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Reiseberichte USA

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Alt 26.11.2010, 18:28   10-Tage Flitterwochen NYC, AC und DC Beitrag #1
Honeymoon_USA
Newbie
 
Registriert seit: 21.05.2010
Beiträge: 9
10-Tage Flitterwochen NYC, AC und DC

Hallo zusammen,

als kleines Dankeschön für eure zahlreichen Tipps haben wir euch in dem ursprünglichen Routenplanungsthread einen kleinen Reisebericht inkl. Fotos und Route versprochen.
Hier kommt er!! :-)

Um das komplette Paket zu erzählen, aber für euch evtl. uninteressante Themen auszublenden, haben wir den Bericht in Kapitel zusammengefasst.

1) Der Angang
2) Der Flug und die Ankunft
3) New York City
4) Roadtrip nach Atlantic City
5) Washington DC
6) „König von Prussland“ – Was für eine Entäuschung
7) Der (vor-)letzte Tag
8) Rückflug und die Zeit danach



1) Der Angang
Vor der Abreise in die Flitterwochen sollte es zunächst noch einmal richtig spannend werden. Aber nun erst einmal wollen wir von ganz vorne beginnen.

Wie schon erwähnt sind wir beide Studenten und wohnen nicht mehr in unserer Heimat, da tägliches Zwischenfahren zum Studienort (300km) auf Dauer etwas weit wäre.
Da es uns sehr wichtig war mit unseren Familien zu feiern, verlegten wir unsere Hochzeit verständlicherweise in die Heimat.
Das Ganze ist an sich keine aufwändige Sache, vor allem dann nicht, wenn einer der Ehepartner noch einen Zweitwohnsitz dort hat. Aber eine sehr schwierige Sache scheint es zu sein, wenn einer der Ehepartner noch keinen Reisepass hat, seinen Namen wechselt und den Reisepass dann schließlich zur Hochzeit ausgehändigt haben möchte.
So geschah es, dass die Braut ihren Reisepass erst 6 Wochen vor der Hochzeit am Studienort beantragen durfte, was sie auch sofort machte. Alles schien problemlos, sogar die Passnummer erfuhren wir schon. Einzige Prämisse war, dass der Pass erst an der Hochzeit ausgehändigt werden darf und entsprechend per Einschreiben zwischen den beiden agierenden Standesämter transferiert werden müsse.
Nach circa drei Wochen kam der Anruf! Der Pass sei fertig, aber (!!) der Geburtsort sein nicht korrekt angegeben, was ihn ungültig mache, dennoch würde man ihn der Braut aushändigen, falls der Ersatzpass nicht rechtzeitig fertig werden würde.
Naja, der Schock war da, die Panik war groß. Pass Nr.1 benötigte fast drei Wochen, in weiteren drei Wochen am Freitag sollte die Hochzeit sein und direkt am Dienstag darauf der Abflug in die USA, wie sollte das noch gut gehen, wenn der Pass Nr.2 dann auch noch vom Studienort zum Hochzeitsort gesendet werden sollte?! Das nächste Problem sollte dann die Beantragung des ESTA-Visums für die Braut werden. Natürlich sollte der neue Pass auch erst ab dem Tag der Hochzeit gültig sein, im ESTA-Antrag darf man aber keine Daten der „Zukunft“ eingeben. „Was tun?“ war die alles entscheidende Frage.
Selbst 5-Tage vor der Hochzeit wussten wir noch nicht ob der Pass fertig werden würde, noch ob der ESTA-Antrag klappen würde. Zwei Tage vor der Hochzeit kam die erste Entwarnung: „Pass fertig und schon am Hochzeitsort eingetroffen!“. Was für eine Erleichterung, das können wir euch versprechen.
Nun blieb nur noch das „ESTA-Problem“, welches sich glücklicherweise fast von selber löste. Der Bräutigam füllte ihn für die Braut (die hatte anderes zu tun) morgens am Tag der Hochzeit aus und bekam ohne zu warten sofort ein „Antrag genehmigt!“. Der Tag war gerettet und die Trauung konnte kommen! :-))))


