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20.09.2007, 11:50
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #1
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Amerika Tourist
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007
Hier nun mein erster Reisebericht im Forum. Viel Spass beim Lesen 
Die Route: Zürich - Frankfurt - Orlando - Daytona - 1A1 entlang nach Miami - Keys bis Key West - Everglades - Ostküste rauf bis Tampa - zurück nach Orlando - Frankfurt - Zürich. Florida Rundreise 13.-27. April 2007
Yuhuu, nach 1 ½ Jahren ohne Urlaub war’s endlich soweit. Florida wir kommen! Wir das sind Doris und Urs, mein Mann Marc und ich. Im Vorfeld haben wir uns eine Liste mit allem was wir sehen wollen zusammengestellt, was dann eine Art Reiseroute ergab. Wir sind schon gespannt ob Florida wirklich so viel anders ist als der Rest der USA.
Nebst den Flügen (Zürich – Frankfurt – Orlando und die gleiche Route retour) haben wir vorab nur das Mietauto (VAN über ebookers) und das Hotel für die erste Nacht gebucht (Comfort Inn am International Drive, Orlando).
Pünktlich um Sieben Uhr morgens stehen Urs und Doris bei uns auf der Matte und ab geht’s zum Flughafen Zürich. Check-in am Business-Schalter der Swiss (dank Frequent Flyer Karte) dauerte keine 10 Minuten. Ab durch die Passkontrolle und dann erst mal einen Kaffee trinken gehen. Handgepäckkontrolle geht heute ganz flink und pünktlich startet der Flieger nach Frankfurt. Der Flug ist recht kurz – kaum sind wir oben wird auch schon wieder der Sinkflug eingeleitet. Mit im Flieger sitzt Schweizer Skiprominenz. Ich hätte die Fahrer ja nicht mal erkannt, aber Doris kennt sich da recht gut aus.
In Frankfurt gelandet geht’s mit dem Bus ins Terminal. Hier geht’s zu und her wie im Bienenschlag. Kurz geguckt ab welchem Gate wir fliegen und dann stimmen wir uns mit einem Besuch bei Onkel Ronald auf Amerika ein……..man weiss ja nie ob man im Flieger noch was Anständiges bekommt ?.
So nun sind wir bereit für den langen Flug über den grossen Teich. Vorab haben wir ja ganz unterschiedliches über den Service von Condor gehört und sind nun gespannt was wir für Erfahrungen machen werden.
Handgepäckkontrolle geht schnell und problemlos. Wie schon in Zürich staunen wir auch hier darüber dass offenbar immer noch nicht alle Leute begriffen haben, dass man keine Flüssigkeiten über 100ml mitnehmen kann im Handgepäck. Die Mülltonnen sind auch hier fast voll und man könnte locker eine Parfumerie oder einen Getränkehandel mit dem Tonneninhalt aufmachen.
Am Gate wird’s dann etwas mühsam, da wohl einige Passagiere die neuen Bestimmungen wegen den Pässen ausgestellt ab dem 26.10.06 nicht kennen. Soweit wir mitbekommen müssen eine ganze Familie sowie eine einzelne Person in Frankfurt bleiben. Uebel so was, da freut man sich auf den Urlaub und dann ist am Flughafen schon schluss………
Beim boarden das „alte“ Spiel. Alle scharen sich wie die Schafe vor dem Gatter, dabei weiss man doch eigentlich genau, dass nach Sitzreihen geboardet wird. So ist es denn auch, nur haben natürlich diejenigen mit den entsprechenden Sitzplätzen fast keine Chance durch die Menschenmenge durchzukommen um einzusteigen. Wir beobachten das Treiben halb amüsiert, halb verständnislos aus einiger Entfernung.
Irgendwann sind dann alle eingestiegen, Handgepäcke sind verstaut und los geht’s. Zum Flug: Service lausig und unfreundlich, Essen schmeckt aber gut. Für Kopfhörer muss man 3 Euro bezahlen (Frechheit)! Unser Fazit über Condor: wenn man zu Billigpreisen fliegt ist das ok. Zahlt man aber reguläre Preise dann neeee danke.
Endlich in Orlando gelandet! Neuer persönlicher Rekord: in 15 Minuten durch die Migration! Auf die Koffer warten wir auch nicht lange, ab durch den Zoll, noch schnell die Zollbescheinigung abgeben und das war’s. Koffer für den Transport ins Hauptterminal auf Förderband legen, mit der Bahn rüberdüsen, Koffer wieder holen und ab zum Budget Schalter. Oha, hier stellen wir uns also mal in die Schlange. Nach einer geschlagenen Stunde haben wir die Papiere und sind auf dem Weg zum Parkdeck.
