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Reiseberichte USA

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Alt 01.08.2010, 18:07   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #1
xrichx
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29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen

Hallo

Schön war es, seit Freitag Mittag sind wir wieder zurück (Graz, Östereich) von unserer abenteuerlichen aber auch wunderschönen Reise durch die fast komplette Osktüste der USA.

Hier ein paar Grunddaten:
01.07.2010 - 29.07.2010
über 3000 Meilen gefahren
mit 2 Mietwägen
1 Inlandsflug
2 Personen
1 Jahr Planung
1 Hochzeit (nein nicht meine )
über 4000 Fotos (Videos nicht mitgerechnet)

Folgende Städte waren auf dem Programm (in chronologischer Reihenfolge)

Lowville
Buffallo
Key West
Miami
St. Augustine
Savannah
Charleston
New Bern
Charlottesville
Washington D.C.
Boston
New York City


Der Grund für unsere Reise war einerseits ein Wiedersehen mit meiner Gast Familie wo ich vor genau 10 Jahren einen Jahresaufenthalt hatte (Lowville). Dazu kommt noch das meine Gastfamilien Schwester auch noch eine Hochzeit hatte wo wir eingeladen waren, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten! Ein anderer Grund war aber auch das ich endlich einmal den Süden etwas sehe da ich den Norden schon kannte.

In den laufenden Tagen werde ich das erlebte hier in Wort und Bild darstellen versuchen, was natürlich in Anbetracht der großartigen Erlebnisse sehr scxhwer zu schaffen sein wird, aber ich werde mein bestes geben, auch aufgrund dessen das ich den Forum natürlich vieles zurückgeben will, da es mir bei meiner Planung direkt und indirekt viel geholfen hat.



lg aus Graz
richard
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Alt 05.08.2010, 15:38   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #2
xrichx
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zur planung gibt es ein paar dinge zu erzählen. Prinzipiell einmal haben wir uns vor einen jahr überlegt, warum nicht mal in die usa eine "kleine" tour machen, kurz dann nach ist die einladung zur hochzeit eingetroffen weshalb das ganze mehr oder minder schon eine gegessene sache war, wir fahren in die USA.

Eine planung was wir eigentlich anschauen wollten gab es zu diesen zeitpunkt noch nicht, ich für meinen teil wollte eher in den süden, weil ich den norden schon kannte, aber meine bessere hälfte war noch nie in den usa, weshalb ich hier etwas ins grübeln kam.

Es war oktober, also ich eine super chance nutzte und eine flug von graz über wien nach new york und zurück um -20% bekam (die aktion war genau nur einen tag gültig). Zu diesen Zeitpunkt wussten wir auch schon ungefähr die Städte und Attraktionen die wir sehen wollten und auch schon wie lange bzw. von wann bis wann, also konnte die planung im detail starten. Da wir am 1 juli ankammen und am 3 schon die hochzeit ist, konnten wir uns vorher Boston nicht ansehen, das geht sich nicht aus, weshalb wir das am ende wieder einbauten, war zwar ein wenig ein unweg aber was solls. Weiters war die Frage wie wir die große strecke nach Florida und zurück schafften. Es gab mehrere möglichkeiten
a) ein Mietauto, und 2 tage durchfahren von Buffalo runter
b) eine ganz andere Route
c) zwei mietwägen und ein inlandsflug von Buffalo

a) hatte den preislichen vorteil, da ich weder einwegmiete von zusätzlichen flug zahlen musste, allerdings würden uns zwei tage wegfallen und die strecke von Buffalo nach Florida erschien im Landesinneren nicht besonders aufregend. b) war für uns fast keine wahl. c) erschien uns dann als die beste wahl. Nicht nur das ich einen sehr günstigen flug gefunden hatte (100$/person) wir ersparrten uns eine sehr lange fahrt und konnten innerhalb 2 einhalb stunden in florida sein.

