele Anregungen geholt habe, soll nun auch der Reisebericht für alle "Helfer" und Interessierten nicht fehlen.

Unsere Reise begann am 02.09.09 um 5.oo Uhr in Kiel. Von hier aus starteten fünf Reisende und sechs Begleiter zum Flughafen Hamburg-Fuhlsbüttel. Nach dem Einchecken hatten wir noch Zeit für ein kleines Frühstück im Kreise der Familie und um 9.oo Uhr hob der Flieger Richtung New York ab. Wir hatten einen Direktflug mit Continental gebucht und waren sehr zufrieden.

Gute acht Stunden Flug. Um ca. 11.30 Uhr OT (11.30 a.m.) landen wir auf dem Flughafen Newark in New Jersey. Zu Hause ist es also 17.30 Uhr.

Gegen 1.30 p.m. (13.30Uhr) erreichen wir dann das Empire Hotel in New York, unser „zu Hause“ für die nächsten drei Nächte. Wir fragen, ob wir schon einchecken können und haben Glück, denn ein Zimmer ist schon fertig. Wir können also das Gepäck wegbringen und uns kurz frisch machen.

Und schon sind wir wieder draußen. Wir wollen uns schon mal die nähere Umgebung ansehen. So führt uns dieser erste Ausflug direkt zum Central Park. Wir wurden übrigens von strahlendem Sonnenschein begleitet. Wir gehen also durch den Central Park und dann Richtung Midtown. Auf unserer ersten Tour sehen wir:

-die Grand Army Plaza
-über die 6th Ave. Richtung 50th Street, sehen wir aus der Ferne das Sony Buildung
-dann stehen wir plötzlich vor der St. Patrick´s Cathedral. Als wir reingehen, sind wir überrascht, wie riesig die Kirche von Innen ist. Von außen sieht sie nämlich nicht so groß aus.
-dann kommen wir zum Rockefeller Center, vor dem ein kleiner „Farmers Market“ stattfindet.
-auf unserem weiteren Weg kommen wir an der Radio City Music Hall vorbei, wo gerade die Aufbauarbeiten für die MTV Video Music Awards stattfinden.
-wir gehen weiter und erreichen schließlich den Time Square.

Geändert von arwen226 (17.01.2010 um 19:44 Uhr)
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Alt 17.01.2010, 18:02   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #2
arwen226
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So ist es doch besser. Oder? Also, gleich weiter, damit auch die Fotos nicht fehlen.

Was ich auch nicht angegeben habe, ist der Reiseverlauf:
New York, Lake Las Vegas, Grand Canyon, Las Vegas, Death Valley, Yosemite NP, Sacramento, Nappa Valley, Sausalito, Santa Cruz und San Francisco. Reisezeit: 02. - 20.09.09

So, nun will ich auch ersmal die fehlenden NewYork Bilder präsentieren. Vielen Dank an Urmel aus dem Eis.





Do, 03.09.09

Um 7.oo Uhr treffen wir uns dann alle in der Lobby. Frühstücken wollen wir unterwegs. Soweit so gut, aber wo wollen wir hin? Wir gehen vor die Tür und beschließen links rum zu laufen und stellen fest, dass es nicht weit bis zum Hudson River ist. Bis wir ans Wasser kommen, dauert es dann aber doch eine Weile. Es gab übrigens immer noch kein Frühstück. Dafür sehen wir zwischen den Häusern das Empire State Building. „Ist ja gar nicht so weit weg.“ sagt jemand und schon laufen wir los. Gegen 9.oo Uhr erreichen wir den Time Square. In der Nähe, auf dem Weg zum E-S-B frühstücken wir dann erstmal. Der Laden heißt „Duke´s“ und hat alles, was das Herz begehrt. Es gibt mehrere Ausgabetresen, je nach dem, was man haben möchte, muss man sich anstellen. Ich entscheide mich spontan für einen Bagel mit Peanutbutter and Jelly und bin erstaunt, wie lecker dieser süße, leicht pappsige Kram schmeckt. Als wir das E-S-B erreichen gehen wir hinein und wollen erstmal nur gucken (wie soll es auch anders sein). Da gerade so wenig los ist und wir ja schon mal da sind, entscheiden wir uns dafür da zu bleiben und rauf zu fahren. Es gibt dann erst eine Sicherheitskontrolle: Taschen werden durchleuchtet, Gürtel abnehmen, abtasten, das volle Programm. Im Anschluss dürfen wir uns dann die Tickets kaufen. $ 20/Pers. für die Fahrt in den 86. Stock. Wer weiter fahren möchte (in den 102. Stock) muss noch mal $ 15 drauflegen. Nein danke, uns reicht der 86. Stock.