Inzwischen ist’s schon 10.00 Uhr abends, also laden wir unsere Koffer ins Auto und ab geht’s ins Comfort Inn an den International Drive. Das Hotel ist schnell gefunden, einchecken geht auch fix und schon sind wir auf dem Zimmer. Naja, ziemlich düster und alt das Ganze und schmuddelig, aber die Betten sind ok und das ist für uns im Moment das Wichtigste da keiner von uns im Flieger wirklich schlafen konnte.
Mein Mann hat natürlich das Denny’s beim Hotel um die Ecke schon entdeckt als wir angekommen sind. Das wird jetzt angesteuert. Für die Herren gibt’s Hamburger und Pommes und für mich ein Ham and Cheese Omlett. Wir sind definitiv in Amerika: man kriegt abends nach 11 noch was Warmes zu futtern und wird nicht doof angeguckt wenn man um die Uhrzeit ein Frühstück bestellt!
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20.09.2007, 11:52
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #2
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Amerika Tourist
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2. Teil
Samstag, 14. April 2007 – Daytona Speedway – Daytona Beach
Strahlender Sonnenschein und ein Frühstück mit Bagel, Creme Cheese und Muffins, so gehen wir den ersten Urlaubstag an. Auf dem Plan steht heute Daytona. Also auschecken, kurz rüber zum KMart um Wasser und Proviant für unterwegs einzukaufen. Bevor’s auf den Highway Richtung Daytona geht machen wir einen kleinen Abstecher zur Premium Outlet Mall. Wir stöbern ein bisschen rum, sind aber vom Sortiment nicht begeistert. Also düsen wir bald darauf nach Daytona.
Ziel ist das International Speedway, die Geburtsstätte des NASCAR. Was für ein Tag für die Herren! Schon auf dem Weg vom Parkplatz bis zur Kasse wird alles genau inspiziert und kommentiert. Erst mal Eintritt bezahlen und dann nichts rein. Wir haben Glück, die Tour durchs Speedway startet in ein paar Minuten, also kurz den Souvenir Shop inspizieren und dann ab auf die Tour. Wir steigen in die Wagen (eine Art offener Zug/Bus) und los geht’s durch einen Tunnel ins Innere des Speedway. Im Infield trainieren eine Kartgruppe und eine Rennschule. Die Fahrzeuge der Rennschule sehen aus wie Formel 3 Autos. Die Herren kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich versuche am Anfang den 3 noch zu übersetzen was erklärt wird, merke aber bald, dass zumindest die Herren – dank Eurosport ? - bestens Bescheid wissen.
Zurück im Hauptgebäude schauen wir uns die Geschichte des Speedways an. Sehr interessant……………auch für uns Frauen. Witzig ist auch der Pitstop der simuliert wird und wo man sogar mitmachen könnte. Der 3D Film ist beeindruckend, da hat man wirklich das Gefühl man sitzt in einem NASCAR Auto und die anderen sausen einem um die Ohren.
Irgendwann haben auch die Herren genug von Motoren, Speed und NASCAR-Helden und wir beschliessen uns ein Hotel in Daytona Beach zu suchen. Aber uuups, was ist denn das? Als wir vor ein paar Stunden von der Tour durchs Speedway zurückgekommen sind war doch schönes Wetter? Jetzt windet’s kräftig, aber die Sonne scheint immer noch. Also muss es jetzt ein Hotel mit Pool sein da wir am Strand nicht paniert werden wollen.
Dass die Hotels am Wochenende teuerer sind in Daytona Beach als unter der Woche war uns schon klar, aber gleich soooo viel teuer. Da ging selten was unter 150$ und Roomsaver war auch nicht gültig. Schliesslich fanden wir ein La Quinta inkl. Frühstück für unter 100$.
Inzwischen hatte der Wind dermassen zugelegt, dass uns nicht mehr nach Pool zumute war. Also beschliessen wir einen Strandspaziergang zu machen vom Hotel bis runter zum Pier. So sehen wir auch die Strandabschnitte wo man mit den Autos langdüsen kann.
Daytona muss während der Bike Week faszinierend sein und dann steppt hier sicher der Bär, aber heute ist es ziemlich ruhig und eher langweilig.