Erst dachte ich es wäre schön die Westküste von Florida zu sehen, allerdings verschlang das auch ganz schön viel Tage, weshalb wir es dann doch nur auf die ostküste belassen. Als ersters wollten wir uns key west anschauen, dann miami inkl everglades und einen ein einkaufscenter, dann die weitere punkte, st. augustine, savannah, charleston, new bern, charlottesville über den skyline drive nach Washington, Boston und zuletzt New York. Für Buffalo, Key west und Charlottesville hatte ich eine nacht geplant, der Rest 2 nächte, boston drei und new york dann 4.
xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.08.2010, 16:21   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #3
xrichx
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Tag 0 & 1

Meine bessere Hälfte hat leider das einpacken etwas auf die leichte schulter genommen weshalb wir etwas zu spät ins bett gekommen sind (2 uhr in der Früh). Dementsprechend haben wir gut geschlafen, trotz der leichten Aufregung wegen den kommenden Monat

In der Früh ging dann alles recht schnell, wir sind zum Flughafen mit unseren Gepäck, zwei Große Koffer, zwei kleine und Handgepäck. Damit ich meinen kleinen Koffer nicht die ganze zeit mitrumschleppen muss wollte ich den auch noch zusätzlich zum großen aufgeben, da hat mich die offensichtlich nicht ausgeschlafene Dame der Austrian Airlines (AUA) etwas böse angeschaut, und meine ,das ich das nicht machen kann, ausser ich will dafür zusätzlich bezahlen. ICH musste dann die Dame erst unterrichten das ich vor dem 1. Jänner 2010 den Flug gebucht habe und somit sehr wohl Anrecht habe auf einen zweiten Koffer, den seit 01.01.2010 hat ja die AUA und die Lufthansa bei Flügen nach Amerika das Freigebäck von 2 auf einen Koffer reduziert. Nach langen Hin und Her (ich hatte wirklich schon einen Puls von 500 ) wachte sie dann endlich auf und holte die Infos von ihrer Kollegin ein, die uns dann recht gab.

Leider war dann ein Koffer um ein paar gramm zu schwer weshalb wir noch am Flughafen umräumen mußten,a ber dann nach ging alles glatt, der Flug nach Wien ist im Prinzip kaum erwähnenswert, so schnell war der vorüber.




In Wien dann nochmal kurz Schlange stehen bei den Kontrollen, und dann einsteigen in den Flug, alles kein Problem... (Abflug 11 uhr)





Der Flug ging dann auch relativ schnell über die Bühne, das OnBoard Entertainment System war relativ schwach, da hatte ich mir mehr erwartet, den Bildschirmen sah man das hohe Alter teilweise ziemlich an, wenn sie sich überhaupt bedienen lasten. Das essen war okay, und wir konnten ein ganz klein wenig schlafen.

In den USA sind wir dann beim JFK gelandet (~14 Uhr Ortszeit), etwas holprig kam der Flieger über Long Island runter. Dort mussten wir natürlich erstmal den Grund unseres Aufenthaltes bekanntgeben und ein kleines Interview mit einen Freundlichen Polizisten führen. Dann holten wir den Koffer und wir mussten durch den Zoll.

Unsere Erfahrungen beim Zoll waren sehr positiv, sprich, wir haben ja geschenke für die hochzeit und für die Bekannten mitgenommen. Wir haben auch so gut wie alles angegeben, und man hat uns ein wenig gefragt, aber durchsucht sind wir nicht geworden, das war also kein stress! Wir hatten Honig, Geschirr, Kernöl, Schokolade, Schnäpse und Kleinkrams mitgebracht.

Dann sind wir auch schon mit dem Airtrain Richtung Mietwagen vergabe Stelle gefahren. Dort haben wir dann endlich unseren ersten Wagen bekommen, einen Chevrolet Impala, schönes und vor allem beachtlich großes Auto! Sowas sind wir natürlich nicht gewohnt

Auf den Weg nach Norden dann aber zwei ziemliche Schocks, das Navi lies sich nicht aufladen, und wir standen mitten in einen Stau. Das mit den Navi (hatte mein eigenes mit) stellte sich später heraus, war eine defekte Sicherung, das habe ich natürlich beim Abholen des Wagens nicht bemerkt, also Leute UNBEDINGT CHECKEN bevor man losfährt. Nun ja, wir meisterten auch diese Situation mit ach und Krach (Navi ein und aus schalten, ungefähr wussten wir ja wo wir hinwollten - Richtung Albany, das auch hier und dann wo angeschrieben stand), und so sind wir irgendwann dann aus dem Stau raus, über eine wunderschöne Brücke (Tappan Zee Bridge) dann Richtung Norden



Leider konnte wir aufgrund des Stau nicht einen geplanten Stop bei OCC (Orange County Choppers) machen, weil es einfach schon viel zu spät war, und wir noch einiges an Fahren vor uns hatten.