Das war überwältigend! Die nächsten 1½ Stunden vergehen rasend schnell mit gucken, staunen und fotografieren.



Dann gehen wir wieder zurück zu Macy`s – the largest Shoppingcenter of the world. Das wird sich ja zeigen. Die erste Abteilung in die wir kommen, ist die Handtaschenabteilung (ungefähr so groß wie das komplette Untergeschoß unseres Karstadt)
Dann fangen wir an, unsere Runden zu drehen und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. Immer wenn wir glauben, am Ende angekommen zu sein, entdecken wir einen weitern Durchgang oder eine weitere Rolltreppe. Wir stellen also fest: es ist riesig groß! Aber nicht nur das, es ist auch günstig.
Dann wollen wir erstmal wieder ins Hotel zurück. Wir gehen dabei wieder über den Time Square und statten dem Hard Rock Café einen Besuch ab. Davor sehen wir berittene Cops stehen, die es offensichtlich genießen, für viele Touristen ein interessantes Fotomotiv darzustellen.



Gegen 14.3o Uhr sind wir dann wieder im Hotel, wo sich heute ein Film- oder Fernsehteam breit gemacht hat. Schon vor dem Hotel steht lauter Filmzeug rum und man wird nur gegen Vorzeigen der Schlüsselkarte ins Hotel gelassen. Wir wollen nun eine Stunde ausspannen und dann nach New Jersey, genauer gesagt zum Meadowlands Sports Complex, Giants Stadium. Wir haben nämlich Tickets für das Preseason-Game New York Jets vs Philadelphia Eagles. Nur Tickets allein reichen nicht aus. Man muss da ja auch irgendwie hinkommen. Und das ist eine Geschichte für sich, die hier aber unbedingt erwähnt werden muss:

Um 16.00 Uhr sind wir zur U-Bahn-Station am Columbus-Circle aufgebrochen. Dort standen wir wie der Ochs vorm Berg, weil wir nicht wussten, was für ein Ticket wir aus diesem Automaten ziehen müssen. Von der Hilfsbereitschaft der Amis habe ich im Vorwege ja schon viel gelesen und nun war der Zeitpunkt für uns, diese selbst zu erfahren. Wir stehen da also ziemlich hilflos und da kommt ein älterer Herr, der uns nicht nur den Automaten erklärt, sondern uns auch noch diverse Möglichkeiten vorrechnet, wie wir am günstigsten fahren können. Da wir erstmal nur zur 42nd Street wollten, hat jeder eine Einzelfahrt genommen. Ok, erste Hürde genommen. An der 42nd erwartet uns dann auch schon das nächste Hindernis, denn der Concierge unsers Hotels hat uns einen Bus empfohlen, der direkt zum Stadion fährt. Die Karten bekommt man an der 42nd, was auch wunderbar geklappt hat. Der Bus selbst fährt aber von der Penn-Station (34th Street) wo wir zu Fuß hingehen. Wir haben ja auch ausreichend Zeit. Inzwischen wurde uns schon zwei Mal was vom New Jersey Transit gesagt. Egal, wir haben unsere Bustickets ja schon und gehen jetzt zur Penn-Station. Dort angekommen sehen wir vieles, nur nicht den Bus mit dem wir fahren sollen. Kurz entschlossen fragen wir halt. Wir bekommen auch Antworten, aber finden den Bus trotzdem nicht! Dann gehen wir rein und fragen bei jemandem, der dort arbeitet. Der nickt, zeigt in eine Richtung und sagt, wir müssen uns beeilen, der Zug fährt gleich los. Zug? Na ja, erstmal in Eile in die genannte Richtung gehetzt und wir stehen tatsächlich vor einem Zug. Zum Glück steht auch ein Schaffner da, den wir fragen, ob wir richtig sind. Er stutzt kurz als er unsere Tickets sieht, fordert uns dann aber zum Einsteigen auf. In New Jersey müssen wir noch mal umsteigen. Dort lassen sich unsere Tickets nicht scannen. Eine freundliche Angestellte kommt zu uns, guckt auf die Tickets und lässt uns dann so durch. Offensichtlich hat sie sich gedacht, da wir ja bezahlte Tickets haben und mit diesen schon bis hierher gekommen sind, sollen wir auch weiter fahren dürfen. Wenn schon nicht mit dem Bus, dann eben mit der Bahn. Einfach irre. Das sollte einem mal in Deutschland passieren. Hier würde man wahrscheinlich noch wegen Schwarzfahren angezeigt werden. Ach ja, was sind die Amis doch freundlich. Um 18.15 Uhr sind wir dann endlich am Stadion, hat also nur 2 Stunden 15 Minuten gedauert. Auch hier wieder eine kurze Taschenkontrolle und wir sind drin. Da wir nicht sicher waren, wie es mit Fotoapparaten ist, haben wir uns entschlossen, diesen im Hotel zu lassen. Wir hätten Fotos machen dürfen. Schade eigentlich.
Zu Beginn es 4. Quaters beschließen wir zu gehen. Das Spiel wurde zwar gerade wieder spannend, da die Jets gerade erstmals in Führung gegangen sind, aber wir mussten ja noch raus finden, wie wir nun wieder zurückkommen.
Also ab zum Bus. Dort stellen wir fest, dass wir nicht die einzigen sind, die früher gegangen sind. Der Platz und auch die Busse sind schon ganz ordentlich gefüllt. Es dauert dann auch nur noch knapp 5 Minuten bis der Bus losfährt. Wir verlassen Meadowlands gegen 21.5o Uhr und können während der Fahrt die Skyline von Manhattan bei Nacht bestaunen. Was uns auch staunen lässt, ist die Tatsache, dass unsere Busfahrt nach nur 25 Minuten beendet ist. Wir sind wieder an bzw. in der Penn-Station. Beim Verlassen der Station achten wir noch mal auf Hinweise, die zu diesem Bus führen. Können aber auch jetzt nichts finden. Was solls! Shit happens. Bis zum Hotel sind es von hier aus 29 Blocks und es ist kurz vor halb elf. Wir entscheiden uns dafür, zum Hotel zu laufen. Und hier möchte ich noch mal erwähnen, dass es Donnerstagabend ist und die Straßen sind voller Menschen. Überall! Es kam uns so vor, als sei dort jetzt mehr los als am Tag. Kurz nach elf erreichen wir unser Hotel, wo das Filmteam immer noch zu Gange ist. Noch kurz zu Starbucks und dann am Getümmel vorbei ins Hotel. Gute Nacht.
arwen226 ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 17.01.2010, 18:05   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #3
arwen226
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Fr, 04.09.09

Um 7.oo Uhr wollen wir uns wieder treffen.
Nach dem wir uns bei Starbucks einen Kaffee geholt haben – man weiß ja nie so genau, wann wir wo was frühstücken-, fahren wir wieder U-Bahn. Diesmal vom Columbus Cirle bis zur Endstation: South Ferry´s. Wir wollen nämlich mit der Staten Island Ferry fahren, um uns die Freiheitsstatue anzusehen.