Neue Re-fill Erfahrung beim Abendessen: Die asiatische Kellnerin im IHOP kann zwar schlechter Englisch als meine Begleiter, gibt sich aber alle Mühe das mit gutem Service wettzumachen. Sobald unsere Cola-Gläser zu einem Drittel leer sind, ist sie auch schon da, nimmt die Dinger mit, die Cola wird ausgeschüttet (!), das Glas wieder aufgefüllt und zurückgebracht! Ich finde ja „free re-fill“ toll, aber man kann’s auch übertreiben. Wir fangen irgendwann an unsere Gläser vor ihren Uebergriffen zu beschützen denn nach 3-4 Gläsern Cola ist auch der grösste Durst gestillt. Das hat zur Konsequenz, dass sie nun jedem von uns ein zweites volles Glas Cola hinstellt anstatt die „alten“ aufzufüllen!…………….Ok, jetzt geben wir auf, bezahlen und flüchten.
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20.09.2007, 11:53
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #3
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Amerika Tourist
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Sonntag, 15. April 2007 – Kennedy Space Center/Cape Canaveral
Heute steht das Kennedy Space Center auf dem Programm. Also voller Vorfreude raus aus den Federn, duschen, anziehen und raus aus dem Zimmer zum frühstücken. Oha, was ist denn das? Offenbar hat es über Nacht geregnet, die Strassen sind nass, der Wind noch heftiger und von Sonne keine Spur! Nach dem Frühstück also noch kurz den Wetterkanal gucken. Aha, weiter nordwestlich ist ein Tornado übers Land gefegt und wir bekommen hier die Ausläufer zu spüren. Man rechnet damit, dass die Sturmspitze die Region Orlando gegen 4 Uhr nachmittags erreichen wird. Ok, dann werden wir im Space Center sein und wohl nicht viel davon mitbekommen.
Auf dem Weg von Daytona ins Space Center wird das Wetter immer garstiger und regnerischer. Ausser vielleicht den Fahrer, hat das niemanden wirklich interessiert……….wir halten wie verrückt Ausschau nach Aligatoren, die es hier ja geben soll………….. aber bei dem Wetter haben sich die wohl alle verkrochen.
Als wir grad an der Kasse des KSC stehen wird über Lautsprecher vor dem Sturm gewarnt. Man erwarte viel Regen, starken Wind und man würde uns empfehlen sich drinnen aufzuhalten. Die Close-up Tour – wo man näher an die Startrampe hätte rangehen können – findet heute wegen dem schlechten Wetter nicht statt.
Wir also rein ins Hauptgebäude, durch den Metalldetektoren und die superstrenge „Handtaschenkontrolle“. Sogar Händy und Kamera muss man einschalten um zu beweisen, dass es keine Attrappen sind in denen was anderes versteckt ist.
Da wir annehmen dass die Sturmspitze gegen 4 Uhr da sein wird, beschliessen wir die Bustour zuerst zu machen und uns den Rest der ja drinnen ist am späteren Nachmittag anzuschauen.
Erster Stopp ist der Observationsturm, von wo aus man die Startrampe sehen kann. Gerade als wir damit durch sind und anstehen um den Bus zum nächsten Punkt zu nehmen geht’s los mit dem Regen. Es regnet so stark dass man keine 50 Meter weit mehr sehen kann. Die Startrampe ist auf einmal verschwunden ?. Grad als wir darüber diskutieren, dass der Regen jetzt wohl nicht mehr stärker werden kann hat Petrus alle Wasserhähne aufgedreht …….sowas haben wir noch nie gesehen! Wir stehen zwar „am Schärmä“ aber das die Plattform wird vom Regenwasser halb überschwemmt. Gut tragen wir 4 Flipflops so kann das Wasser hinten reinfliessen und vorne wieder raus. Bald kommt auch der Bus und wir fahren zum nächsten Besucherpunkt wo ein Raketenstart simuliert wird und man quasi im Kontrollzentrum sitzt (natürlich nicht im echten ?).
KSC ist wirklich ein absolutes „must see“ in Florida, auch wenn man sich nicht gross für die Technik interessiert. Ami-like ist das Ganze gut verständlich und unterhaltsam aufgebaut. Trotz dem hohen Unterhaltungsfaktor kann man einiges Interessantes lernen wenn man will. Natürlich wird auch kräftig Werbung für das Raumfahrtprogramm gemacht und es werden einem die noblem Ziele und Absichten erklärt. Ob man das so glaubt oder hinterfragt bleibt jedem selber überlassen.