2) Der Flug und die Ankunft
Am Dienstag den 31.08.10 sollte es nach der für uns wohl schönsten Hochzeit und drei Tagen Erholung endlich losgehen. Punktlich um 6:45 Uhr standen wir im Hamburger Flughafen vor dem Schalter von Continental und checkten nach kurzer Wartezeit ein. Um 8:30 Uhr saßen wir im Flugzeug und um 9:00 Uhr ging es endlich los. Der Flieger hob ab. Ganz ehrlich? Die Zeit stand still. ;-)
Der Flug dauerte gefühlt eine halbe Ewigkeit und ging im Nachhinein betrachtet ruck-zuck. In Newark angekommen war ohnehin alles vergessen. Man war das seltsam, die riesen Skyline von Manhattan im Hintergrund, dann die Hitze (irgendwas bei ~35°C), die wir nach den fast herbstlichen Temperaturen in Hamburg erst einmal verarbeiten mussten und dann dieser komplett andere Lebensstil.
Nach einer kurzen Toilettenpause (man sind öffentliche Toiletten in den USA gewöhnungsbedürftig, Privatsphäre Fehlanzeige) ging es in die Schlange des DHS. Gebannt warteten wir auch sehr diskrete Fragen und malten uns schon sämtliche Abschiebeszenarien aus.
Doch auch hier kam es anders als wir dachten. „Are you married?”, „First time here?“ und „Where do you go?“ waren die einzigen drei Fragen die wir vor einem „Have a nice stay!“ zu hören bekamen. Das hatten wir uns im Vorfeld echt schlimmer vorgestellt.
Danach kam die nächste Überraschung, wir nahmen unsere Koffer und verließen nach Abgabe eines Zettels einfach die Ankunftshalle. Keine weitere Kontrolle, nichts! Das war echt einfach.
Im Weiteren bahnten wir uns unseren Weg durch verschiedene Schlepper („Wanna go to Manhattan, 30$ for you, bro&sis!“) und suchten den Airtrain. Schnell ging es dann zur Airport-RR-Station und von da an per NJ-Transit auf direktem Weg zu PennStation Manhattan. (15$ p.P.)


3) New York City
Vom Flug etwas mitgenommen kamen wir dann an der PennStation an und rannten zunächst etwas orientierungslos durch die Gänge bis wir dann schließlich den Ausgang in die richtige Richtung fanden. Man war das ein Gefühl durch die Tür zu kommen und die ersten Schritte in Manhattan zu machen. Jene Stadt, die man bisher aus Film, Fernsehen und den Nachrichten kannte. Selbst im Englischbuch der Quarta waren Manhattan und der Big Apple eines der Themen schlechthin. Und jetzt? Jetzt standen wir mit unseren eigenen Beinen wahrhaftig in…….Manhattan! Wow!
Okay, weit mussten wir nicht, es ging einmal quer über die Straße und dann waren wir im Affinia, unserer Bleibe für die nächsten zwei Nächte. ;-)
Eigentlich waren wir viel zu früh und wir hätten uns auch wieder verscheuchen lassen, aber die nächste Überraschung sollte nicht lange auf sich warten lassen. Nachdem die Rezeptionistin den Grund unserer Reise mitbekam, gab sie uns kostenlos ein Upgrade auf eine kleine Suite (Küche, Bad, Abstellkammer, Schreibtisch, Sessel und Blick auf den Madison Square Garden). Wir hatten bei Priceline für umgerechnet ~100€/Nacht den Zuschlag erhalten und durften nun das für uns schönste Hotelerlebnis in der spannendsten Metropole erleben. Egal was folgen sollte, die Flitterwochen waren jetzt schon legendär.