Irgendwann um Mitternacht dann, kamen wir geschlaucht und ziemlich fertig in Lowville an! Schön war es meine Gastfamilie wiederzusehen, generell war es ein herrliches Gefühl zurück in den USA zu sein, ich freute mich irrsinnig, auch meine bessere Hälfte gefiel es auf Anhieb extrem gut! Gut viel Unterschiede gibt es jetzt rein Landschaftlich nicht, aber die ersten Eindrücke waren gut!

Also, geschlaucht aber glücklich fielen wir dann ins Bett bei meiner Gastfamilie, unser erster Tag in den USA hat uns ziemlich "hergenommen", aber wir waren tapfer und haben alles geschafft, was zu schaffen war

Geändert von xrichx (05.08.2010 um 16:34 Uhr)
xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2010, 09:50   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #4
xrichx
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So weiter geht’s



Mittlerer weile ist schon ein Tag vergangen, was ist passiert, also, wir hatten ein wunderbares Frühstück und einen sehr schönen Nachmittag als es dann auch schon zum Rehearsal ging, was nichts anderes ist als die Vorbereitung bzw. die Probe für die Hochzeit. Dann nach ging es auch schon zu der Familie des Bräutigams und deren großen Farm (über 2000 Kühe), wo eben jene Eltern traditionell ein großes Essen richteten. Wir hatten dann noch eine kleine Führung um den Hof herum, was auch lustig war, weil sie untypischerweise ihren Kühen, neben den Nummern auch Namen gaben. Jede Kuh hatte auf beiden Ohren jeweils eine Plakette hängen, links die Namen der Eltern, rechts der eigentliche Name der Kuh, und da kamen die witzigsten Konstellationen heraus (Superman und Mutter Theresa waren die Eltern und die Kuh selber hieß Hillary Clinton). Typisch für diese Gegend auch die vielen Tiere, Rehe überall, aber auch Stinktiere… Die Familie selber hatte über 15 Katzen, die meisten davon mit der Eigenart mehr als nur fünf Zehen an einer Pfote zu haben, interessant… (nennt sich Polydaktylie)

Am dritten Tag dann die Hochzeit in einen ehemaligen „Schuppen“.



Es war sehr interessant und auch schön sowas mit zu erleben, allerdings ist es eher eine Gesellschaftliches Ereignis als eine Feier. Es waren über 200 Gäste geladen, der Saal war also ordentlich voll.

Der Schuppen war Teil eines Bauerhofes wo auch selbstgemachtes Eis verkauft wurde, wie eine Art „Ice Drive-In“
Dahinter war ein wunderschöne Fluss und lauter Tiere wie Ziegen, Lamas, Schweine ua…

Natürlich haben wir auch den Wagen etwas geschmückt und so war dann auch die Hochzeit relativ schnell vorüber.


Am vierten Tag lud dann die Familie der Braut ein (meine Gastfamilie) und es wurde gekocht und gegessen. Es gab keinen bestimmten Zeitpunkt, es war also alles sehr relaxed. Dabei wurden dann auch vor allen Leuten die Geschenke ausgepackt und es wurde alles notiert von wem, was gekommen ist.

Unsere Hochzeitskerze und das Gmunder Keramiks Zeugs ist gut angekommen, Mission erfüllt

Der Nachmittag verging dann noch sehr relaxed, es wurden ein paar Schießübungen am Grund hingelegt, viel gequatscht und vieeel gegessen…
Da es nicht nur unser vierter Tag in den USA war, sondern auch der 4 Juli, suchten wir ein Plätzchen etwas höher gelegen sodass wir einen schönen Blick hatten über Lewis County und den Feuerwerk. Ein schöner Abschluss für den schönen Tag.