Zum Schluss haben Doris und ich noch einen Automaten gestürmt an dem man sich eine NASA Plakette mit Adresse hat machen lassen können. Sieht aus wie eine Militärplakette nur kleiner, vorne mit NASA Signet und hinten mit Name, Adresse.
Inzwischen haben sich die Wolken verzogen und die Sonne zeigt sich wieder. Wir holen uns am Infostand noch kurz Hoteltipps und fahren dann weiter auf der A1A der Küste entlang Richtung Süden. Die „langsamere“ Küstenstrasse anstatt des Highways zu nehmen hat sich gelohnt. Die Küstenabschnitte traumhaft schön und durch den Sturm ist die See noch recht aufgewühlt. Nach diversen Fotostops beschliessen wir von der A1A runter und rüber zum Highway zu fahren um ein Hotel zu suchen. Praktisch dass vor den Ausfahrten immer angeschrieben steht welche Hotels und Restaurants es in der Nähe hat. Diesmal sehen wir aber als erstes „Food“: Outback. Yes, das ist jetzt genau das Richtige. Also wird die Hotelsuche auf später verschoben, nix wie runter vom Highway und ins Outback Steakhouse. Nach Steak, Chicken, Pommes und Backed Potatoe machen wir uns frisch gestärkt auf die Suche nach einem Hotel. Inzwischen ist’s schon spät abends und wir befinden uns kurz vor West Palm Beach. Wir finden schliesslich ein Days Inn etwas ausserhalb der Stadt.
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20.09.2007, 11:54
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #4
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Amerika Tourist
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Montag, 16. April 2007 – Fort Lauderdale – Showgrass Mills
Ein Blick aus dem Fenster: Strahlend schönes Wetter. Raus aus dem Zimmer und gleich wieder rein, Pullover ist angesagt, es ist bitterkalt. Schnell rüber ins Denny’s zum Frühstücken. Endlich ein richtiges Ami-Frühstück mit Omlette, Hash Brown, Bacon und Pancakes, LECKER!!!
Wir folgen der A1A bis Fort Lauderdale, was sich echt lohnt. Es geht zwar langsamer voran als auf dem Highway, dafür sehen wir unglaubliche Anwesen mit Bootssteg und Fuhrpark. Unglaublich, so viele Reiche auf einem Haufen. Würde uns ja schon interessieren wer da so alles wohnt und womit die Leute so viel Geld verdienen um sich solche Häuser, Auto und Motoryachten leisten zu können.
Da es immer noch relativ kalt ist lassen wir das mit dem Baden in Fort Lauderdale sein und fahren in die Showgrass Mills. Ich hab meine „Reisegspändli“ damit gluschtig gemacht, dass die Mall sehr gross ist und die Form eines Alligators hat. Wir fahren einmal um die Mall, können aber von keiner Seite irgend eine Aehnlichkeit mit Alligatoren feststellen. Also Auto abstellen und rein in die Mall. Auf dem Uebersichtsplan dämmert’s uns dann. Mit viel Fantasie sieht man, dass die Mall in Form eines Alligators angelegt ist. Also nix von grüner Aussenfassade und Alligatorenkopf als Eingang oder so was ?. Ich Depp habe mir doch tatsächlich so was in der Art vorgestellt………hätte ja sein können………..bei den Amis weiss man nie.
Nach ausgiebigem Shopping wird bei einer kleinen Stärkung der Roomsaver studiert. Die Idee in Miami Beach direkt am Strand ein Hotel zu beziehen gefällt uns und laut Roomsaver sollte da unter 100$ was zu machen sein. Also nichts wie los, weit ist’s ja nicht mehr nach Miami. So schnell geht’s aber dann doch nicht da wir in unseren ersten Stau in Florida geraten.
Endlich angekommen ist Miami Beach schnell gefunden, allerdings haben wir einige Mühe die im Roomsaver angegebenen Hotels zu finden. Die Dinger sind einfach nicht angeschrieben! Schliesslich finden wir ein Days Inn (South Beach) direkt am Strand. Mit Roomsaver und Valet parking für knapp unter $100 die Nacht. Einchecken und dann geht’s zu Fuss in den Art Deco District wo wir uns für ein italienisches Restaurant entscheiden. Von der erhöhten Terrasse aus hat man einen guten Blick auf den Ocean Boulevard, wo abends ein stell dich ein der schönen und teuren Autos stattfindet. Ganz nach dem Motto „sehen und gesehen werden“ wird das Auto spazieren gefahren. Es gibt viel zu gucken für unsere Herren.