Als wir am Ziel ankommen, fällt uns sofort ein kleines, altes Gebäude zwischen den Wolkenkratzern auf. Ein „Überbleibsel“ aus vergangener Zeit.
Dann sehen wir zu unserer Linken McDonald´s (Frühstück?) und zu unserer Rechten das Fährgebäude der Staten Island Ferry. Was tun? Erst mal gucken, wann die Fähre ablegt. Es ist kaum was los und die nächste Fähre kann gerade bestiegen werden als wir im Terminal ankommen.
Da wir ja nun gerade hier sind … rauf auf die Fähre und ab geht die 25 – 30 minütige Fahrt.

Die Sonne scheint wieder von einem wolkenlosen Himmel. Sobald die Fähre ablegt, steht die Kamera kaum noch still. Das ist schon ein imposanter Anblick, wenn der Big Apple langsam immer kleiner wird und man auf einmal alles sehen kann: New Jersey, den Hudson River, Südspitze Manhattan, East River und Brooklyn. Es liegt zwar ein leichter Dunst über der Stadt, aber trotzdem ist es ein toller Anblick. Auch Ellies Island passieren wir, dann die Freiheitsstatue (die gar nicht so groß ist, wie man vielleicht denkt) und dann sind wir schon am Anleger von Staten Island. Wir müssen von Board gehen um eine Runde im Terminal zu drehen und dann wieder die selbe Fähre zu besteigen. Auf der Rückfahrt sehen wir dann die Queen Mary II im Hafen liegen.






Gegen 9.oo Uhr sind wir wieder in Manhattan und suchen uns erstmal etwas zum frühstücken. Danach gehen wir zur Wall Street. Ganz ehrlich? Die hatte ich mir eigentlich ganz anders vorgestellt. Aber trotzdem ist es sehr beeindruckend. Sämtliche Fahrzeuge, die in diesen Bezirk wollen, werden erstmal gründlich untersucht. Vor der Börse steht Polizei mit Maschinengewehren und überall ist Polizei und Kameras. Die Börse ist ein schönes, kleines Gebäude und ich kann mir den Trubel hinter diesen Mauern gar nicht recht vorstellen. Irgendwie strahlt es so eine Ruhe aus. Als wir weitergehen entdecken wir die Trinity Church. Als nächstes gehen wir zum Ground Zero. Hier bleibt mir erstmal die Sprache weg. Diese Baustelle ist so unglaublich groß und dann zeigen uns Straßenhändler Bücher mit den Bildern vom 11. September 2001 und ich fühle mich auf einmal richtig beklommen. Wir verweilen dort etwas bevor wir zur Brooklyn Bridge zu gehen. Auf dem Weg kommen wir noch am Woolworth Bldg. vorbei und gehen durch den City Hall Park.









Kurz nach halb eins sind wir wieder im Hotel und können uns bis 15.oo Uhr entspannen.
Große Touren wollen wir an diesem Tag alle nicht mehr machen und so gehen wir am Nachmittag in den Central Park. Wir gucken einer „Alt-Herren-Runde“ beim Softball spielen zu.






Auch der Central Park ist sehr beeindruckend. Man ist mitten in der Stadt und doch in einer Idylle. Man sieht hier alles: Musiker, Kleinkünstler, Getränkestände, Massagestühle, Rikschafahrer, Kutschen, Taxen, Jogger, Fahrradfahrer und Fußgänger, dann mal wieder ein Kinderkarussell oder Open Air-Bühnen. Flache, weite Wiesen, wo sich die Leute sonnen, Steinhügel auf denen man es sich bequem macht. Dann erreichen wir einen See. So gehen wir, wie wir später feststellen, gut ein ¼ des Parks ab. Als wir zum Baseballfeld zurückkommen, sitzt Dennis noch da und die Herren verabschieden sich allmählich voneinander. Gegen 17.oo Uhr kehren wir zum Hotel zurück und verabreden uns für 18.oo Uhr auf der Dachterasse, dem Pool Deck auf ein, zwei Drinks.