Der fünfte tag war dann etwas ruhiger, die Hochzeit lag hinter uns und wir konnten einen Abstecher nach Old Forge machen, was ein wenig ein Tourismus Hot Spot in der Gegend ist. Dort haben wir einen kleinen Spaziergang gemacht und waren dann auch noch im Kino, Toy Story 3 anschauen.
Was man dazusagen muss, es hat die ganzen Tage seit wir da waren, oft an die 110 Grad Fahrenheit gehabt, was wirklich echt heavy war, vor allem da im Haus keine Klimaanlage vorhanden war. Nach Old Forge waren wir dann noch beim Trap Shooting, auch ganz witzig…



Der 6te tag war dann noch schöner, da wir uns vornahmen wieder Kanu zu fahren auf einen Stausee in der Gegend.

Es war unglaublich, der See war komplett ruhig, es spiegelte sich alles im Wasser, wirklich einzigartig. Auch hier wieder die verschiedensten Tiere und Pflanzen!

Da es dann aber der letzte Tag war in Lowville haben wir am Abend dann noch ein Barn Fire und richtig schöne T-Bone Steaks gehabt.

Der siebente Tag war dann leider schon der Abschied aus Lowville und meiner Gastfamilie, wir hatten wirklich wunderbare Tage hinter uns, allerdings wollten wir weiter, wir wollten was tun, wir waren die tage einfach viel zu faul.

Also sind wir Richtung Lake Ontario gefahren und diesen dann auch südlich entlang weitergefahren.

Bei Fairhaven haben wir uns dann einen kurzen Spaziergang beim See gemacht bevor wir weiter nach Buffalo bzw. Niagara Fälle fuhren.

Leider war Buffalo wieder ein Stau (Unfall)

weshalb wir erst spät am Nachmittag bei den Niagara Fällen ankamen, was sich aber wiederum als Vorteil herausstellte, waren doch nur mehr wenige Touristen da, sodass wir keine Wartezeit hatten bei der Maid of the Mist. Die Fahrt hatte ich schon mal gemacht, denn noch ist sie immer wieder ein Erlebnis.







Nachher sind wir essen gegangen, im angrenzenden Hard Rock Cafe, allerdings war das ein wenig enttäuschend, Preis/Leistung stimmt hier nicht wirklich. Leider waren wir nicht auf der Kanadischen Seite (wegen der Zeit hatten wir gedacht es ginge sich nicht mehr alles aus…) weshalb wir nicht viel von den Farb-Lichtern mitbekamen die, die Fälle beleuchteten, aber wir sind dann noch zu den Horseshoe Fällen gegangen, um dort die schöne Stimmung noch mitzubekommen.

Dann war auch noch das Feuerwerk von dem ich online schon vorher lies, was dann wirklich imposant war, allerdings war das nicht in der Nähe der Horseshoe Fälle sondern bei den amerikanischen Fällen, also wenn wer die Fälle ansehen will, bei den amerikanischen Fällen stehen, oder auf der Kanadischen Seite (sowieso am besten).

Dann fuhren wir sehr, sehr müde zurück zu unseren Hotel in Buffalo, das in der Nähe vom Flughafen ist. Ich war schon einmal in Buffalo und wusste das die Innenstadt an sich nicht wirklich interessant ist. Und da wir am nächsten Tag mit dem Flugzeug in der Früh in Richtung Süden aufbrachen, war es ideal. (Hotel Indigo-Amherst)

PS: ich werde bei Tripadvisor dann ein paar Reviews und Bilder der Hotels/Unterkünfte einstellen, die werde ich dann hier auch verlinken…