Da man nachts nicht viel sieht von den Pastellfarben des Art Deco Districts beschliessen wir am nächsten Tag nochmal hinzugehen. Dienstag, 17. April 2007 – Miami Beach – Bayside – dicke Villen
Miami Downtown ist heute angesagt. Sieht aus wie das Finanzviertel jeder anderen US amerikanischen Stadt. Nichts besonderes, auch die Hochhäuser sehen irgendwie trotz schönem Wetter nicht so strahlend und glänzend aus wie im Vorspann von CSI Miami. Es wird überall gebaut und daher stehen etliche Kräne zwischen den schon bestehenden Hochhäusern. Spannend sind die Brücken die hochgezogen werden wenn Schiffe den Kanal passieren.
Da wir recht früh dran sind ist der Parkplatz unterhalb der Bayside Shopping Area noch nicht voll und wir können für 5$ unlimited parken.
Wir schauen uns ein bisschen um, entdecken schnell den Verkaufsstand für die Promi-Bootstouren und buchen die nächste Tour. Kurz darauf geht’s an Bord der Pink Lady (Name des Bootes). Beim Einsteigen trauen wir unseren Augen kaum, als neben dem Boot ein Manatee auftaucht. Die Schiffsreiniger scheinen das Tier zu kenne und fangen an mit ihm zu spielen und es mit dem Wasserschlauch anzuspritzen, was dem Manatte offensichtlich gefällt. Später erfahren wir vom Kapitän, dass das Tierchen Lucy heisst und häufig im Hafen auftaucht.
Die Tour ist interessant und man bekommt auch einiges an Infos über die Stadt Miami und den Hafen (Schiff und Fracht). Hauptsächlich geht’s aber natürlich um die Prunkbauten der Promis. Wir sehen die Häuser von Gloria Estafan, Shaky O’neal, Julio Iglesias, Dr. Forster (Erfinder des Viagras) und vielen anderen die auf Star Island leben. Aus der Ferne dürfen wir auch einen Blick auf Fisher-Island werfen, nur näher ran darf das Boot nicht. Schon interessant wenn man bedenkt, dass die ganzen Inseln wie Fisher Island, Star Island von Menschen geschaffen worden sind. Der Erbauer von Fisher Island hat nach der Fertigstellung das Ganze an die Stadt Miami verkauft. Er hat das Geld dann an der Börse angelegt und beim Börsencrash in den 80ern alles verloren und ist als mausarmer Mann ein paar Jahre später in Miami verstorben. Auf der Rückfahrt sehen wir die Fähre von Fisher-Island grad am Festland anlegen. Alle Autos auf der Fähre haben natürlich getönte Scheiben. Wir haben also keine Chance irgend einen Promi auszumachen.
Intermezzo: Auf der Tour zeigt man uns ein schönes weisses Haus mit rundem Turm und riesigem Sonnensegel. Das Haus bewohnt niemand, man kann es mieten so die Info. Vor kurzem wäre da das neue Video von Shakira gedreht worden. Aha spannend ?. Da guck ich doch ein paar Wochen später CSI Miami – die Folge wo die lateinamerikanischen Verbrecherbosse festgenommen werden und Marisol stirbt – und wo tagen die Bosse und werden verhaftet? Genau in dem Haus!
Wieder zurück im Hotel geht’s ab an den Strand, Sonne tanken.
Da wir keine grossen Nachtschwärmer und Discogänger sind beschliessen wir den Abend nochmals am Ocean Boulevard zu verbringen.
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20.09.2007, 16:06
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #5
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Amerika Tourist
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Mittwoch, 18. April 2007 – Fahrt nach Key West
Die Fahrt über die Keys finden wir zwar schön, haben uns das Ganze aber etwas spektakulärer vorgestellt. Mit Ausnahme von den Brücken welche die Inseln miteinander verbinden, hat man nicht das Gefühl, dass da rechts und links Wasser ist. Kaum ist man von der Brücke runter sieht’s aus wie die Einfahrt in eine amerikanische Stadt: Fastfood Restaurants, Hotels usw. Einen kleinen Teil des Bahia Honda State Park Strands sehen wir von der Strasse aus. Sieht tatsächlich karibisch aus wie im Reiseführer beschrieben. Wir verzichten aber darauf dort baden zu gehen und fahren lieber runter nach Key West.