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Alt 17.01.2010, 19:41   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #4
arwen226
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Sa, 05.09.09



Ich wache um 5.3o Uhr auf, mache noch einige Fotos vom Zimmer aus und gehe dann unter die Dusche. Karsten, mein Mann, ist inzwischen auch wach. Wir packen die letzten Sachen ein und gehen um 8.oo Uhr zusammen mit den anderen in ein nahe gelegenes Café zum frühstücken. Um 9.oo Uhr werden wir dann von einem Shuttle-Taxi zum Flughafen gebracht. Diesmal kostet uns der Spaß „nur“ $125. Wir sind eigentlich viel zu früh dran. Von 9.3o Uhr bis 12.15 Uhr müssen wir warten bis endlich das Boarding beginnt. Anja und ich nutzen die Zeit, uns den Flughafen genauer anzugucken und Postkarten zu kaufen. Ich entscheide mich auch noch für ein New York T-Shirt. Dann beginnt der fünfstündige Flug nach Las Vegas. Dieser bietet neben gutem Entertainment auch einige Turbolenzen. Nach der Ankunft fahren wir per Trail zur Gepäckausgabe. Als nächstes geht es dann per Shuttlebus zu den Autovermietungen. Nach ca. einer ½ bis ¾ Stunde haben wir unseren Mietwagen. Wir haben uns spontan für einen Toyota entschieden, es war eigentlich auch nichts anderes mehr da. Nach weiteren 20 bis 30 Minuten Fahrt kommen wir zu unserer Unterkunft für die kommende Nacht. Dem Loews Lake Las Vegas Resort. Als erstes fällt uns das Schild auf, welches das Fotografieren an diesem Tag bis 22.oo Uhr verbietet, da sich Prominente dort aufhalten. Wir sind uns dann später am Pool auch nicht ganz sicher, ob wir nicht Jeamy Lee Curtis dort gesehen haben. Wir genießen also einige Zeit am leider nicht wirklich sauberen Pool und dann bin ich so müde, dass ich um 20.oo Uhr todmüde ins Bett falle. Der Rest der Gruppe fährt noch mal los, um was zu essen und Getränke für den nächsten Tag zu besorgen.

Geändert von arwen226 (17.01.2010 um 19:44 Uhr)
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Alt 20.01.2010, 09:39   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #5
wishmaster Mann
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Schöner Reisebericht! Die Queen Mary II ist ja ein dickes Ding...Wahnsinn!

VG Stefan
wishmaster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2010, 12:06   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #6
Morningside
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Zitat:
Zitat von wishmaster Beitrag anzeigen
Die Queen Mary II ist ja ein dickes Ding...Wahnsinn!
jup,das ist sie.

wir waren auch ende sept. '09 in nyc und haben die queen gesehen.
passenderweise waren wir vorher in l.a. und haben auf/in der queen mary I übernachtet.



schöner bericht - ich warte auf fortsetzung !
Morningside ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2010, 20:32   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #7
arwen226
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Vielen Dank für das positive Feedback.
Dann will euch auch gar nicht lange warten lassen.


So, 06.09.09

Um 4.oo Uhr ist die Nacht vorbei. War wohl nicht anders zu erwarten, wenn man so früh einschläft. Eine Stunde lang versuche ich wieder einzuschlafen, gebe dann aber auf. Karsten ist inzwischen auch wach. Wir beschließen, das Fitness-Center aufzusuchen. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch zwei, drei Fotos machen. Dieses Resort bietet so viele Motive und da gerade die Sonne aufgeht, sieht alles noch mal so schön aus. Wir drehen also eine komplette Runde auf dem Gelände und machen ganz viele, hoffentlich schöne Bilder.



Ja, die Bilder sind schön geworden, aber leider bekomme ich sie nicht hochgeladen. Die Datein sind zu groß und komprimieren klappt leider auch nicht. Sorry.


Um 6.3o Uhr sind wir dann doch endlich im Fitness-Center bzw. Fitness-Raum und machen eine ½ Stunde Workout. Wir wollen es ja auch nicht übertreiben!