Geändert von xrichx (07.09.2010 um 12:39 Uhr)
xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2010, 16:22   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #5
xrichx
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Der 8te Tag war dann in der Früh eigentlich nicht so hektisch wie ich es mir erwartet hätte, wir sind relativ schnell aus dem Hotel raus, in das Auto und ab zum Flughafen wo auch die Mietwagenrückgabe war, die waren dann auch so freundlich und haben uns gleich mit dem Mietwagen den wir gehabt haben noch zum Flughafen gebracht, weil sowas wie Gehwege hatten die ja dort nicht
Im Flughafen selber ging dann auch alles relativ schnell. Wir flogen mit JetBlue, und waren dann auch bei der Ticketausgabe schnell durch. Dann kam die Kontrolle und da wurde es dann plötzlich etwas eigenartig. Klar, wir mussten unsere Schuhe ausziehen und den Laptop rausnehmen, kannten wir schon. Aber als wir durch waren, musste doch unser Koffer (Handgebäck) durchsucht werden. Er fand darin eine After-Sun Lotion, und ich dachte mir, naja, okay, so gefährlich kann das nicht sein, außerdem ist das ein Inlandsflug, aber ich wurde eines besseren belehrt, auch hier darf man nur 100ml an Flüssigkeiten (allerdings muss es nicht in einen Plastiksack verpackt sein) mitnehmen, somit, bye bye After-Sun Lotion. Denn noch warteten wir auf unseren Laptop und irgendwie war es dann etwas eigenartig als plötzlich so gut wie alle Polizisten zu den Röntgen Gerät rannten und dort diskutierten… hatten wir was eigenartiges im Laptop oder in der dazugehörigen Tasche? Ich schaute meine Freundin an, und sie schüttelte natürlich sofort mit den Kopf. Dann aber merkten wir das der Typ hinter uns aussah wie ein Gangster, also wie man es sich so richtig vorstellt, Knast ähnliche Tattoos überall, eigentlich eine kurze Hose aber die bis zu den Schuhen runter, xxxl-Shirt und typisches Cap auf… Als dann einer der Polizisten ihn stärker befragte wussten wir das sie irgendwas bei dem gefunden hatten… Irgendwann kam dann jemand auf uns zu und fragte ob wir noch was brauchen, dooohh… ja… unser Laptop, dooh… Naja sie hatten den irgendwo dazwischen anscheinend verlegt und gaben uns in wieder…


Dann war warten bzw. Frühstücksuche auf den Plan, natürlich verlangte man dort in den Bereich horrende Preise für unappetitliche belegte Brötchen bzw. ungenießbaren Kaffee… Nach einer halben Stunde konnten wir dann auch einsteigen und waren erst mal überrascht wie viel Fußfreiheit wir im Flugzeug hatten. Das waren wir bei unseren Flug in die USA nicht, und dann hörten wir schon die Werbungen für die Fluglinie, das sie eben am meisten Fußfreiheit von allen in den USA hatten usw. usf… Bald ging es auch los und wir konnten sogar normales Fernsehen in unseren Monitoren vor uns sehen, gott, überall wurde über LeBron James diskutiert und das er heute Abend sagt ob er zu Miami Heat wechselt oder bei den Cleveland Cavaliers bleibt *gähn* Die Diskussion war schon Tage davor im Fernsehen zu sehen, es gab echt NICHTS anderes, außer natürlich das Bohrloch im Golf. Das hatte ich vor unserer Abreise bzw. auch währenddessen noch stark verfolgt, also den Verlauf, allerdings waren die Tage vor den Flug nach Florida keine Rede mehr davon das, das Öl, in Richtung Keys oder so floss.
Wir flogen, gut, nichts neues… Es ging über Pennsylvania nach Maryland, Virginia und von dort über das offene Meer wieder Richtung Festland nach Florida. (2 ½ Stunden war der Flug nur lang)



Leider haben wir nicht viel gesehen, wir waren einfach zu weit oben, aber es war dann lässig zu sehen wie langsam die Küste Floridas auftauchte und wir über die Häuser und deren lustige Zusammensetzung drüber flogen bevor wir zur Landung in Ft. Lauderdale ansetzten.