Nach kurzer Pause, die wir auch wirklich benötigten, machten wir uns sofort auf ins Getümmel. Völlig überwältigt machten wir uns auf den Weg zu Macy’s von wo wir dann den Broadway aufwärtsliefen. Wir passierten den Times Square, gingen von dort in Richtung Columbus Circle, querten den Central Park von West nach Ost und liefen dann die 5th Ave hinuter. Beim Rockefeller Center knickten wir ein und schlenderten zurück zum Hotel. Insgesamt haben wir für die Strecke mit gucken, staunen, shoppen, gucken und staunen circa 7h benötigt. Nach der zweiten längeren Pause des Tages rafften wir uns spät abends noch einmal auf und besichtigten das Empire State Building. Was für ein Erlebnis! Bis zu diesem Tag dachten wir auch, dass wir mit 9 Jahren Schulenglisch der Sprache doch ein wenig mächtig sind, doch irgendwie war das ein riesiger Irrtum. Viele Leute verstanden wir problemlos, doch bei manchen verschwanden selbst beim 3 oder 4 Mal Nachfragen die Fragezeichen aus unseren Gesichtern nicht. Aber mit Händen und Füßen ist ja zum Glück fast alles möglich.
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Unseren zweiten Tag in New York wollten wir ganz dem Süden Manhattans widmen, wir fuhren mit der Subway bis zum Battery Park und besichtigten vom Südzipfel die Freiheitsstatue. Dann setzten wir über nach Staten Island und kehrten schon bald züruck. Im Zick zack guckten wir uns zu Fuß den ganzen Financial District an. Bevor wir wieder eine Subway-Station suchten, ging es erst einmal halb über die Brooklyn Bridge und zurück. Es folgten dann noch das Flat Iron und diverse andere kleine Must-See-Orte. Abends ging es noch ein letztes Mal zum Times Square, eh wir dann endgültig tot ins Bett fielen.
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Geändert von Honeymoon_USA (26.11.2010 um 18:43 Uhr)
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Alt 26.11.2010, 18:29   10-Tage Flitterwochen NYC, AC und DC Beitrag #2
Honeymoon_USA
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Beiträge: 9
4) Roadtrip nach Atlantic City
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen wir am dritten Vormittag NYC und fuhren mit dem NJ-Transit wieder zum Flughafen um von dort mit dem Auto den Rest unserer Route zu beginnen.
Schnell war der Wagen National Car Rental abgeholt. Es war ein gerade 3500 Meilen alter Ford Fusion mit schon mindestens 10 Parkremplern. Einen fanden wir unter der dunklen Überdachung des Abstellplatzes und meldeten ihn, was aber irgendwie niemanden so wirklich interessierte. Auch bei der Rückkehr waren die Schäden „egal“.
Etwas mulmig war uns beim Verlassen von NYC schon, da es nun nach Atlantic City gehen sollte, auf das sich gerade der Hurricane Earl zubewegte. Wir waren schon kurz davor trotz bereits erfolgter Motel-Buchung alles zu canceln, sind dann aber doch gefahren.
Beim Verlassen des National Geländes fragte ein Mitarbeiter noch wohin es gehen soll. Er versuchte uns den Weg zu erklären wo wir ehrlich gesagt nur halb zuhörten, so schlimm konnte es doch gar nicht werden. „Wie soll man sich bitte in den USA verfahren, das ist unmöglich!“ dachten wir uns und fuhren prompt 20 Meilen in die falsche Richtung. Das Wechseln von einem Highway auf den nächsten half uns nur wenig, einfach drehen wie auf einem europäischen Autobahnkreuz war irgendwie nicht möglich, so dass wir langsam verzweifelten. Unser Kartenmaterial war schlichtweg Müll und die Beschilderung sagte uns auch nicht besonders viel. Woher sollten wir wissen wohin die Interstate 95 South führte, wenn es nirgendwo wirklich stand?
Irgendwann hielten wir an einem Kongresshotel und fragten nach dem Weg. Wir bekamen eine von google-maps ausgedruckte Route und kamen endlich auf den richtigen Weg!
Stunden später erreichten wir Absecon bei Atlantic City. Earl wurde zwischenzeitlich drastisch runtergestuft und war lediglich als stärker Wind zu bemerken. Der Atlantik war teilweise recht aufgebracht (Baden wäre zu gefährlich gewesen, aber dank des sehr flachen Strandes bei Ventnor City gingen wir knietief ins lauwarme Wasser). Dank Earl war der Himmel ein Spektakel!
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Unser zweiter „Strandtag“ fiel dank Earl tatsächlich ziemlich ins Wasser, was uns aber nicht stören sollte. Wir erkundeten die Umgebung, gingen in der uralten (verfallenen
) Shore Mall in Pleasentville shoppen und besuchten das Aquarium in Atlantic City.
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5) Washington DC
Nach dem Wetterdesaster in Atlantic City freuten wir uns richtig doll auf Washington DC. Die Fahrt dorthin war natürlich recht lang, aber sehr faszinierend. Die Natur in den USA ist mancherorts einfach nur großartig. Häufig fuhren wir nur durch Waldgebiete, aber auch atemberaubende Flusslandschaften durften wir bestaunen.
In DC angekommen hielt es uns nicht lange in unserem Hotel (Four Points by Sheraton, auch über Priceline) und wir liefen zur Washington Mall. Ganz Washington haben wir komplett zu Fuß bewältigt. Teilweise waren es echt lange Strecken, aber wer was sehen will muss leiden. ;-)