Gegen 9.3o Uhr starten wir Richtung Grand Canyon. Um 1o.3o Uhr erreichen wir den Hoover Dam und parken den Wagen im schattigen Parkhaus um anschließend in der brüllenden Hitze den Dam zu Fuß abzulaufen. Und so viel Weg liegt da ja nicht vor uns (im Vergleich zu Manhattan). Es ist außerdem recht windig, was das ganze sehr angenehm macht. Es ist schon 11.3o Uhr als wir beschließen, unser „Frühstück“ in dem Restaurant vor Ort einzunehmen. Es gibt Wraps und Burger. Um 12.oo Uhr geht es dann weiter. Wir fahren über den Dam und dann Richtung Kingman.



Je näher wir dem Grand Canyon kommen, desto bewaldeter wird es wieder. Zu unserer großen Überraschung erreichen wir Tusayan früher als erwartet, nämlich schon um 15.3o Uhr. Um 15.45 Uhr checken wir ein und um 16.oo Uhr fahren wir dann den langen Weg von einer Minute zu Wendy´s um erst mal was zu essen. Das mit dem Fahren machen wir natürlich nur, weil wir nach dem Essen zum GC weiter fahren wollen. Um 18.oo Uhr haben wir unser Ziel erreicht. Wir stehen am Grand Canyon. Wow!!! Es ist unglaublich schön, groß, weit, riesig. So weit das Auge reicht sieht man nur diesen Canyon. Einfach unglaublich. Und wir mitten drin und warten auf den Sonnenuntergang. Wie wir nach kurzer Zeit feststellen, warten mit uns noch ca. 100 andere Leute. Die sind allerdings schnell vergessen, als um ca. 18.3o Uhr das Schauspiel beginnt. Ich habe keine Ahnung, wie viele Bilder wir hier gemacht haben, aber es werden einige sein. Um 19.oo Uhr ist die Sonne dann weg und es wird schlagartig kalt.




Wieder zurück im Ort gehen wir noch kurz zu einem Indianerfest und besuchen den örtl. Tankstellen-Shop. Mit dem dort erworbenen Bier und Knabberkram machen wir es uns anschließend auf unserem Zimmer gemütlich und gucken Football. So zwischen 22.3o und 23.oo Uhr gehen wir dann schlafen.
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Alt 20.01.2010, 20:49   3 Tage New York und 15 Tage Südwesten Beitrag #8
arwen226
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Beiträge: 380
Bilder: 301
Mo, 07.09.09

Der Wecker geht nicht, wie geplant, um 4.oo Uhr an. Ich werde aber um 4.38 Uhr wach und wecke die anderen. Kurz nach 5.oo Uhr fahren wir dann wieder zum Grand Canyon um uns den Sonnenaufgang anzusehen. Es sind gerade mal 11°C als wir um 5.2o Uhr am Mather Point ankommen. In der Ferne sehen wir schon, wie es langsam hell wird. Wir sind zusammen mit einer Hand voll Inder die einzigen an unserem Standort. Der Sonnenaufgang ist faszinierend, fast noch schöner, als der Sonnenuntergang. Als wir uns 10 – 15 Minuten später mal umdrehen, sind ca. 60 andere Menschen um uns rum. Wo kommen die denn auf einmal her? Bis kurz nach 6.oo Uhr haben wir bereits 214 Bilder gemacht. Mit uns meine ich eigentlich nur Karsten.