Dort empfing uns erst mal wieder ein warmer und vor allem trockener Wind. Wir holten unsere Tasche ab, und fuhren mit einen Bus zum Gebäude wo die Mietwägen abzuholen waren. Eigentlich war es ein Parkhaus mit ein paar Büros, und im dritten Stock war dann auch schon National Car, die wir genommen haben da wir ja das Auto in New York wieder zurückgeben wollen (National Car hat dahingehend das günstigste Angebot gehabt was die Einwegmiete betrifft). Wir konnten dann unser Auto aus ein paar aussuchen, was anfänglich für etwas Verwirrung gesorgt hatte. Wir entschieden uns dann für einen Ford Focus der neuesten Generation im Stufenheck Design. Er wirkte einfach im Gegensatz zu den Japanern und den Chevrolet HHR den meine Freundin unbedingt wollte (der is ja so knuffigà yeah, right, whatever) moderner und besser und so fuhren wir mit einen silbernen (da gab's noch ein paar Focus in anderen Farben) davon, Richtung Süden und diesmal checkten wir sofort ob das Navi sich aufladen lies oder nicht *grml*.



Auf den Weg in Richtung Süden brauchten wir eine After Sun Lotion, weil diese ja in Buffalo blieb, also bogen wir kurz von der Interstate ab und fuhren in ein Einkaufscenter. Dort haben wir dann auch was bei Arby’s gegessen, ganz gut mMn… Aber wir machten uns dann doch weiter auf den Weg Richtung Keys und mit der Zeit änderte sich die Landschaft, aus den urbanen mit viel Palmen wurde langsam Steppe bzw. Sumpfigere Landschaft und irgendwann war es dann auch soweit, links und rechts nur Wasser. Aber vorher noch eine Schrecksekunde als auf der Gegenfahrbahn, kurz bevor wir die Stelle passierten, jemanden der Reifen platze und er eine schöne Drehung in die Wiese machte, Pfuh, gottseidank nicht auf unsere Fahrbahn…. Trotz diesen Schreckens konnten wir unsere Fahrt über die tausenden Brücken denn noch genießen, das Wetter war auch hervorragend.
Ganz witzig fanden wir natürlich die alte Brücke die ab und zu unterbrochen war, wo dann hier und da auch schon div. Pflanzen eine Heimat fanden…



Irgendwann war‘s dann auch fad, immerhin dauert es ja auch fast 2 ein halb Stunden die Strecke abzufahren.



Dann sahen wir einen Zeppelin und eine F22 Raptor in der Nähe landen, bevor wir dann nach Key West kamen, da war es schon späterer Nachmittag.



Wir hatte unser Frühstückshotel gleich direkt bei der Duval Street sodass wir eine kurzen Teil der Straße auch gleich abfuhren, noch war nicht viel los…



Wir haben dann im Douglas House eingecheckt und sind dann gleich die Duval Street entlang gegangen, allerdings in Richtung Southern Most Point. Allerdings liegt dieser einen Block weiter, was wir aber nicht wussten zu diesen Zeitpunkt.





Als wir also am Ende angekommen waren, sahen wir schon einen anfänglichen Sonnenuntergang und wir merkten das wir in die falsche Richtung gegangen sind, also sind wir die Duval Street ziemlich schnell in die andere Richtung zurückgegangen. Jetzt ist Key West nicht riesig aber denn noch ist die Duval Street gute 1,8 km lang, weshalb wir dann tatsächlich, leider, zu spät kamen, wir kamen also an, also die Sonne schon weg war, allerdings hinterließ sie denn noch eine wunderschöne rote Glut, weshalb wir nicht allzu böse waren, dafür aber ziemlich fertig.

xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2010, 08:33   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #6
xrichx
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Wir haben uns noch ein Eis gegönnt und sind dann noch den Hafen in diesen Gebiet abgegangen. Dort war jetzt richtig viel los, es waren tausende Leute auf der Straße, ein Richtiges Straßen Fest. Viele Künstler gaben ihr bestes und man hörte hier und da schon Kubanische Klänge aus div. Lokalen heraus. Wir sind dann die Duval Street wieder runter gegangen zu unseren Hotel, dabei fiel uns auf, viele besoffene und bekiffte auf der Straße, okay, Key West war wirklich anders als der Rest der USA J
Im Hotel dann haben wir uns noch zur „Abkühlung“ in den Pool begeben, allerdings war das Wasser einfach viel zu warm als das es uns wirklich abgekühlt hätte …
Am nächsten Tag haben wir unser Frühstück im Garten vom Douglas House genossen, der war wirklich extrem schön und total überwachsen, herrlich!