Auf Key West checken wir im Blue Marlin ein. Wir schlendern ein bisschen durch die Strassen, gehen zum Southern Most Point. Was für eine Tourifalle. Ich weigere mich strikt mich davor fotografieren zu lassen! Es ist einfach zu heiss und so geht’s zurück ins Hotel und ab an den Pool (da kein schöner Strand auszumachen war). Erst mal abkühlen und relaxen.
Abends geht’s runter zum Mallory Square um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Schöööööön, wenn auch alles andere als romantisch bei dem ganzen „tobaboba“ das die Strassenkünstler da veranstalten. Aber das stört uns nicht.
Den Rest des Abends machen wir die Duval Street unsicher. Interessante Mischung aus guten Restaurants und Bars mit den verschiedensten Angeboten an Entertainment.
Donnerstag, 19. April 2007 – Rückfahrt über die Keys nach Florida City – Tierische Begegnungen
Ein Tag Key West hat uns gereicht und wir machen uns auf die Rückfahrt. Auf Grassy Key steuern wir das Dolphine Research Center an. Wir können uns gar nicht satt sehen an den schönen Delphinen. Schade dass schon alle Swim with a Dolphine Plätze für heute ausgebucht sind. Hätten wir wohl vorher reservieren sollen ?.
Als wir uns endlich von den Delphinen losreissen können ist es schon Nachmittag und dicke schwarze Wolken ziehen auf. Also lassen wir das Baden sein und fahren weiter bis Florida City und checken im Days Inn ein. Von da aus machen wir uns auf den Weg in den Everglades Nationalpark Richtung Flamingo. Ziel sind die auf der Karte eingezeichneten Aussichtpunkte. Kaum im Nationalpark sehen wir auch schon den ersten Alligatoren mit Jungschar am Rande eines Tümpels. Also erster Fotostopp. Weiter geht’s……….wir halten angestrengt Ausschau nach weiteren Alligatoren………..sehen aber keine und sind darüber sehr enttäuscht. Die Aussichtpunkte sind aber toll und entschädigen für die „fehlenden“ Alligatoren. Ein Holzpfad führt etwa 1- 1/12 Meter über dem Boden über Teiche und durch eine Art Tropenwald mit riesigen Bäumen. Man fühlt sich fast wie im Urwald. Wir sehen Wasserschildkröten, verschiedene Vögel und kleine Eidechsen………….nur keine Alligatoren. Nach Besichtigung aller Aussichtspunkte machen wir uns auf den Rückweg nach Florida City. Kurz vor dem Parkausgang kommen wir wieder am Tümpel vorbei wo immer noch der Alligator liegt. Und was jetzt kommt glaubt einer alleine nicht! Unsere Männer beschliessen nochmals anzuhalten. Einige der jungen Alligatoren schwimmen im Tümpel und die restlichen liegen am Rand im Gras, vielleicht 3-4 Meter vom Muttertier entfernt. Die Mutter liegt reglos da, was die Männer immer mutiger werden lässt. In Badelatschen tasten sie sich immer näher ran um Fotos zu machen………man hätte ja ein Zoom mit dem man Nahaufnahmen machen könnte…………aber nein das wäre ja langweilig. Soweit so gut. Nun hat einer der Herren die glorreiche Idee man könnte versuchen eines der Jungen anzufassen das im Gras liegt………dass es sich hier um Raubtiere handelt, daran denkt keiner der beiden. Das ist nun doch zuviel des Guten……….unter Androhung dass wir ohne die Männer weiterfahren lassen sie von ihrem Vorhaben ab und steigen ins Auto.
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20.09.2007, 16:08
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #6
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Amerika Tourist
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Freitag, 20. April 2007 – Everglades: Shark Valley, Loop Road – Unfälle, Umwege und Waldbrände
Erstes Ziel heute ist das Shark Valley wo wir die geführte Tour in den offenen Wagen zum Observationtower machen wollen. Irgendwo hat mein Mann gelesen, dass früh morgens die Chancen einen Alligatoren zu sehen grösser sind. Also heisst es früh aufstehen! Einfach Klasse, wir machen die erste Tour des Tages um 9.00 Uhr und sehen nebst unzähligen Alligatoren, Wasserschildkröten und verschiedene Vögel. Auch die Erklärungen über das Oekosystem der Everglades sind sehr spannend. Allerdings nur auf Englisch, Audio-Tour oder so was gibt’s nicht. Da sich der Guide das aber wohl gewöhnt ist, dass einige Gäste für ihre „Reisegspändli“ übersetzen macht er das sehr gut mit den Pausen zwischen den Erklärungen. Mir gibt das genügend Zeit Urs und Doris die wichtigsten Fakten und Erläuterungen zu übersetzen.