Da diesmal ein Frühstück im Zimmerpreis enthalten ist, fahren wir nach dem Sonnenaufgang erst mal zurück. Das hätte man sich schenken können. Es gab verschiedene süße Gebäckstücke, Minibrötchen, Cornflakes, zwei Sorten Marmelade bzw. Gelee und man hätte auch Waffeln oder Pancakes bekommen können. Dazu einen Saft und Kaffee satt. Ganz ehrlich: es hat gar nichts von dem geschmeckt und wirklich freundlich war das Personal hier auch nicht. Wir beschließen noch am Frühstückstisch, dass wir am kommenden Morgen sehr früh Richtung Las Vegas aufbrechen wollen und somit auf ein weiters Frühstück dieser Art verzichten. Für heute beschließen wir, wieder zum South Rim zu fahren und uns noch mehr GC anzusehen. Wir fahren wieder zum Mather Point und gehen dann zu Fuß zum Canyon View Information Plaza. Kurzer Hand entscheiden wir uns dafür mit dem Shuttlebus zu Hermits Res zu fahren. Da die Busse ihre Stopps rechts kurz hintereinander machen, überlegen wir uns, den Rückweg zu Fuß zurückzulegen. Wir müssen dann umsteigen, um zu Hermits Rest zu kommen. Dieser Bus macht nicht mehr so kurzfristige Stopps und es wird uns erklärt, dass er auf dem Rückweg nur an zwei Haltestellen hält (Mohave Point und Hopi Point). Die gesamte Strecke Hermit Rest Route ist 7 Meilen (11 KM) lang. So einigen wir uns, dass wir nur bis zum Pima Point fahren und von dort zu Fuß auf jeden Fall bis Hopi Point zurück laufen. Als wir den Bus verlassen ist es 9.45 Uhr und auf einmal sind wir allein. Wir wandern los und begegnen nur zwei, drei Mal anderen Touristen. Sonst sind wir allein mit der umwerfenden Natur und uns! Es dauert auch nicht lange, bis es wieder ziemlich warm wird. Also machen wir einen kurzen Halt zum eincremen. Die Wasservorräte schwinden auch ziemlich schnell. Aber Zeit und Raum spielen keine große Rolle bei den Anblicken die wir hier zu sehen bekommen. Wie gesagt, nur mit dem Wasser muss man etwas sparsam sein. Mit einem winzigen Rest Wasser in meiner Flasche und 188 Bildern mehr auf der Kamera erreichen wir nach genau 2 Stunden und 52 Minuten Hopi Point. Wir haben, wenn die Angaben stimmen, genau 7,8 KM zurückgelegt.



Von hier aus fahren wir dann mit dem Bus zurück. Wir sind schon ziemlich fertig aber auch unbeschreiblich glücklich. Aber nun reicht es uns auch! Wir sagen dem GC Goodbey und fahren zurück nach Tusayan, direkt zum Pizza Hut. Dann ins Hotel und kurz die Ereignisse des Tages aufgeschrieben. Dann treffen wir uns am Pool. Abends gucken wir wieder Football. Diesmal aber nicht so lange. Für den nächsten morgen vereinbaren wir, wer zuerst wach wird, weckt die anderen. So machen wir tatsächlich um 20.oo Uhr Licht und Fernseher aus. Bewegung an frischer Luft macht halt müde.
Kaum eingeschlafen, nehme ich ein Geräusch wahr, welches nicht in meinen Traum passt. Ein fürchterlicher Quietschton. Karsten hört es auch und auf einmal herrscht Trubel und Aufregung im Flur. Es ist der Feueralarm. Schnell ne Hose übergezogen und wie fast überall den Kopf zur Tür rausgestreckt. Karsten geht auf den Flur und sieht schon, wie jemand vom Personal an den Schaltern hantiert. Der Lärm hört einfach nicht auf und ist unerträglich laut. Aber einen stört das ganz und gar nicht: Dennis! Er schläft tief und fest. Als ich ihn wecken will, sagt Karsten, dass es sich wohl nur um einen Fehlalarm handelt und ich soll ihn schlafen lassen. Der bestätigt dann am nächsten Morgen, dass er von der ganzen Aufregung nichts mitbekommen hat und beschwert sich, dass wir ihn haben schlafen lassen. Dann ist der Alarm endlich abgestellt und es kehrt wieder Ruhe ein. Nur nicht bei mir. Ich bin noch zu aufgewühlt um gleich wieder schlafen zu können. Um 2.oo Uhr werde ich wieder wach. Das ist wohl zu früh, um die anderen zu wecken?! „Schlaf noch zwei, drei Stunden.“ sagt mein lieber Mann und ratzt sofort weiter. Tatsächlich schlafe ich noch einmal ein und werde erst um 5.oo Uhr wieder wach. Wir machen uns fertig und checken um 5.3o Uhr aus. Bei 11°C verlassen wir Tusayan und machen uns auf den Weg nach Las Vegas.
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