Wir trafen uns dann noch mit dem Brautpaar, also meine Gastschwester und ihr Mann, weil die zufällig am gleichen Tag dort vor Anker gegangen sind, um dann später mit ihrer Kreuzfahrt weiter nach Mexico zu fahren (Flitterwochen). Wir sind gemeinsam zum wirklich schönen und sehenswerten Earnest Hemingway Haus gegangen (mit den vieeeeelen Katzen für mich ein Traum, und viele davon hatten wiedermal die 6 Zähen den der Vorderpfote)



und dann nach zum Southern Most Point.



Dann trennten wir uns wieder, und wir gingen noch schnell ein paar Souvenirs einkaufen bevor wir weiterfuhren.
Auf den Weg zurück nach Miami, blieben wir noch beim Bahia Honda State Park stehen und begaben uns endlich mal ins Wasser, ENDLICH!!! Es war wunderschön, richtig tropisch. Aber die Strömung war nicht ohne dort… Wir sind dann noch ein wenig die Brücke entlang gegangen bis zum Ende, bevor wir dann wieder weitergefahren sind.



Dazwischen sind wir wieder stehengeblieben und haben hervorragend in einen Restaurant Namens „MA'S Fish Camp“. Dort konnten wir dann auch endlich einen Key Lime Pie essen, ausgezeichnet!!!



Bevor wir aber zu unseren Hotel in Miami fuhren sind wir gleich Richtung Miami Beach gefahren. Auf den Weg dorthin war‘s ganz lustig zu sehen das es dort eine Straße gab wo es Schönheit Ärzte gab für jeden Körperteil, also hätte man sich in dieser Straße runderneuern können. Natürlich war die Einfahrt alleine nach Miami Beach, vorbei an Downtown Miami schon eine Wucht,



aber in Miami Beach war’s dann noch lustiger. Ferraris, Porsches und Bentleys, einer nach den anderen lies sich dort blicken und den einen oder anderen Faucher entlocken, gerade am Ocean Drive gehörte das wohl zum guten Ton.



Viele Leute, die meisten davon wirklich schick und sichtlich nicht arm waren dort zu sehen.Wir suchten vergeblich eine gute Gelegenheit dort zu parken weswegen wir dann doch wieder zurück fuhren, so interessant schaute das in Miami Beach auch wieder nicht aus.
xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2010, 08:33   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #7
xrichx
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Auf den Rückweg dann sahen wir auf einer kleinen neben Insel schöne große Villen und wir dachten uns hey, wieso nicht, schauen wir uns das mal genauer an, und tatsächlich lies uns der Portier bei der Einfahrt auf die Insel (Palm Island) rein. WOW, was für Häuser, Villen wo man nur hinblickte, davon eine auch von Venus Williams, beeindruckend.



Es wurde dann langsam dunkel und wir fuhren zu unseren Hotel das in der Nähe vom Flughafen in Miami lag. Dort haben wir eingecheckt und uns zu unseren Zimmer begeben, allerdings waren wir leicht hungrig weshalb wir im Internet einen Sushi Laden raussuchten. Wir fuhren also noch schnell dorthin, holten unser Sushi, und fuhren zurück, verpassten aber geschlagene DREI mal die richtige Abfahrt, weshalb wir VIER mal im Kreis fuhren, kein kleiner Kreis, aber dort muss man sich mal auskennen, unglaublich…
xrichx ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.09.2010, 00:27   29 Tage | Ostküste Key West bis Boston (und mehr) | 3000 Meilen Beitrag #8
sunsetd Frau
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Ein schöner Reisebericht, hab mich heimlich an Bord geschmuckelt und bin schon gespannt, wie es weiter geht.
sunsetd ist offline   Mit Zitat antworten
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