Der Tag war schon recht fortgeschritten, daher entschieden wir uns lediglich das Capitol von außen zu besichtigen. Gerade als wir den Heimweg antreten wollten, bemerkten wir, dass das Air & Space Museum durch das Labor Day Wochenende verlängerte Öffnungszeiten hatte und verbrachten dort auch noch bestimmt 2,5h.
Washington ist eine sehr schöne und nach außen ernsthaft erscheinende Stadt, man merkt ihr den Charakter des Regierungssitzes deutlich an, aber die Stadt ist voller Obdachloser. Allesamt waren sie jedoch nicht aufdringlich und soweit ich es mitbekam auch eher freundlich gesonnen, aber bei Dunkelheit war uns in Washington bei weitem nicht so wohl wie in Manhattan!
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Den zweiten Tag DC starteten wir mit dem Treasury Department und dem weißen Haus. Danach liefen wir zum Lincoln Memorial, zu sämtlichen Kriegs-Memorials, zum Washington Monument und dann quer durch einige Smithsonian Museen. (American History, Natural History, Botanic Garden,….) Wir hätten es selber nicht geglaubt, aber der Tag war schon fast wieder vorbei, so dass wir einen letzten Umweg in Kauf nahmen und uns auch in Washington die letzten Must-See-Orte anguckten.
Washington ist anscheinend auch Stadt der Eichhörnchen. Die waren schon echt niedlich!
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Den dritten Tag DC wollten wir nicht direkt in DC verbringen, sondern fuhren nach außerhalb. Zunächst besichtigten wir den Arlington Cemetery um danach Flussaufwärts dem Potomac zu folgen. Eine wunderschöne Wanderroute ist die Strecke zwischen dem Riverbend Park (Kostenlos Parken und Picknickplatz) und dem Great Falls Park bzw. Visitor Center (Grillplatz, Futterbude, etc.). Den Tag haben wir echt genossen, da es der Labor Day war und der vorherige Tag in DC sehr voll und anstrengend war. Abends sind wir auf der Suche nach einem leckeren Abendbrot durch die Vororte gefahren, das war ein Spaß! Plötzlich stand eine ganze Armada Rehe in den Vorgärten, das war echt schön anzugucken.
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6) „König von Prussland“ – Was für eine Enttäuschung
Auf Englisch ist das ganze King of Prussia, ein kleiner beschaulicher Ort im Einzugsgebiet von Philadelphia. Aber warum dann Prussland? Auf der Hotelsuche sind wir auf eine von Expedia übersetze Seite gestossen, wo aus Prussia ganz lapidar Prussland gemacht wurde. Ein Hoch auf automatisierte Übersetzungen.
Eigentlich haben wir den Zwischenstopp auf dem Rückweg nach Newark in King of Prussia absichtlich gewählt, da dort „die größte Mall der Ostküste“ steht. Insgesamt ein schönes Gebäude mit vielen Shops, aber eigentlich kann man das alles vergessen. Was nicht übertrieben teuer war, war dafür unansehnlich und hässlich. Die ganze Mall ist furchtbar unübersichtlich und es gibt einige Arten von Geschäften nicht. (z.B. Elektronik) Wir sind einmal hin und her geirrt und haben absolut nichts gefunden was uns gefallen hätte. Dafür, dass wir erwartet haben die gesamte Urlaubskasse zu plündern, war die Ausbeute eher ernüchternd, wenn nicht sogar eine einzige Enttäuschung.
Aber auch das sollte uns nicht stören, wir verließen die KoP-Mall um danach in die fantastische Welt eines WalMarts einzutauchen. Das klingt jetzt echt bescheuert (und wahrlich ist es das auch), aber der WalWart war 10000x interessanter als die Mall. Dort haben wir uns mit ein paar Shirts eingedeckt und ein paar „coole“ Lebensmittel gekauft. Insgesamt waren wir bestimmt 3h in dem Markt. Der Tag war also gerettet.