Weiter geht’s mit dem Auto auf der 41 und dann auf die Loop Road, einer unbefestigten Strasse. Wo immer es Wasser/Sumpf hat zwischen den mangrovenartigen Bäumen entdecken wir Alligatoren………das wird mit der Zeit fast langweilig……..aber nur fast! Inzwischen lachen wir über unsere Angst heute morgen keinen Alligatoren zu Gesicht zu bekommen ?. Zwischendurch hat’s immer wieder Häuser und wir fragen, wer wohnt denn in so einer verlassenen Gegend? Da musst du jeden Morgen befürchten, dass du einen Alligatoren im Vorgarten sitzen hast.
Zurück auf der 41 kommen wir leider nicht weit. Ein Unfall hatte sich ereignet und die ganze Strasse ist gesperrt. Also heisst es warten bei zirka 35 Grad. Auf der einen Seite der Strasse ist ein Tümpel mit Fisch und Alligatoren und auf der anderen Seite Wald. Also stellen wir uns an den Waldrand in den Schatten, den Blick immer wieder über die Schulter, könnte ja sein, dass was aus dem Wald gekrochen kommt. Ein paar Wagen vor uns hat einer seine Angelrute rausgeholt und fischt. Es dauert nicht lange bis er einen rechten Brocken von Fisch an der Angel hat.
Nach einer Weile dann die Nachricht, dass wir hier wohl die nächsten 2-3 Stunden nicht weiterkommen. Da unser Ziel für heute Floridas Westküste (Golf von Mexiko) ist bleibt uns nichts anderes übrig als umzukehren und es über die 75 (Tollroad) zu versuchen. Diese verläuft parallel zur 41 auf der wir uns momentan befinden. Nur leider gibt es zwischen unserem momentanen Standort und Florida City keine Querverbindungsstrasse zwischen den beiden Highways. Ausserdem war die 75 am Vorabend wegen Buschbrand gesperrt. Wir müssen also bis Florida City – den Ausgangspunkt von heute morgen – zurückfahren und dann hoch auf die 75 und hoffen, dass diese wieder offen ist für den Verkehr.
Auf halber Strecke Richtung Naples auf der 75 können wir den Rauch der Brände gut erkennen. Teilweise ist das Grasland bis an den Rand der Autobahn abgebrannt. Nicht grad schön zum Anschauen.
Im Visitor Center von Naples empfiehlt man uns das Lime Tree Inn, nur 5 Minuten zu Fuss von der Innenstadt. Das Hotel erweist sich als absolutes Juwel. Obwohl es mitten in der Stadt liegt, ist es so angelegt, dass es relativ ruhig ist und dank den vielen Bäumen und den farbigen Stühlen und Tischchen vor den Zimmern einen ganz eigenen Charme versprüht.
Nach einem Spaziergang zum Hafen lassen wir den Abend in Downtown Naples ausklingen.
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20.09.2007, 16:08
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #7
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Samstag, 21. April 2007 – Everglades: Airboot-Tour – hautnah – Shopping
Wegen der Warterei und der Umwege sind wir am Vortrag nicht mehr dazu gekommen eine Airboot Tour in die Everglades zu machen. Und das muss ja nun wirklich sein, wenn man in Florida ist. Also fahren wir auf der 41 nochmals ein Stück zurück und holen das Abenteuer nach. Außer uns sind noch keine Touris da und so können wir zu viert alleine auf ein Boot. Coole Sache so über das knapp 30-50 Zentimeter tiefe Wasser zu rasen. Unser Tourguide steuert mit uns verschiedene Alligator Wholes an und wir sehen einige Alligatoren. Er sucht nach einem bestimmten Tier, einem gut 20 Jahre alten Männchen das knappe 4 Meter lang ist, ein richtiger Brocken also und mit dem will er uns eine „unforgettable show“ zeigen. Er findet seinen „buddy“, lockt ihn zum Boot mit einem Petflaschendeckel den er auf die Wasseroberfläche legt. Erklärung: die Viecher lieben Marshmellows und der Falschendeckel sieht fast so aus. Sofort setzt sich der Alligator in Bewegung und ist flux beim Boot. Der Guide bittet uns ein bisschen wegzurutschen, kniet sich hin und reckt dem Tier unter den Kiefer und zieht den Kopf aus dem Wasser und hält ihn fest. Der Alligator öffnet sein Maul weit und wir sehen die unzähligen Zähne des Riesenmauls. Buah, faszinierend………….von dem möchten wir nicht gebissen werden. Nach ein paar Sekunden lässt er ihn zurück ins Wasser gleiten. Das Ganze hat sich nur etwa einen Meter vor unseren Köpfen abgespielt und Urs hat tapfer alles gefilmt. Unser Guide hatte nicht zu viel versprochen, das war wirklich sensationell…………..und natürlich hat er sich damit ein ordentliches Trinkgeld verdient. Trotzdem sind wir froh als es weiter geht, zum einen ist uns bei der Nähe des riesigen Tieres nicht ganz wohl und zum anderen stinkt das Wasser ganz schön, was man allerdings während der Fahrt nicht riechen kann. Die Airboattour ist ein echtes Ferienhighlight!