Geändert von Honeymoon_USA (26.11.2010 um 18:43 Uhr)
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Alt 26.11.2010, 18:30   10-Tage Flitterwochen NYC, AC und DC Beitrag #3
Honeymoon_USA
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Registriert seit: 21.05.2010
Beiträge: 9
7) Der (vor-)letzte Tag
Unser vorletzter Tag der Flitterwochen ging nach East Brunswick. Wir wollten für den Tag des Abfluges recht dicht am Flughafen sein, aber dennoch nicht direkt bei Newark bleiben. Wir entschieden uns dafür für East Brunswick, weil es einen ausgewogenen Mix aus Entfernung, Kosten und Umgebung lieferte.
In East Brunswick gibt es eine riesige Hauptstraße an der ganz viele Einkaufszentren mit Super-, Elektronik und Sportartikelmärkten liegen. Da kann man echt viel Zeit vertrödeln! ;-)
Zum Abend fuhren wir noch zum Raritan Bay Waterfront Park. Dort war es wirklich schön. Ein sehr netter kleiner Park mit Ausblick von der Raritan Bay in Richtung Upper Bay. An dem Abend wüteten Waldbrände bei Staten Island, welche wir sogar von dort aus sahen. Der Abend war ein schöner Ausklang für 9 aufregende, interessante und erlebnisreiche Tage.
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8) Rückflug und die Zeit danach
Plötzlich war er da, der letzte Tag, der keiner mehr war. Eigentlich bestand er nur aus einer halbstündigen Fahrt zum Flughafen, dem Abgeben des Autos und der Warterei auf den Flieger. Insgesamt haben wir bestimmt 7h auf dem Flughafen verbracht, was uns jedoch viel kürzer vorkam. Man kann dort echt gut „abhängen“ und sich etwas entspannen. Der blanke Horror war jedoch der Rücklug. Wir beide hatten uns durch die Klimaanlagen richtig schön erkältet. Die Kombination aus extrem trockener Luft und Luftdruckänderungen war nicht besonders angenehm. An Schlaf war absolut nicht zu denken, gerade auch weil vor uns zwei Hampelnasen saßen In Hamburg gelandet besuchten wir noch Verwandtschaft und kamen abends nach 34h ohne Schlaf endlich Zuhause an. Völlig aus dem Rhythmus brauchten wir dann auch noch 3h bis wir dann auch einschlafen konnten.
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9) Rückblick
Wie ihr an unserem Bericht erkennen könnt, gab es von Tag zu Tag immer weniger zu erzählen. Auch unsere Fotobereitschaft nahm zum Ende der Flitterwochen doch stark ab. Wir hatten uns echt ein sehr straffen Plan geschmiedet, bei dem wir auch nicht bereuen ihn so durchgezogen zu haben. Es war ein fantastisches Erlebnis! Nach den ersten Tagen bis nach DC mussten wir es einfach ein wenig langsamer angehen. ;-)
Die Route war absolut machbar in der vorgenommenen Zeit. Drei Tage Washington DC sind durchaus genug, wenn man nicht wirklich alles mitnehmen will. Gerade wenn man drei Tage in DC plant hat man wirklich viel gesehen. Als Empfehlung würden wir jedoch den Tag in King of Prussia streichen und dafür lieber einen Tag mehr NYC einplanen. East Brunswick würden wir jederzeit wieder mit in die Route aufnehmen. Der kurze Weg zum Wasser und die Nähe zum Flughafen sind klare Pluspunkte. Zudem sind die Hotels preiswert und die Shoppingmöglichkeiten sogar überdurchschnittlich gut.

Insgesamt war aber alles viel problemloser als in Deutschland! Selbst wir USA-newbies haben alle Hürden gemeistert. Alle Transferfahrten, alle Check-Ins und Check-Outs, sämtliche Bestellungen in Restaurants, Tanken, die ESTA-Formalitäten, usw., echt alles war denkbar einfach. Jeder der überlegt in die USA zu reisen und sich wegen solcher Fragen und Unsicherheiten nicht traut, sollte sich nicht bremsen lassen!


Tagesübersicht
1.NYC
2.NYC
3.Atlantic City
4.Atlantic City
5.Innerhalb Washington DC
6.Innerhalb Washington DC
7.Außerhalb Washington DC
8.King of Prussia
9.East Brunswick
10.Newark


Streckenübersicht


Das war es von uns! :-)
Falls ihr Fragen habt, seid nicht scheu!

Liebe Grüße und nochmals vielen Dank!

Die Honeymooner

Geändert von Honeymoon_USA (26.11.2010 um 18:44 Uhr)
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