Wir beschliessen nach Sanibel Island zu fahren und den Nachmittag am Strand zu verbringen. Unterwegs Richtung Sanibel machen wir einen Verpflegungsstop im Pizza Hut. Und wieder einmal macht und das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es ziehen immer mehr dicke schwarze Wolken auf und wir ändern unsere Pläne, und machen erst mal im Miromar Outlet halt. Die Ausbeute nach ein paar Stunden lässt sich sehen. Wir fahren weiter Richtung Sanibel Island und wollen zumindest mal schauen, ob es sich für den anderen Tag lohnt da an den Strand zu gehen.
Dank der Gewitterstimmung ist der Strand fast menschenleer. Ein breiter Muschelstreifen zieht sich am Meer entlang ………wunderschön. Hier wollen wir auf jeden Fall morgen baden.
Sonntag, 22. April 2007 – Sonne, Strand, Muscheln ohne Ende
Frühstücken, Sonnencreme einschmieren und ab an den Strand von Sanibel Island (Bowman’s Beach). Wir sind früh da und finden – obwohl Sonntag ist – noch einen Parkplatz. Das Wasser ist türkis grün und einfach herrlich. Muscheln wohin man schaut, Delphine schwimmen etwa 150 Meter von der Küste entfernt an uns vorbei. HERRLICH!!!
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20.09.2007, 16:09
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2 Wochen Florida Rundreise April 2007 Beitrag #8
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Montag, 23. April 2007 – Sarasota, Sonne, Wind, Sonnenbrand und -allergie, gefrässige Pelikane
Leider hat mein Mann sich einen Sonnenbrand geholt und Doris Sonnenallergie zeigt sich in Form von Rötungen auf den Armen und Hals. Also lassen wir das mit dem Sonnenbaden heute sein und schauen uns die Strände „nur“ an.
Wir verbringen den Tag damit von Sarasota nach Tampa zu fahren. Es geht zuerst auf die Insel Siesta Key zum Strand gucken. So feinen weissen Sand haben wir noch nie gesehen, das ist sind keine Sandkörner, das ist Sandpuder! Wir kurven einmal quer über die Insel, dann zurück aufs Festland und gleich wieder auf die nächste Insel Longboat Key. Zum Teil am Strand entlang folgen wir der Küstenstrasse gemächlich bis hoch nach Anna Maria Key. Wir halten hier und dort an wo’s uns besonders gut gefällt. Auf Anna Maria Key pilgern wir auf dem Pier auf und ab und beobachten vorbeiziehende Delphine und Pelikane. Einige Pelikane tummeln sich in der Nähe von einigen Fischern, beobachten diese und machen ihnen die Beute streitig. Die Fische werden von den Ködern an den Angeln angelockt und bevor sie überhaupt den Köder erreichen schnappt sich der Pelikan den Fisch. Ganz schön clever die Tiere!
Wir verlassen schliesslich die Insel und fahren Richtung Clearwater/Tampa. Vor der Sunshine Bridge gibt’s den obligaten Fotostop. Sieht schon gewaltig aus das Bauwerk und beim Drüberfahren geht’s so steil bergauf, dass man wirklich das Gefühl bekommt Richtung Himmel und Sonne zu fahren.
Clearwater gefällt uns nicht so gut und wir beschliessen rüber nach Tampa zu fahren. Was für ein Fehler! Kurze Zeit später stecken wir im Feierabendverkehr fest. Wir probieren den Stau zu umfahren und drehen Richtung Norden ab, vorbei am Busch Garden Park. Die Gegend hier ist ziemlich heruntergekommen und so geht’s östlich von Tampa wieder runter bis wir schliesslich in einer sichereren Gegend auf ein Days Inn treffen. Einchecken und Pool unsicher machen!
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